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    Montag, 26. November 2012
    Blogging November - 392

    Mit Katzen ist es ja so, dass es einfach am gemütlichsten ist, wenn man den ganzen Tag auf der Couch sitzt, mit einer Decke, einer Katze und einem Buch. Nur Wasser kann man nicht trinken, jedenfalls nicht aus einem Glas, da stecken die dann immer ihre Nasen hinein. Aus der Flasche geht aber.

    Wobei das mit dem Getränk noch der unkomplizierteste Punkt an diesem Arrangement ist, der schwierigere ist es, auf der Couch zu sitzen. Heute z.B. gelang mir das erst vor wenigen Minuten, vorher muss ich mich unglaublich viel streiten (im Büro), dann schnell eine kleine Operation an meinem linken Zeigefinger durchführen und einen Kuchen backen, dann Sachen mit Tischtennis fürs Kind regeln und Sachen für weiteren Kuchen kaufen und diesen dann auch noch erfinden - eigentlich hatte ich ihn für Frau Vau schonmal erfunden aber leider meine Notizen nicht aufbewahrt, egal, ich habe ihn jetzt nochmal neu erfunden und ich glaube, er schmeckt sehr gut. Es kann auch kaum anders sein, in einer Springform befinden sich mehrere Tafeln weiße Schokolade, selbstgemachtes Himbeerpürree und Frischkäse, das wird schon passen denke ich.

    Insofern jetzt noch ein paar entspannte Schlucke aus der Wasserflasche, mit Katzen und etwas zum Lesen.




    Heute vor zig Jahren:
    Ich gehe zum Mittagessen nach Hause. Danach lerne ich Spanisch, gucke Lindenstraße und kümmere mich um die Ratte.

     
    In der Gesellschaft von Katzen Zeitung zu lesen, gestaltet sich hingegen meist sehr viel schwieriger. Entweder legen sie sich immer genau auf den Artikel, den man gerade lesen möchte, oder sie zerfetzen sie mit Wonne.
     
    Diese Exemplare hier sitzen vorzugsweise mit dem Hintern direkt auf der Tastatur. Man wundert sich. Es gibt so viele gemütliche Plätze. Warum gerade dort?
     
    erstens, weil am interessantesten das ist, was wer anderer gerade hat.

    zweitens - und eigentlich viel wichtiger - weil das die einfachste methode ist möglichst viel katzehaar in die tastatur zu bringen. sagt dat julchen, und die muss es wissen. man lernt aber mit der zeit rund um die katze herumzutippen. sag ich, und ich muss es wissen.
     
    Hehe. Total niedlich, wie die Katzen staunend zugucken, wie sich meine Twittertimeline rauf und runter bewegt, wenn ich meine Finger am Touchpad bewege.
    Nur dass sie immer den Rand des Bildschirms anknabbern wollen, finde ich etwas anstrengend.
    Der Kater scheint sich außerdem zum Ziel gesetzt zu haben, immer an meinen Plätzen auf mich zu warten. Vor dem Schlafengehen liegt er mitten auf meiner Betthälfte, als ich gestern vom Kicken zurückkam, saß er genau mittig auf meinem Platz auf der Couch. Aber irgendwie ja auch süß <3
     
    solidaritätskundgebung von mann zu mann.

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