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    Samstag, 9. Februar 2019

    Das Projekt "Kochen ohne Denken" schreitet ganz hervorragend voran, ich denke, bald habe ich eine dauerhafte Lösung gefunden. Dann werde ich mich gleich dem nächsten Projekt widmen können, nämlich der kleinen Katze sozusagen ihr nächtliches Fläschchen abzugewöhnen.

    Es ist ja so: die kleine Katze war sehr krank und musste alle paar Stunden zum Fressen ermuntert werden. Nun ist die kleine Katze nicht mehr krank, sie kann ganz normal aus dem Napf fressen und es gibt für Zwischenfütterung keinen Grund mehr. Das sieht die Katze natürlich grundlegend anders. Und deshalb kommt sie jede Nacht zwischen 2 und 4 Uhr an mein Bett, maunzt erst sehr laut und fängt dann erst an, mich zu schubsen und dann zu hauen.

    Wie auch schon beim Kind bin ich nachts nicht allzu motiviert, mich zu streiten. Anders als beim Kind ist aber bei der Katze nicht davon auszugehen, dass sie aus dieser Phase herauswächst - ich denke eher, sie behält das bis an ihr (hoffentlich noch weit entferntes) Lebensende so bei, wenn ich weiter wie von ihr gewünscht reagiere.

    Ich werde mich also ab heute Nacht schlafend stellen - so schwer kann das zwischen 2 und 4 Uhr nachts ja nicht sein.

     
    Der Mann: Muss das sein, dass die Katze im Bett frisst?
    Ich: Als sie so furchtbar krank war, waren wir froh um jeden Happen, den sie zu sich nahm.
    Mann: Das war vor zwei Jahren.
    Ich: And your point is?

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    Letzter Regen: 26. März 2019, 08:30 Uhr