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    <title>Novemberregen </title>
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  <item rdf:about="https://novemberregen.blogger.de/stories/2918855/">
    <title>13. September 2026</title> 
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    <description><![CDATA[<img src="https://vg02.met.vgwort.de/na/35b132dbff8447ae92b0cce4f26a8fa3" width="1" height="1" alt="" />Meine weltbeste Entscheidung war es, mir morgens vor Aufbruch, obwohl es fr&uuml;h war und die Zeit knapp bemessen, noch eine Minute zu nehmen, um die neuen Schuhe mit Impr&auml;gnierspray einzuspr&uuml;hen. Ich habe n&auml;mlich neue Sneakers mit Kuhfelloptik, die perfekt zu meiner kleinen Handtasche passen und an denen ich daher schon sehr h&auml;nge.<br />
<br />
Dann verbrachte ich den Tag mit einer Freundin in Fulda. Wir zogen von Lokal zu Lokal, ganz ohne Alkohol. Im ersten gab es Kaffee, den hatte ich bis dahin nicht gehabt. Im zweiten gab es Mittagessen, denn es war an der Zeit. Im dritten gab es Tee. Das dritte Lokal wirkte durch das gro&szlig;e Fenster zur Stra&szlig;e sehr einladend, es gab Kronleuchter und goldene Sofas mit pinkfarbenen Kissen, wir fanden, das entspr&auml;che uns sehr. Nach der halben Kanne Tee stellten wir fest, dass das Lokal gleichzeitig auch noch Fitnessstudio (im mittleren Teil) und Solarium (im hinteren Teil) war. Es trainierte oder br&auml;unte sich allerdings niemand. Es wirkte alles noch sehr neu, m&ouml;glicherweise ist das Konzept noch unerprobt. Ich stelle es mir gar nicht so angenehm vor, wenn vorne R&uuml;hrei gegessen und in der Mitte schwitzig trainiert wird. Wobei es dort nicht "Training" sondern "Journey" hei&szlig;t. Zuletzt kehrten wir noch in einem Caf&eacute; ein, um Waffeln zu essen und mein Getr&auml;nk des Sommers - Iced Spanish Latte - zu trinken.<br />
<br />
Auf dem Weg zur&uuml;ck zum Bahnhof war das Kopfsteinpflaster durch den Nieselregen zunehmend schmierig-rutschig. In einer Stra&szlig;e, die leicht bergab ging, purzelte vor uns ein Kind nach hinten und ein Mann nach vorne und ich dachte noch "oha, lieber kleine Schritte machen", da ergab sich f&uuml;r mich unfreiwillig auch schon ein sehr, sehr weiter Ausfallschritt, quasi in Zeitlupe rutschte ich immer weiter runter und fand schlicht keinen Grip mehr mit den Schuhsohlen. Zus&auml;tzlich musste ich auch noch sehr lachen. "Ich lasse mich jetzt kontrolliert zur Seite kippen, dies ist kein Notfall!", teilte ich meiner Begleitung mit und tat genau dies. So gelang es mir, die F&uuml;&szlig;e wieder nebeneinanderzubringen und aufzustehen. Um mich herum sa&szlig;en oder lagen noch drei weitere Personen auf dem Boden. Wie sie genau zu Fall gekommen waren, hatten sie nicht gesehen. Meine Begleitung sagte jedoch, ich sei eindeutig am Elegantesten zu Boden gesunken.<br />
<br />
In Mitleidenschaft gezogen wurde mein linker Schuh, er war schmutzig. Allein: durch das Impr&auml;gnieren am Morgen lie&szlig; sich das Fake-Kuhfell mit nur ein wenig Wasser sehr einfach wieder reinigen. So gab es keine bleibenden Sch&auml;den!<br />
<br />
<br />
<a href="https://novemberregen.de/2026/09/13/13-september-2026>(Kommentare)</a>"></a>]]></description>
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  <item rdf:about="https://novemberregen.blogger.de/stories/2918736/">
    <title>11. September 2026</title> 
    <link>https://novemberregen.blogger.de/stories/2918736/</link>
