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    Freitag, 12. September 2014
    Blogging November - 1047

    Leider verzögerte sich der heute sowieso schon späte Abend, denn Mademoiselle und ich kehren planmäßig freitags erst um 19:30 heim, morgen ist aber ja Kindergeburtstag, also musste noch ein Haufen Muffins gebacken und die Schnitzeljagd finalisiert werden.

    Achja, gestern rief noch eine Mutter an und fragte, ob ihre Tochter nach dem Geburtstag bei uns übernachten könne. Die Mutter wollte am Wochenende zur Tante fahren, in eine andere Stadt, und die Tochter mitnehmen, aber die Tochter wollte zu Mademoiselles Geburtstag - ein Dilemma. (Falls sich wer wundert: einen Vater gibt es in dieser Familie nicht. Sicherlich natürlich einen biologischen Erzeuger, aber eben keinen Vater, der in irgendeiner Weise in den letzten Jahren in Erscheinung getreten wäre.) Spontan sagte ich erst einmal Nein. Ich meine - nach dem Kindergeburtstag noch ein Übernachtungskind? Gekreische bis Mitternacht und am nächsten Morgen um 6 auf der Matte, evtl. zwischendrin noch eine Bauchwehheimweh-Einlage? Hier übernachten ja oft Kinder, aber nach einem Kindergeburtstag doch bitte nicht!
    Im zweiten Schritt sagte ich dann, ich müsste darüber mal eine Nacht schlafe. Heute morgen fand ich den Gedanken aber noch immer genauso abschreckend. Ich rief die Mutter also noch einmal an und machte ihr ein paar andere Lösungsvorschläge, die ihr aber alle nicht passten. Nunja, dann eben nicht. Abgehakt. Heute Abend kam aber der Anruf, dass es jetzt doch irgendwie klappen wird. Glück gehabt.

    Jedenfalls waren wir heute wegen Großeinkauf sowieso noch später als sonst und bei Verräumen der Einkäufe roch es im Kühlschrank sehr obstig. Warum wohl? Es ließ sich nicht erschnuppern. Als ich den Kopf ganz tief hineinsteckt, sah ich jedoch Flüssigkeit an einer Stelle, an der definitiv keine Flüssigkeit sein sollte, allenfalls Kondenswasser, aber das ist ja farblos.

    Kurz gesagt: es handelte sich um einen explodierten Kokos-Maracuja-Smoothie, den ich sogar schon vermisst hatte - im Februar hatte ich ihn vermisst, genau gesagt, in meiner Lernzeit. Da hatte ich ihn gekauft für den kleinen Hunger zwischendurch und plötzlich war er weg, sehr mysteriös fand ich das, denn Herr N. trinkt keine Smoothies und Mademoiselle nur rote. Wie man jetzt weiß, war er aber in obersten Fach irgendwo ganz hinten und von dort ist er bis ganz nach unten runtergetropft, weshalb der Kühlschrank komplett ausgeräumt und ausgewaschen wurde heute, also eben.

    Und dann die Muffins und die Schnitzeljagd, und jetzt ist auch mal gut.

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    Heute aussortiert: 1 Sack Zeugs aus dem Kühlschrank, z.B. Grillsoßen (jemand war in er Saison 2012 (sic!) wohl etwas übermotiviert), angebrochene Majonaise, diverse kleine angebrochene Gläschen irgendwas, ein riesiger angefangener Bottich saure Gurken (aus meiner Leberwurst-Phase, die aber nun auch schon Monate zurückliegt), zwei abgelaufene Bier und so weiter und so weiter. Es hat sich gelohnt!

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