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    Sonntag, 11. Juni 2017
    Blogging on Demand - Was hast du als letztes gelernt

    Diese Frage fand ich besonders spannend, deshalb habe ich sie bis zuletzt aufgehoben, um noch ein bisschen länger darüber nachdenken zu können.

    Ganz konkret zuletzt habe ich heute die Namen der Golfstaaten, ihre Lage und ganz grob ihre Rahmendaten gelernt. Damit kannte ich mich nämlich bis vorhin noch nicht so richtig aus, jetzt aber schon und für mich ist es einfacher, Zeitungsartikel zu den Regionen zu verstehen, wenn ich ungefähr weiß, was wo und wie ist, deshalb habe ich das nachgeschaut.

    Auch heute habe ich ganz generell die Struktur der Serie "Dr. Who" verstanden, da fragen Sie sich vielleicht, wozu das gut sein soll, fragen Sie einfach nochmal, wenn Sie bei Günther Jauch auf dem Stuhl sitzen und es eine Frage dazu gibt und Sie mich anrufen.

    Und wie man das englische Wort "usurer" ausspricht habe ich heute gelernt. Man kann sich da im Englischen ja nie so sicher sein, und diesem Wort bin ich (bewusst) bisher tatsächlich nur auf Papier begegnet, das fiel mir heute auf, also habe ich das auch nachgeschaut.

    Ich finde, ich lerne jeden Tag Neues. Manchmal sind es Kleinigkeiten, über die ich mich häufig aber mehr freue als über große Erkenntnisse. Ganz begeistert habe ich zum Beispiel in der letzen Zeit zwei neue Wörter gelernt, also in Sprachen, in denen ich nicht ständig damit rechne, mir unbekannten Wörtern zu begegnen. Das eine war "Petrichor", auf Twitter gelernt. Das andere "foam peanut", in einem Buch gelernt. Und einen Begriff: Generation Snowflake. Kannte ich auch noch nicht.

    Sehr, sehr viel Neues lerne ich auch immer im Büro. Vielleicht gehe ich deshalb recht gern dorthin. Ich befasse mich dort so ungefähr die Hälfte meiner Zeit mit Fragestellungen, von denen ich nicht die geringste Ahnung habe, aber ich habe Zugriff auf ein Netz aus Fachleuten aus verschiedenen Ländern - Steuer- und Finanz- und Sozialversicherungsexperten, Anwälte, Immigration Services und so weiter so dass ich das, was ich wissen muss, an den verschiedenen Stellen einsammeln, zusammenfügen und aufbereiten kann. Das sind fast nie Angelegenheiten, die für mich privat irgendeine Relevanz haben. Aber ich liebe es zu verstehen, wie Dinge funktionieren.

     
    Oh, Petrichor kannte ich auch noch nicht. Das ist ja ein tolles Wort!

    Da ich Ihre Wunschkonzert-Aufrufe immer zu verpassen scheine, hier eine Bitte fürs nächste Mal:

    Ich hätte gern eine Beschreibung Ihrer ersten Begegnung mit dem Oberchef. (Das dient dann gleichzeitig als Abhilfe für den in letzter Zeit entschieden zu niedrigen OC-Content-Anteil dieses Blogs. Nicht, dass ich meckern wollen würde, aber ...)
     
    Hm, das würde ich Ihnen gerne erzählen, wie die erste Begegnung war, nur leider habe ich daran keinerlei Erinnerung. Der Oberchef war da noch nicht der Oberchef und ich habe auch noch etwas anderes gemacht.

    Momentan gibt es da wenig zu berichten, weil wir uns derzeit selten begegnen und es auch tatsächlich alles sehr reibungslos läuft, vieles hat sich eingeruckelt und vieles hat er aus der Hand gegeben. Das ist ja auch mal schön.

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    Ich kannte diese vier Begriffe alle nicht. Also habe ich viel gelernt (unter anderem mal wieder, dass ich noch viel zu lernen habe...)

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