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    Freitag, 30. Januar 2015
    Blogging November - 1186

    "What has it got in its pocketses?" - mit dieser Frage befinden wir uns natürlich in illustrer Gesellschaft.

    Hätte die Dame im Supermarkt in die Tasche geschaut, hätte Sie folgendes gefunden:

    Geldbörse mit: Perso, Führerschein, 2 Kreditkarten, 2 EC-Karten, RMV-Jahreskate, Book-n-drive-Karte, Krankenkassenkarte von mir und Mademoiselle, Packstationkarte, Payback-Karte, BahnCard von mir und Mademoiselle, Ausweis Stadtbibliothek von mir und Mademoiselle, Familienkarte Hessen, Apothekenkarte meiner Eltern (ups!), ADAC-Dings, Starbucks-Karte, unzählige Sanifair-Bons, und Bonus-Stempelkarten für Kaffees, Bagels, Schuhe, gebrannte Mandeln, Augenbrauenzupfen (müsste man alles mal aussortieren...), Bargeld und ein Plektrum (für den Fall, dass ich mal irgendwo spontan Gitarre spiele und dringlichst ein Plektrum benötige, was in gewisser Weise unwahrscheinlich ist, denn ich kann gar nicht mit Plektrum spielen, mir fehlt die nötige Technik. Aber ich habe das Gefühl, die Geschichte mit dem Plektrum und mir ist noch nicht zu Ende. In Wirklichkeit sind es sogar zwei, ein hartes, ein weiches, aber ich weiß den Plural von Plektrum nicht. Plektren? Plektra?)

    Schlüsselbund mit Haustürschlüsseln (oben/unten), Briefkastenschlüsseln (innen/außen), Kellerschlüssel, Fahrradschlüssel

    Schlüsselbund mit Starbucks-Karte, Zugangskarte fürs Büro, Generalschlüssel für dort, Schlüssel für meinen Raum (der natürlich redundant ist, aber eigentlich möchte ich den Generalschlüssel aus offensichtlichen Gründen gar nicht mit mir herumragen, er ist deshalb an einem separaten Bund am Schlüsselbund, täglich nehme ich mir vor, ihn abzuklipsen und in der Schreibtischschublade zu lagern, immer, wenn ich mal daran denke, stehe ich wenige Stunden später vor einer verschlossenen Tür, durch die ich unbedingt eilig hindurch muss und dann ist der Schlüssel auf einem anderen Stockwerk in meinem Schreibtisch... und so weiter.)

    Firmenhandy
    Privathandy
    Kalender (ja, aus Papier, spotten Sie nur, ich komme mit digitalen Kalendern nicht klar)
    Einkaufsbeutel - von Frau Herzbruch genäht, schwarz mit weißen Punkten oder, man kann ihn wenden, weiß-schwarz gestreift. Sehr schick!
    Semesterprogramm der Jugendkunstschule
    Handschuhe
    Waschlappen - den brauche ich, um morgens den Fahrradsattel trocken zu wischen
    Ladekabel
    Kindle
    Handgelenkschiene, die ich tragen sollte, wenn ich etwas mit den Händen mache, also z.B. tippe, die ich aber genau dann nicht trage, weil mir die Tätigkeiten dann zu lang dauern. Ich habe sie aber immer bei mir, um meinem Handgelenk guten Willen zu demonstrieren, ich glaube, es hilft auch schon.
    Miniregenschirm

