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    Mittwoch, 28. Juni 2017
    wtf

    Ich weiß natürlich nicht, ob zwei Tage schon wirklich aussagefähig sind, aber bei meinen Expeditionen mit Krücken und Beinschiene in die Öffentlichkeit fällt mir Folgendes auf: die allermeisten Menschen über alle Farben und Formen, Geschlechter und Altersstufen hinweg sind wirklich ganz rührend aufmerksam und hilfsbereit. Sie halten Türen auf, machen Plätze frei, bieten an, etwas festzuhalten und so weiter und so weiter.

    Mit Ausnahme einer spezifischen Gruppe, die im Gegensatz dazu schnell nochmal vorbeidrängelt um den letzten freien Sitzplatz zu erhaschen, nach Blickkontakt Türen ins Gesicht zuschlagen lässt und übertrieben laut seufzt, wenn es irgendwo mal länger dauert. Das ist die Gruppe der ca. 35-50-jährigen Frauen. Also genau solche wie ich selbst.

    Das ist schon irgendwie verstörend.

     
    Ob sich die Zeiten einfach geändert haben? Seit einiger Zeit bemerke ich generell mehr Höflichkeit in der Öffentlichkeit, und das sogar hier in Grobklotzstadt. Oder liegt es daran, dass ich alt und grau werde? Was die Rücksichtslosigkeit von Frauen betrifft, so fällt mir die beim Radfahren auf. Neulich überholten mich zwei gleichzeitig von rechts und links, und zwar beide so riskant, dass ich mich wundere, warum wir nicht alle drei zu Boden gegangen sind. Das ist leider kein Einzelfall.

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    Da mache ich andere Erfahrungen.
    Nach über 10 Jahren Rolli kann ich nur sagen: Es gibt keine Gruppe von Menschen, die 100% hilfsbereit oder 100% rücksichtslos ist! Es gibt Teenies, die nen Wutanfall bekommen, wenn ich sie im Bus von der Rollistellfläche verjage, und es gibt die Teenies, die noch bevor der Bus die Türen ganz geöffnet hat, die Rampe ausklappen wollen, obwohl ich diese gar nicht brauche. So ist es mit Ausländern, Männern, Frauen, Müttern mit Kinderwagen.... Da gibts nichts allgemein gültiges, immer gibt es auch Menschen, die anders handeln, als man es erwartet, in beide Richtungen.

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    Dazu habe ich etwas Interessantes gelesen:
    Die Generation Y (zwischen 1980 und 2000 geborene) soll sehr gut ausgebildet sein. Freude an der Arbeit sowie Sinnsuche soll angeblich mehr ins Zentrum rücken. Mehr Möglichkeit zur Selbstverwirklichung sowie mehr Zeit für Familie und Freizeit seien zentrale Forderungen der Generation Y.

    Die Generation Y soll angeblich einen Wertewandel verkörpern. Die sogenannten Ypsiloner investieren angeblich so viel Zeit und Geld in ihre Bildung und Ausbildung wie nie zuvor. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y

    In dem Buch „Die heimlichen Revolutionäre“ - Wie die Generation Y unsere Welt verändert - geben der Soziologe Klaus Hurrelmann und der Journalist Erik Albrecht den ersten systematischen Überblick über bisherige Untersuchungen zu diesem Thema.

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