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    Sonntag, 27. Januar 2019

    Es wäre ja möglich gewesen, dass sich etwas verändert hat und so saß ich den Großteil des Tages zunehmend weniger erwartungsfroh auf der Couch, auf dass Entspannung durch Nichtstun einkehren möge.

    Dieses Projekt darf man als gescheitert ansehen. Ich kann mich nicht durch Nichtstun entspannen, die entspanntesten Momente heute waren dementsprechend die, als ich die Wäsche machte, die Post durchging, ein bisschen Papierkram machte und ein paar Sachen aussortierte. Die übrigen X Stunden waren für die Katz. Also merke ich mir: wenn ich mich entspannen möchte, muss ich etwas machen, etwas, das mich zwar körperlich und geistig nicht besonders herausfordert, aber doch ausreichend komplex ist, um Aufmerksamkeit zu binden.

     
    Guter Plan...
    ... das kenne ich nämlich auch. Guten Wochenstart, Slo

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    Hihi, dann gehen Sie bestimmt auch bei Meditationsmusik mit Meeresrauschen an die Decke?
    Also immer schön ein paar langweilig-entspannende Aufgaben parat haben!!
     
    Oh ja. Nach 2 Stunden Keller aufräumen oder ein bisschen Holz hacken bin ich die entspannteste Person die man sich vorstellen kann. Entspannungsübungen, bewusstes Atmen, Traumreisen.......führen dazu, dass ich wahlweise Flucht- oder Mordgedanken hege. Um mich rum versteht das aber keiner.
     
    Endlich mal ein Thema wo ich ein wenig Ahnung habe. Ich bin ja ein Meister im Nichtstun. Für Menschen wie sie Frau Novemberregen, du kannst ja fast alles, was ich sehr bewundere, auch wenn es mir hin und wieder Angst einjagt, ist das Nichtstun nicht der richtige Zugang zur Muße im Leben, weil ihr antriebslevel, der sich auch dadurch speist dass du so viele Dinge kannst oder können möchtest viel zu hoch ist. sie haben einfach zum Nichtstun kein natürliches Verhältnis so wie ich. Ich kann stundenlang nur so da stehen mit den Händen in den hosentaschen. Morgen ist wohnungsputz. Ich habe jetzt schon muffensausen weil ich mich so schrecklich überwinden muss. ihnen geht es wahrscheinlich sehr ähnlich wenn sie nur so da sitzen müssen. Das ist natürlich auch eine Milieu bedingt Sache. Neuronal sind sie einfach viel enger verdrahtet. ich muss mich heute noch um einen Histamin gerechtes Abendessen kümmern. Grauenhaft schrecklich. Am liebsten würde ich rein zum Chinesen und einmal Glutamat. Beim Nichtstun gibt es aber auch schöne Momente. Deine Kekse habe ich mir sicherlich zwei drei Stunden nur angesehen. Das kann nicht jeder von sich behaupten. Kann aber auch an den Tabs liegen. Möglicherweise ist das aber auch was geschlechtlich bedingtes. Ich kenne nicht eine Frau deren Hobby das Fischen ist während die Männer reihenweise an der Alten Donau sitzen und eigentlich nichts tun nur nennen sie das Fischen. Geschrieben vom sprachassistenten des schwarzen ungeheuers.
     
    Der Sprachassistent des Schwarzen Ungeheurs leistet gute Arbeit, meiner kann das nicht so gut!

    Ich kann noch nichtmals bei anderen in der Wohnung einfach mit den Händen in den Hosentaschen stehen, bzw. ich kann schon aber es bereitet mir Unwohlsein, ich würde viel lieber sofort Sachen hin- und herschieben oder aussortieren. Aber schön, dass die Kekse nicht nur schmeckten, sondern auch in der Betrachtung überzeugen konnten ;-)

    Heute ging es hier besser, ich war einfach von 7 - 21 Uhr ununterbrochen eilig unterwegs und jetzt bin ich angenehm müde.

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    Bitte lachen Sie mich nicht gleich aus: Puzzles.
    Die intellektuelle Herausforderung liegt bei Null, die Mustererkennungsabteilung im Gehirn läuft allerdings auf Hochtouren.

    Frustration steigert das Erfolgserlebnis. Sie können durch die Motivauswahl Ihre Frustrationstoleranz nach belieben testen. Da stelle ich mir als höchste Ausbaustufe sowas wie Pollock oder Yves Klein (Monochrom Blau) vor. Meine persönliche Grenze habe ich mit dem „Triumph des heiligen Ignatius“ von Andrea Pozzo erreicht. Wahrscheinlich gibt es Puzzles, deren Teile alle genau gleich geformt sind, für die Masochisten unter uns.

    Ich frickle die Dinger anschließend wieder auseinander - für die erneute Benutzung nach ein bis zwei Jahren. Man macht eine erfolgreiche Entspannungsübung schließlich nicht nur einmal.

    Es gibt Menschen, die fertige Puzzles zusammenkleben und aufhängen. Ich weiß weder, was das soll, noch, ob es sich bei denen wirklich um Menschen handelt.
     
    Hm. Ich bin unschlüssig aber halte das nicht für völlig abwegig. Ich muss darüber nachdenken.

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    Kenn' ich ...
    ... bei mir heißt das "meditative Tätigkeiten". Entdeckt beim "gedrittelt zusammenfalten" und "eintüten" von dreihundert Kundenanschreiben ã zwei DIN-A4-Blättern als Auszubildende vor einem Vierteljahrhundert. Meine Güte!

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