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    Sonntag, 27. September 2015
    Blogging November - 1425

    Der Wortmischer hat mich mit einem Stöckchen beworfen, nunja, eigentlich seine gesamte Blogroll, aber es kommt mir gelegen, ich bin nämlich heute einfallslos, daher vielen Dank für die Rettung aus der Bredouille. Zu dem Stöckchen gehört auch eine Plakette, die ist aber rosa und passt hier nicht gut, außerdem finde ich Bilder ja immer anstrengend, ich lasse das mal aus.

    Nun die Fragen:

    1. – Münchener Oktoberfest? (Unbedingt! / Keinesfalls! / Was ist das?)
    Bisher nicht.

    2. – Haben Sie Ihren Volkswagen schon abgestoßen?
    Ich mache ja Carsharing. Das eine Auto ist klein und rot, das andere groß und silber. Mehr weiß ich über die Fahrzeuge nicht.

    3. – Erinnern Sie sich noch an das erste Musikstück, das Sie sich gekauft haben? (Vinyl, CD, Download?) Hören Sie sich das heute noch gerne an?
    Ich erinnere mich leider nicht. Ehrlich gesagt bin ich mir gar nicht sicher ob ich mir jemals Musik gekauft habe.

    4. – Spielen Sie ein Musikinstrument? Trauen Sie sich damit vor Zuhörer?
    Ja, diverse - richtig gelernt habe ich diverse Flöten, Klavier und Geige und ich kann etwas auf der Gitarre schrammeln, eigentlich wollte ich neulich gerne anfangen, Schlagzeug zu lernen, aber das ging sich zeitlich nicht aus, so nehme ich ab nächster Woche wohl Gesangsunterricht. Auf den Instrumenten bin ich recht eingerostet, man kommt ja zu nix, dennoch: vor Zuhörern kein Problem, also ich würde jetzt keine Konzerthalle mieten, aber Familie/Freunde kein Thema, ich habe auch schon in Fußgängerzonen gespielt (nicht Klavier).

    5. – Im Preisausschreiben gewinnen Sie eine Penthauswohnung in Berlin, London, Paris, Prag oder Wien. Welche suchen Sie sich aus?
    London.

    6. – Bevor Sie den Löffel abgeben: Welches Ding müssen Sie vorher unbedingt noch gedreht haben?
    Welches Ding, öh, ich habe nichts Spezielles vor, aber davon noch einiges.

    7. – Halb acht Uhr abends. Sie kommen völlig gerädert (aus der Arbeit) nach Hause. Was passiert, sobald der Mantel an der Garderobe hängt und die Schuhe in der Ecke stehen?
    Leider habe ich eine ausgeprägte Nach-Hause-Komm-Schwäche. Die gestaltet sich so, dass ich für ca. 1 Stunde nach Eintreffen nicht zur Ruhe komme und das sehr unangenehm finde, gerade, wenn ich bald schon wieder los muss. Vielleicht können wir das gemeinsam aufarbeiten.

    Es ist so: wenn ich nach Hause komme, stehen meistens die Katzen im Flur, die begrüße ich ausgiebig, dann habe ich Einkäufe in der Tasche, die gekühlt werden müssen, räume also zunächst meine Tasche aus, stelle dabei fest, dass die Luft in der Wohnung abgestanden ist, öffne die Balkontür, sehe, dass dort Blumen gegossen werden müssen, ernte aber zunächst ein paar Äpfel, nehme Äpfel und Gießkanne mit in die Küche, lasse Wasser in die Gießkanne laufen, schneide eine Raupe aus einem Apfel, entsinne mich des Einkaufs, wische überlaufendes Wasser auf, sehe dabei, dass beim Ausleeren des Kaffeesatzes morgens etwas gekrümelt hat, wische den Mülleimerschrank durch, räume die Spülmaschine aus, erinnere mich, dass ich Wäsche waschen wollte, falle über die offene Einkaufstasche in der Küchentür, sehe im Flur auf dem Boden Katzenkotze, denke beim Aufwischen, ich sollte mal die Sandalen in den Schrank räumen und die festen Schuhe ins Schuhregal, wische das Schuhregal aber erst noch durch, entdecke dabei ein lang verloren geglaubtes Katzenspielzeug, werfe es den Katzen, es landet unter dem Sofa, ich ziehe das Sofa ab, sauge rasch dahinter, wechsle den Staubsaugerbeutel, wozu ich in die Küche muss und mich wundere, wieso es da aussieht, als habe eine Bombe eingeschlagen und wie es sein kann, dass ich eine Stunde nach Eintreffen zu Hause noch immer Jacke und Schuhe anhabe.
    Es ist schwierig. Ich denke, ich sollte ein anderes Ritual finden. Vielleicht hat jemand Tipps.

    8. – Kochen Sie selbst? Was kommt auf den Tisch, wenn die leeren Teller schon nach einer Stunde im Geschirrspüler stehen müssen?
    Ja. Schauen Sie hier.

    9. – Golf, Ski, oder Tennis? (Oder doch lieber die TV-Fernbedienung?)
    Wenn ich mir was davon aussuchen muss, dann Ski. Eigentlich natürlich Kraulschwimmen.

    10. – Wir schreiben das Jahr 2025. Was ist für Sie die auffälligste Neuerung im Vergleich zu heute?
    In 10 Jahren, ach, so lang ist das jetzt nicht hin. Keine Ahnung, vielleicht sind Fernsehsender abgeschafft und man streamt nur noch was man sehen will direkt aus dem Netz und es gibt keine Printausgaben von Tageszeitungen mehr. Mir erscheint das beides jedenfalls sehr redundant.

    11. – Sie packen Ihren eigenen Flüchtlingskoffer. Was muss da rein? (Fünf Dinge braucht der Mensch.)
    Darüber möchte ich nicht nachdenken.


    So. Jetzt soll ich mir 11 Fragen ausdenken und diese an 11 Personen weiterreichen.

    Die 11 Fragen sind:

    1. Was haben Sie zuletzt gegessen? (Sorry, ich bin hungrig.)
    2. War es das, worauf Sie auch so richtig Appetit hatten?
    3. Wenn nein, wie kam es zu der Diskrepanz? Ersatzfrage für die, die gegessen haben, worauf Sie Appetit hatten: war es so gut wie erhofft?
    4. Welches Buch lesen Sie dieser Tage? (Falls Sie zig Bücher angefangen haben, beschränken Sie sich bitte auf eins.)
    5. Wie ist es? Ersatzfrage für die, die kein Buch lesen: warum nicht?
    6. Was wollen Sie als nächstes mal ausprobieren?
    7. Wie sind Sie hier in diesem Blog gelandet?
    8. Spielen Sie gern?
    9. Wenn ja, was? Ersatzfrage für die, die nicht gern spielen: Warum nicht?
    10. Wie viele Stunden schlafen sie im Schnitt pro Nacht?
    11. Haben Sie schonmal ernsthaft versucht, jemanden umzubringen? (Bitte keine Details, ich möchte nur eine Korrelation zwischen 10 und 11 herstellen).

    Nun nominiere ich die 11 Personen, dazu habe ich mir etwas sehr cleveres überlegt, und zwar nominiere ich exakt die 11 Personen, die diese Fragen zuerst beantworten werden. So ist, denke ich, allen Seiten gedient; sollte es schief gehen, trage ich gern die gesamte Verantwortung für das Scheitern.

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