    Kleine Extratasche mit:
    mp3Player
    Einem Kuli, der mir nicht gehört sondern einer Bekannten, die ihn mir mit den Worten ausgeliehen hat, dass sie an diesem Kuli sehr hängt und ihn unbedingt zurückhaben möchte - leider habe ich sie seitdem nicht mehr gesehen und habe ihre Nummer/Adresse nicht, ich trage den Stift also jetzt so lange mit mir herum, bis ich ihr wieder über den Weg laufe.
    Handcreme
    2 Lipgloss (einmal rot, einmal "natural")
    Mascara (schwarz)
    Kajal (schwarz)
    Einwegkontaktlinsen
    Brillenputztücher, komische antiseptische Tücher und andere abgepackte komische Tücher unklarer Genese (bzw ich weiß, wo die herkommen, aus der offiziellen Firmenevakuierungsnotfalltasche im Büro, sie sind abgelaufen, wurden ausgetauscht und statt in den Müll habe ich die alten eben... nunja.)
    Vistenkartendings mit Visitenkarten drin (meinen und fremden, ab und zu gebe ich versehentlich fremde weiter...)
    Mini-Klappbürste
    ca. 10 Haargummis (obwohl doch meine Haare jetzt zu kurz für Haargummis sind!)
    Nagellack (farblos)
    USB-Stick
    Zahnseide
    Karabineraken
    Parfümpröbchen (Acqua di Giò)
    2x Ibuprofen 400
    Tampons
    Nagelfeile
    Kleine Plastikhülle mit Pflaster
    Ansteckbutton "Nieder mit IT!"
    Ein Füllfederhalter


    Falls Sie es jetzt völlig unverständlicherweise nicht sofort gemerkt haben sollten: kein Nasenspray!


    Gar nicht so interessant also, aber deutlich zu privat, um es im Supermarkt zu entblößen. Das mache ich dann lieber im Internet.

     
    Zerrst du die Tasche auf Rollen hinter dir her?!

    Übrigens: Plektren
     
    Das ist doch alles Kleinkram. Am größten ist das Kindle oder der Kalender. Alles zusammen füllt das so einen Stoffbeutel vielleicht halb aus.
     
    Alles völlig normale Dinge, die man einfach dabei haben muss. Ausser vielleicht den Karabinerhaken ... sehr nützlich wären zusätzlich ein kleiner Hammer und eine Flachzange. Und auch ein Ziegelstein, falls jemand angreift und die Tasche stehlen will. Ein paar rotierende Bewegungen und "zack".
     
    Alles was man benötigt, um den Alltag zu bewältigen, ist:

    Ein Schweizer Taschenmesser, Kaugummi, Alufolie.
     
    Den jetzt fälligen Link zu dem Taschenmesser, das von der Nagelfeile bis zum Teilchenbeschleuniger alles enthält, kennen wahrscheinlich schon alle.
     
    Ich ahne nun, warum ich keinen Blick in die Tasche der Gattin werfen darf und warum das ganze Ding überhaupt zu meinem persönlich Sperrgebiet erklärt wurde. Danke dafür.
     
    Ich hatte bis vor ein paar Jahren immer noch ein (einfaches) Klappmesser und einen Schraubenzieher dabei. Das war aber erstens beim Verreisen immer schwierig (Flugzeug), zweitens habe ich beides so gut wie nie gebraucht, und wenn, dann hatte jemand anders so ewas.

    Wozu die Alufolie, für einen Hut?!
     
    Ich komme mir jetzt sehr unweiblich vor. Ich habe immer nur dabei:

    1) Buch für die Bahn
    2) Smartphone inkl. Headset
    3) Geldbörse
    4) Schlüssel

    Wenn ich mit dem Göttergatten weggehen, reduziert sich das auf 2), da ich davon ausgehe, dass er sich in der Bahn mit mir unterhält und Geld und Schlüssel dabeihat. Da brauche ich dann nicht einmal eine Tasche (Smartphone kommt in Hosentasche bzw. an Rockbund, Headset um den Hals).
     
    Wenn Herr N. mit mir ausgeht, bin ich die, die alles dabei hat.
     
    Die Alufolie für einen Hut, ich musste so lachen!

    Eigentlich meinte ich auch einen Kugelschreiber, kein Taschenmesser. Und das war eine Anspielung auf MacGyver. :D
     
    Du weißt doch, dass ich so Anspielungen nicht verstehe :-)

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    Bin beeindruckt! So eine Tasche würde mich kirre machen. Denke gerade mal wieder über Weiblichkeit nach.