    <description><![CDATA[<img src="https://vg02.met.vgwort.de/na/d1e39afa05e34dd2a60f1991bda0af86" width="1" height="1" alt="" />Mit gro&szlig;er Faszination erfuhrlich im Brandschutztraining, dass sich seit meinem letzten Besuch doch tats&auml;chlich die DIN 14034-6 ge&auml;ndert hat, n&auml;mlich im Juni 2024. Diese Norm regelt graphische Symbole f&uuml;r bauliche Einrichtungen im Feuerwehrwesen, also z.B. die Symbole, die in Brandschutzpl&auml;nen verwendet werden. Das Piktogramm f&uuml;r den Wandhydranten ist jetzt anders, es hat nun eine Flamme rechts! Und man darf keinesfalls alte und neue Piktogramme im selben Geb&auml;ude mischen!<br />
<br />
F&uuml;r mich ist das von besonderem Interesse, da ich eine Piktogrammerkennungssch&auml;che habe. Also ich kann sie durchaus richtig sehen und k&ouml;nnte sie auch nachzeichnen, aber ich habe keinen Zugriff auf die Bedeutung, Ich kann ihnen nichts entnehmen. Ich kann sie allerdings lernen wie Vokabeln. Emojis &uuml;brigens auch. Wehe, jemand zeichnet die ein kleines bisschen anders. Ich bin v&ouml;llig verloren, wenn an WC-T&uuml;ren nicht eins der ganz klassischen Zeichen f&uuml;r M&auml;nner und Frauen angebracht ist sondern irgendwas interpretationsbed&uuml;rftiges. Ein weiterer guter Grund f&uuml;r "Toiletten f&uuml;r alle", finde ich Bei dem Piktogramm mit dem Wandhydranten dachte ich lange Zeit, es bezeichne eine Heizung. <br />
<br />
So gab ich mich weiteren inneren Betrachtungen, was die &Auml;nderung der DIN f&uuml;r mich bedeutet, hin und d&ouml;ste im theoretischen Teil der Brandschutzschulung kurz weg. <br />
<br />
Als es an die L&ouml;sch&uuml;bung mit VR Brille ging, meldet ich mich daf&uuml;r sofort als erste, um das auszuprobieren. Offen gesagt: ein bisschen in der Hoffnung, danach einfach gehen zu d&uuml;rfen. Im ersten Setting war ich in einem B&uuml;ro. "Schauen Sie sich mal um, wo snd Sie?" fragte der Trainer. "Das wei&szlig; ich nicht!", sagte ich. Es entspann sich ein l&auml;ngeres Missverst&auml;ndnis als angemessen, weil mir nicht klar wurde, dass die gew&uuml;nschte sehr simple Antwort "In einem B&uuml;ro" lautete und ich konnte die virtuelle Stadt vor dem virtuellen Fenster nicht zweifelsfrei identifizieren. Der Feuerl&ouml;scher, den ich greifen durfte, als ich in dem B&uuml;ro einen im Entstehungsbrand befindlichen Papierkorb fand, war echt. Nur innen drin war kein L&ouml;schmittel sondern Technik. Das "Roppe, Kloppe, Spritze", wie wir es bei den hessischen Feuerwehren lernen, f&uuml;hlte sich aber an wie echt. Es gab sogar ein Dings, das hei&szlig;e Luft machte und Brandgeruch verstr&ouml;mte. <br />
<br />
Im zweiten Szenario war ich in einem Hotelzimmer, der Trainer behauptete "Mariott Hotel", das wusste ich aber besser, es war keinesfalls ein Marriott. Wir diskutierten ein wenig, ich hatte zwischenzeitlich vergessen, dass es sich um eine &Uuml;bung handelte und wollte schauen, ob im Badezimmer Badem&auml;ntel mit Hotellogo h&auml;ngen, um zweifelsfrei den Hotelnahmen feststellen zu k&ouml;nnen. Jedoch stand dann pl&ouml;tzlich das Bett in Flammen, ich hatte wohl darin geraucht, so sah es aus, ein Rauchmelder fiepte schon l&auml;stig in mein Ohr. Als auch diser Brand gel&ouml;scht war, war die n&auml;chste Person an der Reihe.<br />
<br />
