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    Donnerstag, 29. April 2021
    29042021

    Habe heute ein unglaublich kurioses Schreiben erhalten, also: nicht der Inhalt war lustig, der war erwartbar-normal (Überprüfung der Zahlung von Kurzarbeitergeld). Es werden verschiedene Unterlagen angefordert, die ich auch alle greifbar habe. Allerdings sollen diese Unterlagen unbedingt auf Papier eingeschickt werden, was bedeutet, dass ich zum Zwecke des Versandes mein Präsenzbüro aufsuchen muss. Das ist ja schonmal eine erste Kuriosität inderaktuellensituation. Wen anders verschicken lassen kann ich nicht, weil es sich ja um Gehaltszahlen handelt.

    Das wirklich Lustige kommt aber erst noch, nämlich werde ich dann - auch wieder in Fettdruck - darauf hingewiesen, dass ich keinesfalls Originale schicken darf, weil: nach Eingang werden die Unterlagen digitalisiert (ich vermute das bedeutet: gescannt) und die Papiere dann vernichtet.

    Seit Erhalt des Schreibens heute gegen Mittag überlege ich, ob ich da irgendwas übersehe, ob es irgendeinen Grund gibt, warum die Unterlagen dann nicht gleich per Mail geschickt werden dürfen. Mir ist aber noch nichts eingefallen.

     
    Vielleicht will der Absender vermeiden, dass die Unterlagen im Anhang einer unverschlüsselten E-Mail geschickt werden.

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    Weil man Anhänge nicht scannen kann.

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    Simpel
    Datenschutz. Sie müssten eine entsprechende Plattform zum Austausch dieser Unterlagen zur Verfügung stellen.
    Das will niemand.
    Ich muss mir gerade sowas organisieren.

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    Meine Frage war falsch gestellt, ich verstehe nicht, warum ich das nicht gleich elektronisch einreichen kann.

    Die Annahme, dass Sachen, die auf Papier ausgedruckt durch die Welt getragen werden und später auf irgendwelchen Schreibtischen herumliegen irgendwie prinzipiell besser geschützt wären als elektronische Daten würde ich nicht zweifelsfrei so unterschreiben. Und die Empfängerin konkret meiner Unterlagen verarbeitet alles mögliche andere direkt in DATEV - die einzigen kritischen Daten, um die es ging, hätte ich dort auch zur Verfügung stellen können, wird bei anderen Vorgängen auch so gemacht.

    Ich glaube, die sind einfach sehr hinter der Zeit zurückgeblieben.
     
    Ah,
    es einfach verschnarcht haben ist die Alternative zu irgendwas mit Datenschutz.
    //Irre gackernd ab.

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    Ich hatte bereits mit Landesministerien zu tun, die keine Mails mit Anhängen empfangen durften/konnten, aus Sicherheitsgründen. Vielleicht eine Erklärung.
    (Ab einer bestimmten Flughöhe lassen sie sich überreden, dafür private, Web-basierte E-Mail-Adressen zu verwenden, aber das erfordert persönliche Vorarbeit.)
     
    An private Adressen würde ich es jetzt wiederum nicht schicken, das wäre mir zu heikel ;-)

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