    Immerhin besitze ich seit kurzer Zeit eine kleine Tasche für die Freizeit, in der ich, wenn ich daran denke, Geld, Stift, Feile und Handy mitnehme.
     
    So schlimm ist das doch gar nicht. Ich (m) hab da einiges mehr dabei.

    Jacke/Hose:

    Portemonnaie mit Führerschein, Kreditkarte, 2 EC-Karten, ÖPNV-Jahresticket und -Streifenkarte just in case, Gesundheitskarte, BahnCard, Stempelkarten, Visitenkarten (meine, Hausarzt, Bankkontakt usw.), Schwimmbadkarte.

    Schlüsselbund (an der Kette) mit Keycard und drei Schlüsseln für zu Hause (einen falls die Keycard unten nicht geht, was durchaus mal vorkommt, weil das System in ungefähr so gut funktioniert wie der Telekom-Backbone, einen für oben, und einen für den Riegel oben), Briefkastenschlüssel, Fahrradschlüssel, Kellerschlüssel, Autoschlüssel, Schlüssel für den Hangar am Flugplatz (der eigentlich im Schreibtisch liegen sollte, aber den hab ich einmal vergessen und werd das nie wieder tun).

    Zippo oder/und Streichhölzer.

    Kippen.

    Handy.

    Ranzige in-ears die ich eigentlich seit nem Jahr ersetzen will, aber sie gehen ja schließlich noch.

    Eine Schachtel Kaugummis, Kaudragees oder was auch immer.


    Und im Rucksack:

    Einkaufstasche, Handschuhe, Schal, eine...Preisliste eines Whiskeyladens, okay, wird aussortiert; Taschentücher, Kindle, zwei Kabel, Adapter Steckdose -> USB, kleiner Regenschirm.

    Reisepaß (manchmal), zwei Speicherkarten die ich immer vergesse rauszunehmen und sie dann panisch suche, USB-Stick, Schreibkram (Briefblock oder Legal Pad, paar Stifte).

    Laptop mit Ladegerät.

    Kamera mit 24-70 und Zusatzakku. Immer dabei.

    Lichtmesser, den ich immer vergeß rauszunehmen und ihn dann panisch suche.

    Kleines Ersthilfepaket (Verbände, Pflaster, Rettungsdecke, Desinfektionsmittel, Ibuprofen, sowas).

    Labello, Handcreme, Nagelfeile, Messer, Flaschenöffner/Korkenzieher, Flasche Wasser, Kekse.

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    Plektrümmer! Ich werd verrückt ...
     
    Man kann schlimmeres in der Tasche haben, finde ich.
     
    Man oder frau kann Plektrümmer ja auch ganz gut dazu verwenden, die zersplitterten Glasscheiben von iPhones oder sonstigen Smarties aus dem Gehäuse zu hebeln. Vor allem die härteren. Plektren.

    Tun Sie doch einfach so, als seien Sie eine DIY-IT-Nerdin!

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    Mit dem vielen Zeug hätte McGyver schon lange den Weltfrieden zusammengedengelt. :)
     
    Was, ist das jetzt ein Vorwurf, dass ich so weit noch nicht gekommen bin?!

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    Manchmal denke ich mir: "Schade, dass Männerhandtaschen einfach nicht gehen". Nicht, dass ich sie aus optischer Sicht vermissen würde (Männer mit Männerhandtasche sehen wirklich albern aus) - aber man (Mann) wüsste wenigstens wohin mit dem ganzen Zeugs.
    Klar - mein Zeugs unterscheidet sich deutlich von Ihrem Zeugs. Aber ich hätte trotzdem Zeugsaufbewahrbedarf.
    So bleibt es beim Nötigsten, das auf Jacken- und Hosentaschen verteilt wird.
    Plektren und Lipgloss gehören nicht dazu. ;)

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