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    Dienstag, 15. März 2016
    Fragestunde

    Ich hab kein Thema heute, also habe ich auf Twitter gefragt und werde jetzt rasch zu allen Vorschlägen etwas sagen.

    @herrpaul: Kleine fette Shetland-Ponys

    Ich habe nur renitente Katzen. Herr Paul sagt, das sei nicht sein Problem. Meins ist es auch nicht, ich bin mit den Katzen ganz zufrieden. Nur kann ich leider über die fetten Ponys nicht qualifiziert schreiben.

    @yellowled: für mehr Praktikanten in spe!

    Sie waren alle gemein zu meinen Praktikanten, so war das nicht gedacht. Ich bin da jetzt Glucke und die alle meine Küken. Die sind wirklich sehr nett. Halt noch nicht ganz flügge, sonst alles in Ordnung.

    @mikelbower: Blogaudit, ja oder nein? *flitzt

    Ich denke eher nein, aber kann ja mal wer vorbeikommen *fuchtel*

    @creohn: Tagesablauf. Oder Katzen.

    Katzen alles gut. Der Kater hat an einem Auge einen Schmiss. Sieht aus, als wäre der in einer schlagenden Verbindung, ich vermute aber, geschlagen hat die Katze. Morgens ist es verheilt und sieht gut aus, wenn ich nachmittags nach Hause komme, hat er es sich wieder aufgeputzt. Ich beobachte das noch ein Weilchen.

    Tag war okay, ich habe viel geschlafen letzte Nacht und wachte morgens völlig desorientiert auf (ich dachte, ich läge im Bett meiner Eltern, bin also beim Aufstehen erstmal gegen eine Wand gerannt). Im Büro war ich mit Audit und Bewerbungsgespräch beschäftigt. Audit war okay, ich habe zwar keine Knallerfehler gemacht, aber aktues Nasenbluten erlitten und das ging einmal über die kompletten Unterlagen. Kann mir vorstellen, dass der so schnell nicht wiederkommen will.

    Bewerbungsgespräch war schwierig, denn es ist blöd, wenn der Besuch nichts sagt. Das kommt erstaunlich oft vor. So, als käme das total überraschend und auch eher ungelegen, dass da jetzt jemand mit einem reden will. Beste Story (nicht von heute) in dem Zusammenhang ist: "Sie haben ja auch ein halbes Jahr in [sehr ungewöhnliche Destination] studiert, wie war das denn so?" - "Gut."
    Der Besuch heute war erst sehr nervös und daher einsilbig, so nach etwa 30 Minuten wurde das aber, nur gibt es da noch einen schwierigen Mechanismus: wenn das Adrenalin nachlässt fallen viele einfach in ein Loch. Die entspannen sich, aber gewinnen dann nicht die Kontrolle über sich und die Situation, sondern die entspannen sich und gleiten komplett weg. So ein richtiges Fade-out. Körperspannung lässt nach, Augen werden glasig, Blickkontakt geht verloren, die schauen mich nicht mehr an sondern seitlich vorbei oder auf den Tisch, nur noch die allernötigste Reaktion und die Konzentration ist bei Null. Nur sehr selten kann man sie dann noch einmal reanimieren, meistens ist das Gespräch damit einfach durch, da kommt nichts mehr. Heute auch. Schade.

    Zu Hause hab ich gekocht (Lachs im Blattspinatbett mit Datteltomaten, Schafskäse und Zitrone, dazu Wildreis), die Kraulschwimmpartnerin kam zu Besuch und wir haben Backgammon gespielt, ich hab erst nur verloren und lag 1:4 hinten, hab dann aber aufgeholt und 8:6 gewonnen. Hehe.

    @umienne Klavier? Gesangsstunde? Alternativ Kuchen.

    Klavier ruht derzeit, die letzte Gesangsstunde musste ich wegen krank ausfallen lassen. Kuchen ist immer gut, am Wochenende hab ich Apfel-Haferflocken-Muffins gemacht, aber die sind schon aufgegessen. Seit ein paar Tagen habe ich Dauerappetit auf Frankfurter Kranz. Ist mir aber zu mühsam in der Herstellung, in den Bäckereien allerdings qualitiativ nicht meinen Anforderungen entsprechend.

    @inkanina Eine Nacht im Krankenhaus.

    Ich war bisher zur anlässlich der Geburt von Mademoiselle im Krankenhaus und kann mich an die Nacht (Nächte? Ich glaube, es waren mehrere, weil ich noch Antibiose bekommen habe) nicht erinnern. Doch, gerade kommt es wieder - in der ersten Nacht habe ich sie zu mir ins Bett geholt, weil ich das merkwürdig fand, so ein kleines Ding allein da liegen zu lassen. Dann konnte ich natürlich die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich Angst hatte, sie fällt aus dem Bett. Die nächsten Nächte war sie in der Kinderklinik und ich teilweise am Tropf, da bin ich nachts viel durch die Krankenhausflure gelatscht. Ein bisschen gruselig, da gab es so einen Gang durch den Keller zwischen meiner Station und der Kinderklinik, ich hatte gleich Pathologie und alles vor Augen (zu viele Krimis gelesen) und alles war menschenleer so um 2/3 Uhr morgens. Dass man sich gruselt, wenn irgendwo nichts ist, ist eigentlich auch sehr albern.

