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    Donnerstag, 7. Februar 2019

    Diese Woche klappt es bisher gut mit dem Kochplan und es entspannt mich wirklich sehr, abends nicht überlegen zu müssen, was wir wohl mal essen könnten.

    Den Kochplan zu erstellen ist aber noch unangemessen anstrengend. Was glaube ich hilft: vorbereitend noch zwei Listen zu machen, und zwar eine mit Speisen, die wir gerne essen und die sehr schnell zubereitet sind und eine mit Speisen, die wir auch gern essen aber die etwas länger dauern. Dann könnte ich den Wochenplan im Wesentlichen von diesen Listen bestücken und würden nur 1-2 Mal pro Woche etwas aus einem der Kochbücher ausprobieren. Das erspart dann auch einiges an Einkaufen, weil wir die Dinge, die wir sowieso häufiger essen, eben auch häufiger mal schon im Haus haben.

    Das ist eine gute Idee. Wenn ich das nächste Mal eine Stunde nichts zu tun habe, mache ich das.

     
    kochplan
    ich habe mal einen kochplan für drei monate erstellt. bisher zwar nie benützt, aber den könnte ich ihnen am wochenende mailen, wenn sie wollen. so als anregung
     
    Sehr gerne! Mailadresse steht oben!

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    Schon chefkoch probiert?
    Ich bin großer Fan der Plattform Chefkoch. Dort gibt es nahezu unbegrenzt Rezepte und man kann sich selbst Kochbücher anlegen. Zum Beispiel eins für aufwändige und eins für schnelle Gerichte. Wenn man eine Handyapp zusätzlich benutzt, kann man alle Zutaten mit einem Klick auf einen smarten Einkaufszettel schicken, ggf. noch selbst Dinge dazu schreiben und dort beim shoppen auf dem Handy alles abhaken.
    Das ist alles ziemlich bequem finde ich!
     
    Chefkoch kenne ich natürlich, bin aber dort von der Flut der Rezepte meist so erschlagen, dass ich sofort gar nichts mehr aussuchen möchte. Aber dass man dort Kochbücher anlegen kann und die schicke Sache mit App und Einkaufszettel kannte ich noch nicht. Vielleicht probiere ich das mal aus.

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    ohne ständig Denken müssen gehts leichter
    ich bin das Problem mit dem ganz grossen Wurf angegangen: seit 5 Jahren führe ich das persönliche Kochbuch: enthält nur Rezepte, die mir und den Mitessern gefallen, und vertretbare Aufwand/Ergebnis-ratio haben. Seit 3 Jahren schreibe ich jeweils am Jahresende den Essensplan für das kommende Jahr. Am Wochenende schreibe ich den Einkaufsplan für die kommende Woche vor; dann koche ich in der Woche fast täglich, aber stumpf diesen Plan, alle notwendigen Dingsen sind da. Einkaufen (1x/Woche) und Küche aufräumen macht jemand anders. Win-win für alle. Lediglich 3-4 Tage im Jahr anstrengend, wenn ich den Plan fürs neue Jahr schreibe und alle äusseren und inneren Regeln versuche unterzubringen (Fastenzeit, Urlaubszeit, max 2 Fleischgerichte/Woche, grob regional, Spargel-, Erdbeer- und sonstige Saisons einplanen, jedes Lieblingsgericht max 2x/Jahr, Geburtstage mit Wunschessen, Samstags Kuchen und flexibles Essen=Suppe etc). Mittlerweile wird bei der Planung von Familienbesuch schon abgefragt, was es dann zu essen gibt. 1 x/ Woche kocht jemand anders mit beschränktem Repertoire (ich komme abends erst spät nach dem Sport heim), dann gibt es IMMER Spaghetti alioolio, also max 52 x/Jahr. Kann das System gut empfehlen für Berufstätige, die gerne kochen (und essen), aber zu müde für abendliche Kreativitätseruptionen sind.
     
    Das klingt absolut wundervoll, nur sind wir dazu nicht planvoll genug - regelmäßige Abendtermine ändern sich hier jedes halbe Jahr (also wann etwas sehr schnelles oder etwas, das wer anders macht, gegessen werden muss) und zusätzlich gehe ich auch noch kurzfristiger als mit einem halben Jahr Vorlauf häufiger aus, was, wenn man dann eins der Lieblingsessen verpasst? Und meine eigenen Vorlieben (von denen der anderen will ich gar nicht erst anfangen, weil eben auch die Vorlieben der Köchin natürlich deutlich relevanter sind) ändern sich je nach Wetter und Erschöpfungszustand.

    Das Problem im Kern ist hier aber gut dargestellt und ich sehe ein, dass man sich eben entscheiden muss, ob es bequem oder flexibel sein soll!

    Mir schwebt momentan vor, zwei (umfangreiche) Listen zu entwickeln, einmal mit schnellen, einmal mit aufwändigeren Sachen. Von diesen Listen jeden Sonntag auswählen und die nächste Woche planen, wenn absehbar gern auch zwei Wochen. Wenn mir neue tolle Rezepte begegnen, ob online oder per Kochbuchblätterei, können sie natürlich der Liste hinzugefügt werden.

    Nur müsste ich die Listen dann halt mal machen.

    Und wegen des Umgangs mit meinen Kochbüchern bin ich noch unschlüssig. Diverse habe ich jetzt durchgeblättert und es ist unwahrscheinlich, dass ich mehr als je 10 Gerichte daraus jemals koche. Habe erst überlegt, die Seiten rauszureißen und das Restbuch wegzuwerfen. Zweite Idee: die interessanten Rezepte abfotografieren und Kochbuch dann verschenken.
     