Gehen durfte ich nicht, das war aber nicht schlimm, denn es gab jetzt viel Interessantes zu beobachten. Wie sich die anderen aus dem Kurs mit der VR-Brille geb&auml;rdeten n&auml;mlich. Mehrere beklagten sich, dass man seine H&auml;nde nicht sehen konnte. Das war mir gar nicht aufgefallen - ich schaue sonst &uuml;blicherweise auch nicht auf meine H&auml;nde, w&auml;hrend ich sie benutze. Volle Bewunderung hatte ich f&uuml;r den Trainer. Nicht nur sorgte er mit gro&szlig;er Sorgfalt und nur minimalstem dirigierenden Antippen daf&uuml;r, dass niemand in einen Tisch oder vor die Wand lief, zus&auml;tzlich stellte der auch noch den Feuerl&ouml;scher jeder Person mit einem anderen Eigennamen vor und erkl&auml;rte die Verwandtschschaftsverh&auml;ltnisse zu den vorherigen Feuerl&ouml;schern. Es hatte etwas von einem sehr langen "Ich packe meinen Koffer"-Spiel.<br />
<br />
Ein Teilnehmer verlangte, ein wenig Abenteuer zu erleben, eine brennende Bohrinsel oder sowas. Zweimal fragte der Trainer nach, ob er wirklich Aufregung w&uuml;nscht, dann fand er sich in einer K&uuml;che wieder, wo er versehentlich einen Fettbrand mit einem Wasserl&ouml;scher anging. Mit einem Aufschrei stolperte er zur&uuml;ck, als die Explosion kam und der Trainer find ihn gekonnt auf. Das h&auml;tte man mit echtem Feuer so nat&uuml;rlich nicht &uuml;ben k&ouml;nnen.<br />
<br />
<a href="https://novemberregen.de/2026/09/11/11-september-2026/">(Kommentare)</a>]]></description>
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  <item rdf:about="https://novemberregen.blogger.de/stories/2918697/">
    <title>10. September 2026</title> 
    <link>https://novemberregen.blogger.de/stories/2918697/</link>
    <description><![CDATA[<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/78916ef8c77b4ae29d106cc46ba5999c" width="1" height="1" alt="" />W&auml;hrend ich mich dem Sportvergn&uuml;gen widme, eskaliert das B&uuml;ro vor sich hin. Neben mittlerweile seit 16 Monaten andauernder Steuerpr&uuml;fung und der Planung der zuk&uuml;nftigen Mietfl&auml;che habe ich ein neues Projekt, das ich "Erh&ouml;hung der Pflegestufe" benannt habe. Der Chef m&ouml;chte nicht, dass ich es so bezeichne. Wir sind uns seit drei Tagen &uuml;ber einfach alles uneins. W&auml;hrend ich das nat&uuml;rlich mit enormer Contenance knapp und n&uuml;chtern formuliere, verk&ouml;rpert er ein 4-j&auml;hriges Rumpelstilzchen. Es ist eine meiner Personalma&szlig;nahmen, eskalierende Mailverl&auml;ufe mit verteilten Rollen laut vorlesen zu lassen. Das w&auml;re bei den Mails zwischen dem Chef und mir auch mehr als angebracht. Leider steht er daf&uuml;r nicht zur Verf&uuml;gung, so dass ich mir die Mails gelegentlich mit verstellter Stimme selbst vorlese und dann Tr&auml;nen lache.<br />
<br />
Daneben erleiden Menschen Schicksalsschl&auml;ge, andere erleiden Irrationalit&auml;tssch&uuml;be und ich kam heute endlich dazu, mal nachzufragen, warum ich f&uuml;r meine Meetings eigentlich nie die &uuml;blichen Pralinen hingestellt bekomme: man dachte, ich wolle sie nicht. Wie sehr ich mich - nach 20 Jahren Zusammenarbeit - nicht gesehen f&uuml;hle, kann ich gar nicht in Worte fassen. Es ist ein Affront.<br />
<br />
Morgen muss ich an einem Brandschutztraining teilnehmen. Das habe ich schon 11 Mal getan, ich kann den Inhalt vermutlich mitsprechen, doch ich gehe wegen des guten Beispiels hin. Und weil man dieses Jahr erstmalig nicht hinterher live auf einem Hinterhof Feuer l&ouml;scht, sondern das mit einer VR-Brille tut. Es hagelt Beschwerden dar&uuml;ber: es sei nicht dasselbe, es sei anders, es sei komisch, es sei umst&auml;ndlich - letzteres interessiert mich besonders, denn was k&ouml;nnte noch umst&auml;ndlicher sein, als an einen anderen Standort zu fahren und dort noch 5 Minuten lang an das hintere Ende eines Parkplatzes zu wandern um dort im Kreis zu stehen und der Reihe nach brennende M&uuml;lleimer zu l&ouml;schen? Vielleicht &uuml;bersehe ich etwas. Ich muss mir ein eigenes Bild machen, bevor ich auf diese Kritik mit Gel&auml;chter reagiere.<br />
