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    Sonntag, 4. Januar 2015
    Blogging November - 1160

    Mit der Käsesituation, die sich beim Raclette-Essen Silvester ergab, bin ich übrigens immer noch unzufrieden.

    Etwa 2003 kam es schon einmal vor, dass ich viel, viel, viel zuviel Raclettekäse eingekauft hatte. So viel, dass ich ihn einfror und wir mehrere Jahre lang davon Lasagne und Gratins zuberiten konnten.

    Dieses Jahr war ich schlauer, die Technik hat sich auch deutlich weiterentwickelt was sich natürlich auch auf Käse auswirkt. Man steht nämlich im Supermarkt und googelt kurz, wieviel man pro Person für Raclette benötigt, und das Internet sagt: 200 - 250 Gramm pro Person. Das scheint mir auch einigermaßen schlüssig - wenn ich mir vorstelle, einen 250g-Klotz Käse zu essen, wird mir schon etwas anders, aber Raclette isst man über den Abend verteilt, der Magen ist von Weihnachten noch geweitet, außerdem wäre es unangenehem den Gästen gegenüber, wenn der Käse ausginge. Aber unter den 10 Personen sind auch noch drei Kinder, von denen sicher nicht alle so sparsam essen wie meins, aber 250 g Käse doch wohl eher nicht.

    Eingekauft und der Plan ging auch auf, nach der ersten heißhungrigen Essensrunde legte ich das dritte Viertel des Käses auf, jeder griff noch einmal zu und lehnte sich dann für eine kleine Pause zurück. Aber nicht wegräumen, wir essen gleich weiter! Also - etwas später. Vielleicht den Fisch kühlen. Und das Huhn. Oder vielleicht doch das gesamte Fleisch, vorsichtshalber, wobei spätetens vor Mitternacht, oder möglicherweise ganz kurz danach, dann geht es wieder los mit dem Raclette.

    Jaja. Ein gutes Kilo Raclettekäse habe ich jetzt im Eisfach. Beim nächsten Mal gibt es den Champagner erst, wenn alles aufgegessen ist!

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