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    Montag, 27. Mai 2013
    Blogging November - 573

    Begegnung in der Firmenküche.

    Herr L: Frau N, hier sind keine Gläser mehr und hier sind immer ab mitttags zu wenig Gläser!

    Frau N: Warum sagen Sie mir das?

    Herr L: Weil Sie sich doch immer um alles kümmern.

    Frau N: Schauen Sie mal, wenn Sie hier am Telefon die "0" drücken, können Sie das auch direkt der Rezeption sagen, dann haben wir einen Zwischenschritt gespart.

    *drückt die 0*

    Rezeption: Ja?

    Frau N: Ich bin's, Frau N. Wir haben hier oben in der Küche keine Gläser mehr und hier sind immer ab mittags zu wenig Gläser. Kannst Du welche bringen lassen?

    Rezeption: Kleine oder große?

    Frau N: Was?

    Rezeption: Kleine oder große Gläser?

    Frau N: Egal. Beides. Hauptsache Gläser.

    Rezeption: Also, hier unten sind Gläser.

    Frau N: Ja, schön. Hier oben sollen auch Gläser sein.

    Rezeption: Wie viele denn?

    Frau N: Naja, halt bis der Schrank wieder voll ist?

    Rezeption: Wie viele passen denn da rein?

    Frau N: (murmelt "achdasistdochallesvölligabsurd") Vierzig!

    Rezeption: Vierzig?

    Frau N: Exakt.

    Rezeption: Große oder kleine?

    Frau N: 17 große, 13 kleine.*

    Rezeption: Okay, werden gleich gebracht.

    Frau N: Danke. (legt auf)


    Herr L: Sehen Sie: deshalb drücke ich nicht selbst die "0".

    ________________________
    *Richtig, das ergibt nicht vierzig, aber das fiel nicht auf.

     
    Damit haben Sie einen der wahren klassiker beschrieben. Kann nur getoppt werden durch "der kaffee ist alle" mit entsprechend schräg gelegtem kopf und fragenden blick. Schön auch die variante mit toilettenpapier.
    Hab ich alles nich mehr, was obiges angeht werden wir rund versorgt. Gibt nur noch den üblichdn streit ums druckerpapier. Da mag ich besonders die herren, die nach eindringlicher überzeugungsarbeit sich selbst mal zu kümmern mit genau einem (!) paket wieder kommen. Nunja.

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    Personalvorstand, der lieber einen Stock unter seinem Büro unseren Vollautomaten benutzte, als sich von seiner Assistentin Kaffee kochen zu lassen, drückt morgens auf Vollautomatenknopf. Nichts passiert. Sagt auffordernd zu mir, die ich gerade meine Kaffeetasse ausspüle: "Die Maschine geht nicht."

    Seither weiß ich, dass ich einen Blick im Repertoire habe, der selbst Dax-Vorstände zur Besinnung bringt und dazu zu sagen: "Hmm, ich geb mal Bescheid."

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    bei ihnen auf arbeit ist das offenbar wie bei mir in der agentur: ich muss alles selbst machen, wenn irgendwas sinnvolles passieren soll. aber weil alle meinen unglaublichen fähigkeiten vertrauen, kann ich fast so viele fehler machen wie ich will.

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    Ich fand es viel skurriler, dass man die genaue Anzahl der Gläser - egal wie falsch man sie dann zusammenrechnet - definieren muss, damit überhaupt welche kommen.

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