<br />
<a href="https://novemberregen.de/2026/09/10/10-september-2026/">(Kommentare)</a>]]></description>
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  <item rdf:about="https://novemberregen.blogger.de/stories/2918621/">
    <title>8. September 2026</title> 
    <link>https://novemberregen.blogger.de/stories/2918621/</link>
    <description><![CDATA[<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/d2ee45177cb74f449094c80b9c6793d5" width="1" height="1" alt="" />Wir haben gestern Grund Zero vergessen: MIgr&auml;ne. Tja.<br />
<br />
Ich r&auml;umte im B&uuml;ro auf, denn ich habe gelernt, dass ich mit Restmigr&auml;ne zu viele Fehler bei der "richtigen" Arbeit mache. Deshalb lasse ich sie liegen und widme mich dem, was sonst immer liegen bleibt. Alle Schr&auml;nke und Schubladen sind jetzt durchsortiert, das B&uuml;romaterial und die Papiervorr&auml;te aufgefrischt, die Blumenvase ist gesp&uuml;lt, die Schuhe sind geputzt und die Wechselkleidung und Jacketts auf Flecken, Fusseln und Muff &uuml;berpr&uuml;ft. Das wird mir in den n&auml;chsten Monaten viel Zeit sparen. Auch die Vorr&auml;te sind gesichtet, ich identifizierte eine gro&szlig;e Menge an S&uuml;&szlig;igkeiten, die kurz vor Ablaufdatum sind. Damit best&uuml;ckte ich die Teek&uuml;chen, am Abend war das meiste schon verschwunden. <br />
<br />
Nach der Arbeit war mein drittes begleitetes Training, und damit das letzte, Halleluja, ab jetzt kann ich ohne Termin hingehen, wann ich will. Ich bin nach wie vor begeistert von meiner Entscheidung. Obwohl ich erst dreimal dort war, f&uuml;hle ich mich schon deutlich ert&uuml;chtigt - ich &uuml;bertreibe nur wenig, wenn ich sage, dass ich schon beim Unterschreiben des Zweijahresvertrags aus dem Augenwinkel meinen Bizeps anschwellen sah!<br />
<br />
Mit dem jungen Mann, der mein Training begleitete, tauschte ich mich &uuml;ber Sportverletzungen aus. Er hat sich gerade vor wenigen Wochen beim Kniebeugen einen Muskelfaserriss zugezogen. Ich dachte zun&auml;chst, beim Kniebeugen einfach so und war etwas unterw&auml;ltigt, von einer Person trainiert zu werden, die sich bei simplen Kniebeugen verletzt. Es war aber nat&uuml;rlich eine &Uuml;bung mit Langhanteln. Dabei gibt es in meinem Studio gar keine Langhanteln. Es stellte sich auf mein ahnungvolles Nachfragen heraus, dass der junge Mann gleich zwei Fitness-Studios besucht. Vermutlich hat man ihm auch bei einem Probetraining gleich einen Zweijahresvertrag aufgeschwatzt. Aus Gr&uuml;nden des Taktes frage ich nat&uuml;rlich nicht nach.<br />
<br />
<br />
<a href="https://novemberregen.de/2026/09/08/8-september-2026/">(Kommentare)</a>]]></description>
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  </item> 
  <item rdf:about="https://novemberregen.blogger.de/stories/2918585/">
    <title>7. September 2026</title> 
    <link>https://novemberregen.blogger.de/stories/2918585/</link>
    <description><![CDATA[<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/d2ee45177cb74f449094c80b9c6793d5" width="1" height="1" alt="" />Ein Tag wie unter einer K&auml;seglocke - nichts kam richtig an, alles von au&szlig;en etwas dumpf.<br />
<br />
