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    Dienstag, 3. Januar 2017
    Hrr.

    Mir scheint, um sich so richtig über alles mögliche aufzuregen, benötigt man auch die entsprechende Freizeit. Jedenfalls wird bei mir mit andauerndem Urlaub die Lunte immer kürzer. Oder es bahnt sich nun langsam der Gemütlichkeitskoller an.

     
    Könnten Sie das mit einem Beispiel unterfüttern?
     
    Was für ein Beispiel, worüber ich mich so aufrege? Na darüber, dass "die Leute" nicht so ins Internet schreiben, wie ich es gerne hätte natürlich! Meine Twitter-Timeline und der Feedreader sind so leer wie nie, weil ich ständig wen erbost rauskicke. Sonst kann ich mich über wenig aufregen, ich sitze ja nur auf der Couch und gehe nicht raus. ;-)

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    Ich für mich weiß ja, dass Existenz ohne Zweck oder konkrete Aufgaben bei mir zu Unzufriedenheit und depressiven Zuständen führt. Gelernt nach drei [eigentlich zufriedenen] Monaten ohne Zweck oder konkrete Aufgaben.
     
    Nee, allgemeine Unzufriedenheit oder gar depressive Zustände hab ich überhaupt nicht. Aber ich gehe ansonsten über extrem vieles einfach hinweg, weil ich sofort wieder an was anderes denke - eben viel mehr Aufgaben und auch Impulse habe. Das scheint mir der gesündere Zustand (für mich) zu sein.

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    Ich bin seit 2 Wochen im Urlaub und bin heute fast ausgeflippt, weil meine Katze auf den Teppich gekotzt hat. Ich hab natürlich nicht geschimpft, aber innerlich....

    Was kann das arme Tier dafür? Wie hätte man das verhindern können? Was ist schon Schlimmes passiert? Was habe ich in den 5 Minuten, bis der Teppich wieder sauber war, schon verpasst? Warum rege ich mich so auf?

    Am Montag gehe ich wieder arbeiten, ich freue mich. Dann kann ich mich wieder mit Grund aufregen.
     
    Ich glaub', das "Aufregen" ist die antrainierte Vermeidungsstrategie, die wirksam wird, bevor man ganz auf sich selber zurückfällt. Ein Ablenkungsmanöver, quasi.....
     
    wagenwiese: das macht Sinn. ich meditiere schon mal, danach bin ich ganz bei mir und das innerliche, nervige und total bescheuerte Rumgezicke ist dann weg. Natürlich ist es stärker, wenn ich mir vornehme, zu meditieren. :)
     
    Das erkärt auch, warum Aufregung so oft über Bande läuft.

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