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    Sonntag, 6. April 2014
    Blogging November - 887

    Gestern zu Ende gelesen:

    Stephen King: On Writing

    Wenige Romane von Stephen Kind habe ich angefangen, noch weniger zu Ende gelesen und das Genre "Horror" stößt mich generell ab. In einem Camping-Urlaub las ich aber - ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam - The Stand und fand es sehr eindringlich (manchmal träume ich noch heute schlecht davon). Im letzten Jahr habe ich auch den Dark Tower Zyklus angefangen und war über die ersten Bände total gefesselt, das ließ aber irgendwo in Band 6 nach. Schluß war für mich, als die Romanfiguren den Autor - also Herrn King - im Roman besuchen. Ich finde, sowas geht nicht. Das möchte ich nicht. Das macht die Geschichte kaputt und stört mich tatsächlich so sehr, dass ich dann einfach nicht mehr weiterlese. Selten bekloppte Idee, meiner Meinung nach.

    "On Writing" habe ich gelesen, weil ich wissen wollte, wie man so viele Bücher schreiben kann. Wie viele mögen das sein - 60? 70? Sehr viele jedenfalls. Wie geht das, wie kriegt er das hin, wie geht er vor?

    Die Antwort scheint zu sein: er macht es einfach.

     
    Wenn er sich wenigstens an das halten würde, was er da schreibt, dann wäre die Qualität vielleicht mal gestiegen. Sein bester Roman ist m.E. Atlantis, damit hatte er aber auch den Gipfel seines Könnens erreicht.
     
    Hab ich nicht gelesen. Mir scheint, er leidet auch ein bisschen am "Grass-Syndrom" - dass man irgendwann anfängt, über die eigenen Bücher zu schreiben. Das finde ich uninteressant.
     
    Ach, das passiert sicher nicht. On writing ist doch auch schon steinalt, das hat er doch geschrieben, bevor er verkündet hat, nie mehr was zu schreiben (nach Buick). Leider hat er danach ohne Ende weiter Romane veröffentlicht, die man nur mit großer Überwindung der Literatur zuordnen mag.

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