Mir fallen drei Gr&uuml;nde ein, woran das liegen k&ouml;nnte. Der erste: das Wetter nat&uuml;rlich. Wieder 30 Grad heute, ich habe es so satt. In zwei Tagen wird Besserung in Aussicht gestellt.<br />
<br />
Der zweite: die Themen. Mein Arbeitstag bestand heute darin, mit einem deutschen Steuerpr&uuml;fer in vielen Detailfragen zu ergr&uuml;nden, wie die Berechnung von nicht steuerbaren Ums&auml;tzen in Hong Kong von der Berechnung in den USA abweicht und welche Auswirkungen das dementsprechend auf das deutsche B&uuml;ro hat. Nicht, dass ich mich damit selbst im Detail auskennen w&uuml;rde. Ich bin nur die Schnittstelle: zwischen einem Team, das sich hervorragend mit der Thematik auskennt aber kein Deutsch spricht, einem weiteren Team, das Deutsch spricht und sich hervorragend mit der Thematik auskennt, aber nicht alle Daten sehen darf, einer Einzelperson, die Deutsch spricht und alle Daten sehen darf, sich aber leider nur mit dem deutschen Teilbereich der Thematik auskennt, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, die zweisprachig ist und die wirtschaftlichen Hintergr&uuml;nde der Thematik als einzige vollst&auml;ndig durchdringt, die steuerlichen Aspekte jedoch nicht und zus&auml;tzlich sehr genervt ist und eben den Steuerpr&uuml;fern, also deutschen Finanzbeamten. Wie ich da hineingeraten bin, k&ouml;nnte man sich fragen. Leider wei&szlig; ich die Antwort: als die Pr&uuml;fungsanordnung im Mai 2025 kam, sagte ich "oh, da w&uuml;rde ich gerne mitmachen!" Ich lerne ja immer gern neue Sachen, in der Annahme, dass ich sie irgendwann ganz sicher einmal brauchen kann. Bei der aktuellen Thematik bin ich erstmalig sehr unsicher. Ich sehe mich damit nicht beim Partysmalltalk, ebensowenig bei der Millionenfrage von G&uuml;nther Jauch, pers&ouml;nliche Anwendungsf&auml;lle scheiden wohl ebenfalls aus. Tja.<br />
<br />
Der dritte m&ouml;gliche Grund: Verabredungs-Overload. Ich habe das Wochenende damit verbracht, Verabredungen zu treffen, lauter sch&ouml;ne Dinge und jetzt liegt das n&auml;chste Wochenende ohne Termin im Dezember. Lauter sch&ouml;ne Dinge, wie gesagt. Doch heute bin ich m&uuml;de.<br />
<br />
<a href="https://novemberregen.de/2026/09/07/7-september-2026/">(Kommentare)</a>]]></description>
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  <item rdf:about="https://novemberregen.blogger.de/stories/2918504/">
    <title>5. September 2026 - WmdedgT</title> 
    <link>https://novemberregen.blogger.de/stories/2918504/</link>
    <description><![CDATA[<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/e2c19339a267487aba36dd1c28ae8ac1" width="1" height="1" alt="" />Ein bisschen zu fr&uuml;h aufgestanden daf&uuml;r, dass ich erst gegen 2 Uhr nachts im Bett war. Die kleine Katze weckte mich um 8 f&uuml;r Futter, ich h&auml;tte nochmal schlafen k&ouml;nnen, w&auml;re dann aber erfahrungsgem&auml;&szlig; erst gegen 10 wieder aufgewacht und dann w&auml;re der weitere Tag hektisch geworden. Also blieb ich gleich wach.<br />
<br />
Um 11 Uhr brach ich n&auml;mlich auf zum Optiker, ich brauche zwei neue Brillen. Die eine f&uuml;r den Alltag, die jetzige ist 6 Jahre alt und die Werte haben sich ver&auml;ndert, au&szlig;erdem bin ich k&uuml;rzlich mit der Brille auf der Nase eingeschlafen und das Gestell ist verbogen. Das kann man vielleicht richten, vielleicht auch nicht, ausprobieren m&ouml;chte man es erst, wenn eine Alternative zur Verf&uuml;gung steht. Zus&auml;tzlich brauche ich eine Arbeitsplatzbrille, auf Bildschirme optimiert. Hier merke ich seit ein paar Monaten mit der Gleitsichtbrille eine gewisse Anstrengung, die ich gern wegoptimiert h&auml;tte.<br />