    @lajulitschka Irgendwas über Bewerbungen und die Menschen, die diese schreiben.

    Skurrilste Bewerbung des aktuellen Laufs kam glaube ich heute. E-Mail ohne Betreff, Inhalt so ähnlich wie "Hallo ich will bei Ihnen arbeiten, ab sofort volle Flexibilität". Kein Name drunter, keine Anhänge. Über den Menschen dahinter weiß ich natürlich nichts.

    @luedlluedlue Was wurde aus der WhatsApp Gruppe vom Lieferinder? Oder was aus der Elterngruppe

    Lieferinder, sehr traurig, da kommt nichts mehr. Bestellung per WhatsApp geht auch nicht mehr, man muss jetzt anrufen, wer will das schon.

    ElternWhatsAppgruppe verhält sich eher bulimisch. Tagelang nichts, dann schaut man irgendwann aufs Handy und hat 156 neue Nachrichten, dann weiß man: Mathehausaufgaben sind heute wohl etwas schwieriger. Als Regel gilt aber weiterhin: keine Nachricht ohne Bildchen!

     
    Frankfurter Kranz
    Schau mal hier - nicht grade um die Ecke aber ist der "alte Hollhorst" vom Römerberg ...

    http://www.konditorei-cafe-altes-rathaus.de/
     
    WFN ich will auch was fragen, ich will auch. Wenn sie gestatten. Betreff Schnäuzen. Sagen wir da hat sich schon recht eine Stimmung in ihrer Nase zusammengebraut, inklusive Material. Und sie schnäuzen sich dann mal kräftig, schön mit einem drei- bis Vierlagigen. Wir wollen ja keinen Saustall. Schauen sie sich dann im Taschentuch noch einmal nach und begutachten sie ihre Leistung oder schmeißen sie das Taschentuch einfach achtlos weg? Ich schau immer nach. Ausnahmslos immer. Und wenn da viel Material ist habe ich dann auch immer eine leicht gehobene Stimmung.
     
    Massachusetts.
     
    Gesundheit.

    @imperialist Standardvorgänge überwache ich nicht so sehr, da habe ich vollstes Vertrauen in meine Nase. Wenn, dann interessiert mich eher Qualität als Quantität. Farbe und Konsistenz - letzteres erspürt man ja beim Schnäuzen meist sogar schon. Es ist ja was ganz anderes, ob man morgens die Schleimhäute entkrustet oder eher einen leichten Fließschnupfen vom Hausstaub beseitigt. Ganz speziell, nach dem Nasenbluten: da kommt manchmal so ein langes, blutiges, schleimiges Dings, das sich so anfühlt, als hätte es bis mindestens zu den Mandeln geragt. Das betrachte ich mit einer angewiderten Faszination recht genau und frage mich dabei, ob das eine Ader ist (wie mir in der Grundschule mal ein Kind gesagt hat) oder abgestorbene Schleimhaut oder einfach nur besonders schleimiger Schleim wie oder was. Weiß das jemand hier?
     
    Nein, ich weiß es auch nicht. Die molluskenartigen Gebilde, die ich mir bisweilen mit viel Kraftaufwand aus dem linken Nasenloch puste, nenne ich der Einfachheit halber Aliens oder Symbionten.

    (Dass sich rechts vergleichsweise wenig ablagert, hat mit einer Verkrümmung der Nasenscheidewand zu tun, habe ich voriges Jahr gelernt, dafür hat sich der Aufschlag für das Chefarzt-Konsiliium in der HNO schon gelohnt, meine niedergelassene HNO-Tante hatte mir das nämlich nicht sagen können, aber die war auch in anderer Hinsicht ein wenig planlos).

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    Aber geht Ihnen nicht auch das Herz auf beim Gedanken an kleine fette Shetland-Ponys? So eines wie in der Amazon-Werbung beispielsweise. Die sind doch goldig!
     
    ...wen interessieren schon Shetland-Ponys, wenn doch Nasensekrete so lebendig beschrieben werden... :-D
     
    Doch, ich mag schon die meisten Säugetiere gern. Die aus der Amazon-Werbung kenne ich aber nicht, ich hab sowieso noch nie irgendwo Amazon-Werbung gesehen, wo gibt es die, etwa im Fernsehen?!
     
    Auf YouTube beispielsweise.

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