    So weit die Mahlzeiten vorauszuplanen, stelle ich mir auch eher schwierig vor - ich weiß doch jetzt nicht, worauf es mich in drei Monaten an einem bestimmten Tag gelüstet oder was mich gerade beim Einkaufen anlacht.

    Bei Ihnen kommt es wohl auch ein bisschen darauf an, was gerade in der Gemüsekiste angeliefert wird oder bekommen Sie die nicht mehr?

    Die zweite Variante für die Kochbücher finde ich sympathischer, wobei ich die Rezepte nicht nur abfotografieren würde, was beim Einkaufen praktisch ist, sondern auch einscannen, damit mein Smartphone beim Kochen nicht auch noch auf der zu kleinen Arbeitsfläche Platz finden müsste. Wenn so ein ausgedruckter Zettel nass wird oder Spritzer abbekommt, ist das nicht so schlimm.
     
    Stimmt, die Gemüsekiste ist auch einzuplanen. Und meine Verweigerung, bei mehr als 28 Grad Außentemperatur das Anschalten des Herdes zu gestatten. Es war eine lange Rohkostphase diesen Sommer.

    Die fotografierten Fotos kann ich ja jederzeit drucken, dazu muss ich die Rezepte nicht extra scannen.
     
    ehrlicherweise habe ich meinen Ansatz hier vor allem vorgestellt, weil er so ein bisschen extrem ist. Und natürlich würde er mit einer Gemüsekiste nicht so gut funktionieren. Wichtige Elemente im Jahresplan sind: alle Essen werden von allen richtig gerne gegessen, das Vertrauen, dass alle Lieblingsessen regelmässig kommen und das jeder täglich eine warme Mahlzeit kriegt, ist für alle sehr tröstlich; und ich mag auch das Spiel mit dem ganz leichten Verzicht, wenn das erträumte Essen erst nächste Woche kommt - aber es kommt, ganz sicher. Und natürlich variiere ich die Reihenfolge der Tage in der Woche öfter mal kurzfristig, wenn die Woche anders läuft. Und wenn ich Migräne habe, koche ich nie, dann essen die anderen Käsebrot. Mein "persönliches Kochbuch" ist ja das Äquivalent ihrer geplanten Listen; ich bin aktuell bei ca 250 Positionen, es gibt auch die Kategorie "Sonntagsessen". Ich bewundere übrigens diejenigen, die abends frisch und kreativ, voller Tatendrang und dann noch spontan sind, schlunze mich aber selber mit diesem Gerüst durch.
     
    Oh, das war nicht als Kritik an Ihrem Ansatz zu verstehen. Tut mir leid, wenn das so angekommen sein sollte. Es bezog sich nur auf mich (ich hatte auch schon einmal zehn verschiedene Duschgels gleichzeitg, weil nicht vorhersehbar war, wonach mir morgens der Sinn stand oder ich neugierig war, wie das riecht).

    Mir ging das im Sommer ähnlich wie Frau Novemberregen, meine Wohnung ist direkt unter einem Flachdach und alle Fenster zeigen nach Süden (ich saß deshalb vorgestern im T-Shirt hier, den Herd anzuwerfen ging aber noch).

    Ich tendiere auch dazu, liebgewonnene Rezepte häufiger zu kochen, deshalb nehme ich mir phasenweise vor, wenigsten einmal in der Woche ein neues auszuprobieren, um mich zu überraschen. Etliche davon wurden dann zu Lieblingsrezepten. Wobei ich ohnehin zum anarchistischen Kochen neige, Knoblauch lasse ich immer weg, Gewürze, die ich nicht habe, werden durch andere ersetzt, mitunter auch Zutaten. Neulich bei der Rotkohlsuppe, zum Beispiel. Wollte ich mal ausprobieren, war OK, wird aber definitiv kein Lieblingsrezept, wahrscheinlich sogar nie wieder gekocht. Mitunter denke ich mir auch irgendetwas aus, wenn das, was da ist, nicht für ein Rezept von chefkoch.de reicht. An anderen Tagen bin ich zu faul, zu phantasielos oder zu eilig oder schon zu hungrig, dann gibt es mittags nur ein Brot.
     
    Das mit einer/zwei Rezeptlisten für alltägliches Essen hatte ich eigentlich auch vor.

    Ich bin mir sicher das schiebe ich schon seit mindestens 7 Jahren vor mich hin. Eine Feste Liste, womöglich für das ganze Jahr zu erstellen, funktioniert hier nicht (2 Schichtarbeiter und eine Erstklässlerin).

    Normalerweise koche ich immer und meine Frau nur notgedrungen wenn ich Spätdienst habe.
     
    @okki ja, das ist extrem, aber ich betrachte es als einen ganz großen Befreiungsschlag!

    @doc kommen Sie, wir machen diese Listen heute!

    @arboretum ich koche nie richtig nach Rezept, ich lese mir das Rezept nur vorher durch, um eine grobe Idee zu bekommen, in welche Richtung es gehen könnte oder um zu erfahren, wie ich mal etwas anders machen könnte, als es mir vertraut ist. Deshalb brauche ich auch fast nie ausgedruckte Rezepte und bei den Listen würde es mir reichen, die Namen der Gerichte da stehen zu haben, dann weiß ich schon, was ich tun und kaufen muss.

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