<br />
Herrn N nahm ich gleich mit, damit er auch eine neue Brille bekommt, wir waren insgesamt ungef&auml;hr zwei Stunden beim Optiker, bis die Auswahl feststand. Jetzt bin ich sehr zufrieden. Und ungeduldig, wann die Brillen fertig sind.<br />
<br />
Danach fuhr ich zum Wertstoffhof, es hatte sich wieder Elektroschrott angesammelt und aus der Wohnung von Papa N waren noch zwei Quecksilberthermometer &uuml;brig. Dachte ich jedenfalls. Der Wertstoffhofmensch sagte mir, eins davon sei ein Alkoholthermometer und gab es mir zur&uuml;ck. Man erkenne das an der blauen Spitze, Quecksilber hingegen erkenne man an den silbernen K&uuml;gelchen, wie ja der Name schon sagt. Ich wies auf die grauen K&uuml;gelchen im Thermometer mit der blauen Spitze hin, der Wertstoffhofmensch blieb unersch&uuml;tterlich. Ich nicht. Keine Ahnung, aus welchem Jahrhundert dass Thermometer stammt und ob man sich damals schon an Farbstandards gehalten hat. Ich entsorgte das Thermometer daher nicht, wie vom Wertstoffhofmenschen vorgeschlagen, im Hausm&uuml;ll sondern schmuggelte es zwischen den Elektroschrott, den ich an der Nebentheke abgab. Wenn es kein Quecksilber ist, besteht kein Problem. Wenn es doch Quecksilber ist, habe ich das Problem externalisiert. Mit dieser L&ouml;sung war ich mittelzufrieden, eine bessere fiel mir jedoch nicht ein.<br />
<br />
Auf dem R&uuml;ckweg kaufte ich ein. Ich habe vor einigen Wochen die Gem&uuml;sekiste abbestellt, sie lohnt nicht mehr. Dreimal in der Woche kocht Herr N und er bevorzugt HelloFresh, zweimal koche ich, m&ouml;chte dann aber flexibel sein und nicht Vorhandenes verwerten m&uuml;ssen, mindestens einen Abend pro Woche wird wegen Abwesenheit nicht gekocht und an einem weiteren sind meistens irgendwelche Reste da. Was mir seit Abschaffung der Gem&uuml;sekiste fehlt, ist allerdings Obst, also kaufte ich heute Obst. Sch&ouml;nes Herbstobst: Feigen, Mirabellen und Birnen. Und noch ein paar andere Dinge, unaufgeregte Standardeink&auml;ufe wie Salz und Eier. <br />
<br />
Nach diesen M&uuml;hen schlief ich f&uuml;r exakt 8 Minuten zu Hause im Sessel ein, dann klingelte der Handywecker, denn ich hatte einen Sporttermin. Ich habe mich letzte Woche versehentlich f&uuml;r 2 Jahre im Fitness-Studio angemeldet. Also der Zeitraum war versehentlich, die Anmeldung an sich nicht, nur wollte ich mir f&uuml;r 13 Wochen anmelden. Aus diversen Gr&uuml;nden, davon hoffentlich alle gut, sind es nun zwei Jahre. So hat es sich immerhin auch gelohnt, dass ich mich umgehend ausger&uuml;stet hatte. Zun&auml;chst einmal mit einer zweiten Sporttasche. In der ersten sind n&auml;mlich die Schwimmsachen und Umpacken kann ich nicht von mir erwarten. Es muss alles immer griffbereit sein, sonst ist die H&uuml;rde zu gro&szlig;. Als zweites kaufte ich ein paar Tage sp&auml;ter noch Sportschuhe. Zuerst dachte ich, ich h&auml;tte mehr als ausreichend Sneaker, aber die vorhandenen trage ich nat&uuml;rlich auf der Stra&szlig;e. Und beim Schwimmen trage ich anden F&uuml;&szlig;en gar nichts oder Kurzflossen, auf den Wegen Badelatschen, alles nicht sportstudiogeeignet und damit ein willkommener Anlass, sch&ouml;ne Schuhe mit heller Sohle zu kaufen. <br />
<br />
Heute war mein zweites &uuml;berwachtes Training, es gibt derer drei und ich bin froh, wenn sie vorbei sind und ich spontan trainieren kann, wenn es mir gerade passt. In der bisher noch optimistischen Annahme, dass dieser Fall ca. zweimal pro Woche eintreten wird.<br />
