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    Donnerstag, 16. März 2017
    Musikkauf

    Der Gesangslehrer schreibt mir eine WhatsApp, dass seine neue Single morgen herauskommt. "Wo lädst du deine Musik, iTunes? Ich schick dir dann den passenden Link, falls du sie haben willst."

    Ich bin völlig irritiert. Ich lade meine Musik überhaupt nirgendwo. Das letzte Mal habe ich um 2002 Musik gekauft, eine CD, die ich online irgendwo bestellt habe, das war damals fortschrittlich (glaube ich). Wenig später bekam ich einen mp3-Player (mittlerweile wohl auch schon wieder veraltet, aber das ist mir egal) geschenkt und da machen andere Menschen mir Musik drauf, entweder, indem ich ihnen das Gerät für ein paar Tage überlasse oder, indem sie mir einen USB-Stick geben. So wie Mixtapes nur digital. Ansonsten höre ich Radio oder Youtube.

    Weiter unternehme ich in Bezug auf Musik überhaupt nichts. Ich interessiere mich - vom Hören und Singen abgesehen - gar nicht sonderlich für Musik, geschweige denn für ganze Alben oder gar Interpreten. Wenn ich Glück habe, weiß ich, wie ein Song heißt. Wenn ich viel Glück habe, von wem er ist. In absoluten Ausnahmefällen weiß ich auch mal, wie diese Person aussieht.

    Der Gesangslehrer ist meiner Meinung nach aber nicht die passende Zielperson für diese Beichte. Also bluffe ich und antworte "alles außer iTunes". Denn - das weiß ich mit Sicherheit - iTunes ist das letzte Programm, das ich benutzen würde.

    "Ich schicke dir morgen den Amazon-Link", antwortet der Gesangslehrer umgehend.

    Ich werde also morgen zum ersten Mal seit 2002 oder so wieder Musik einkaufen.

     
    Das Gute: auch hier ist Amazon verlässlicher Partner.
    (Weiß nicht, ob das hilft, aber: Amazon bietet an, die Dateien über ein Amazon-Programm, das man vorher installieren muss, runterzuladen. Man wird dazu höflich aufgefordert, ich verneine dann immer und kann die MP3s dann in einem ZIP-File runterladen. Oldschool aber effizient. )
     
    Danke, hat alles gut geklappt :-)

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    download als zip
    Bei Google und Amazon kann man das mp3 einzeln oder ein Album als zip-Datei runterladen.
    Ich habe auch immer noch das Gefühl, dass ich die Dateien selbst "besitzen" muss und auf meiner Festplatte haben will. Für Streamen konnte ich mich bisher nicht erwärmen, dazu ist mir mein Datenvolumen zu schade (sowohl mobil als auch zuhause).

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    Nachdem ich irgendwann mal durchgerechnet hatte, wieviel Geld ich bis zu meinem wahrscheinlichen Lebensende noch für CDs ausgeben würde, wenn ich weiterhin in der Menge kaufe, wie bis dahin, und ich feststellen musste, dass ich wesentlich billiger davonkomme, wenn ich einfach monatlich für einen Streamingdienst zahle, hab ich mich am Ende für Google Play Music entschieden. Man kann hören, worauf man grad Bock hat, oft auch Sachen, die man sich vielleicht nie gekauft hätte, dann aber doch toll findet, kann sich den Kram offline speichern und stellt sich nicht nochmal 800 CDs ins Regal. :D
     
    Hier hat sich Spotify durchgesetzt. Aktuell noch ohne monatliche Zahlung, dafür mit etwas Werbung und ohne Offline-Musik.

    Anhand Ihrer Schilderungen, Frau Novemberregen, wollte ich ihnen soeben ebenfalls einen Streaming-Dienst empfehlen. Dort können Sie erstellte Playlisten hören, welche bereits zusammen gestellt sind. Sollten Ihre Freunde Ihnen Musik zusammenstellen, kann man dies ebenfalls auf der Plattform und Sie können der Liste anschliessend folgen. Hin- und her transferieren entfällt somit.

    ***
     
    Wenn man auf offline verzichten kann, dann empfehlen sich natürlich kostenlose Angebote, Weezer zB auch. Aber offline ist bei mir Kriterium Nummer 1 (und ich hasse Werbung :D). Insgesamt ist die Auswahl des Dienstes aber bei Abos reine Geschmackssache, Google und Spotify dürften so ziemlich das gleiche Angebot haben, die beiden stehen aber bei mir auch auf Platz 1, die restlichen Streamingangebote sind m.E. schlechter, sowohl in der Bedienung, als auch in der Musikauswahl.
     
    Ja, praktisch wäre die ganze Offline-Thematik durchaus. Das hätte ich schon des Öfteren brauchen können. Aber mir ist das Angebot zu teuer für den Nutzen den ich davon haben würde. Zudem kann ich Werbung meistens sehr gut ausblenden. Ich zahle für meinen Mobilfunkvertrag bereits mehr und kann dadurch unlimitiert streamen. Nur im Ausland wäre musikalische Unterhaltung von Nutzen. Aber da ich grundsätzlich in Begleitung reise, sind auch dort die Stunden begrenzt, in denen ich den Offline-Modus wirklich nutzen würden.

    ***
     
    Ja, irgendwann mache ich sicher auch sowas mit Streaming, aber im Moment nicht, denn im Moment habe ich ja gar kein Anliegen oder Problem, es ist ja alles gut mit mir und der Musik.

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    HaHa
    Das letzte Mal als ich Musik gekauft war ...... ich habe nie Musik gekauft ))
    Radio und online Radio reichen in der Regel

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