<br />
Anschlie&szlig;end war es wirklich Zeit f&uuml;r einen kleinen Nachmittagsschlaf und danach verr&auml;umte ich die Eink&auml;ufe und kochte Abendessen (Spaghettoni mit Gem&uuml;sebolo). <br />
<br />
Ansonsten stand heute die kleine Katze im Mittelpunkt, sie hat n&auml;mlich Geburtstag und ist jetzt 14 Jahre alt.<br />
<br />
Alles anderen Eintr&auml;ge zu WmdedgT wie immer bei <a href="https://bruellen.blogspot.com/2026/09/050926.html">Frau Br&uuml;llen</a><br />
<br />
<a href="https://novemberregen.de/2026/09/05/5-september-2026-wmdedgt/">(Kommentare)</a>]]></description>
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  <item rdf:about="https://novemberregen.blogger.de/stories/2918544/">
    <title>6. September 2026</title> 
    <link>https://novemberregen.blogger.de/stories/2918544/</link>
    <description><![CDATA[<img src="https://vg09.met.vgwort.de/na/187c7b61c18749b0a96b68c24e43b5e9" width="1" height="1" alt="" />Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt habe ich zur Kenntnis genommen.<br />
<br />
Allein, es ist nat&uuml;rlich m&ouml;glich, mehrere Dinge gleichzeitig besorgniserregend zu finden. Waldbr&auml;nde zum Beispiel. So rief M mich heute Morgen aus dem Urlaub an, weil gegen&uuml;ber von ihrer Unterkunft auf den Bergen Feuer zu sehen war und sie nicht wusste, was man in solchen F&auml;llen tut. Ich empfahl ihr, mit gepackten Sachen einen Ort mit Strom, Internetzugang, Essen&amp;Trinken und Personen, die der Landessprache m&auml;chtig sind, aufzusuchen. Also zum Beispiel ein Hotel, Restaurant, Caf&eacute; oder dergleichen und sich dort zu informieren. <br />
<br />
Im Verlauf des Tages wurde klar, dass es mehrere Br&auml;nde gab und empfohlen wurde, Fenster und T&uuml;ren geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen. Die Situation war im Ort nicht unmittelbar bedrohlich. Die drei Reisenden f&uuml;hlten sich aber nicht sicher, ohne Landessprachkenntnisse nicht gut handlungsf&auml;hig und hatten Angst, so dass sie &uuml;berlegten, per Taxi zum Flughafen zu fahren und fr&uuml;hzeitig abzureisen. Was denn dagegen spr&auml;che, wenn sie sich doch einig seien, frage ich. Die Antwort war, die Sorge k&ouml;nne ja &uuml;bertrieben und ungerechtfertigt und eine fr&uuml;hzeitige Abreise quasi albern sein. <br />
<br />
Ich hatte in den letzten knapp 22 Jahre nicht h&auml;ufig Gelegenheit, offensiv zu erziehen, so nutzte ich diese seltene Chance und hielt einen Impulsvortrag mit dem Thema, dass Bauchgef&uuml;hl, Instinkt also, eine wichtige Sache ist und unbedingt auf dieses eigene Gef&uuml;hl geh&ouml;rt und reagiert werden muss. Es ist dazu da, Leben zu retten. M&ouml;gliche Konsequenzen kann man in Situationen, die nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind, nat&uuml;rlich vorher kurz durchdenken, wobei eine Bezichtigung, sich albern zu verhalten, immer komplett irrelevant ist.<br />
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Im Ergebnis konnte ich die jungen Reisenden vorhin in Frankfurt am Flughafen abholen, denn sie hatten sich entschieden, m&ouml;gliche Albernheit und finanzielle Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen.<br />
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<a href="https://novemberregen.de/2026/09/06/6-september-2026/">(Kommentare)</a>]]></description>
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