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    Donnerstag, 1. November 2018
    Haarschnitt

    Es ist November, im November wird täglich gebloggt, das ist eine Tradition und Traditionen muss man wahren (fragen sie den Heimatminister).

    Nur was schreiben?

    Das Leben rauscht vorbei, ich kann mich heute kaum erinnern, was ich morgen gemacht habe, nein, gestern, da geht es schon los. Alle Pläne sinnlos, weil sie sich sowieso ständig wieder kippen, alles ein einziger Wust und zwischendrin will ich noch die komplette Wohnung aussortieren, natürlich, wie immer.

    Heute zum Beispiel war ich beim Friseur. Ich war - glaube ich - zum ersten Mal bei einem männlichen Friseur, nicht aus Prinzip, es hat sich nur bisher nie ergeben. Heute ergab es sich, weil die normale Friseurin keine Zeit hatte und die, die schon mal Ersatz war, auch keine Zeit hatte, und mir ist es im Grunde auch egal, wer das macht, also eben der Friseur. Beim Haarewaschen fiel es mir zum ersten Mal auf, dass die Hände anders waren, und das Schneiden fiel großzügiger aus (positiv! Meine große Angst beim Friseur ist ja immer, dass nicht genug abgeschnitten wird und ich dann die nervige Kundin bin, die noch dreimal nachschneiden lässt), es ging auch alles etwas schneller und wurde weniger geredet. Auf Basis einer Einzelerfahrung kann ich natürlich nicht sagen, ob Friseur/Friseurin ein struktureller Unterschied ist oder ob es einfach an der Person lag.

    Seitdem versuche ich, die Frisur genauer zu betrachten - klar, mir wurde im Laden per Spiegel alles von allen Seiten gezeigt, aber da es kurz genug war, war ich schon zufrieden und verschob Detailbetrachtungen auf später. Dann ging ich zurück ins Büro, kam dort nicht dazu, einen Blick in den Spiegel zu werfen, ging von da weiter zum Karaoke, ebenfalls keine gute Gelegenheit zur Haupthaardetailbetrachtung. Um etwa 23 Uhr war ich zu Hause, seitdem bin ich mit Medikamentengaben (Katze und Kind - Katze sicherheitshalber, weil noch immer nicht klar ist, was sie im Sommer hatte/evtl. noch hat, Kind hat sich - wider besseren Wissens - mit einem Wattestäbchen im Ohr herumgefuhrwerkt und hört nun nichts mehr, es galt, einen Ohrenschmalzpfopf zu lösen hat geklappt, sehr beeindruckend, ca. 0,5 cm Durchmesser, nein, kein Foto, da auch sehr ekelhaft), mir vom Tag erzählen lassen, Zeug verräumen beschäftigt. Jetzt wäre Zeit, aber jetzt ist das Kind im Bad, was gut ist, immerhin ist bald Mitternacht.

    Nur bin ich schon recht neugierig, wie ich eigentlich nun aussehe. Werde ich es noch heute erfahren oder erst morgen? Schauen wir mal.

     
    Wow, mit Cliffhanger!
    Du hast nichts verlernt!

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    oh, welche Freude - im November wird täglich gebloggt - was verschafft uns diese Freude? Was kann ich tun, damit das nicht auf Nov. beschränkt bleibt?

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    Wie löst man einen Ohrenschmalzpfropf von dieser Größe daheim?
     
    Es gibt dazu Mittel in der Apotheke. Wir hatten Otowaxol, das hatte der Kinderarzt vor einigen Jahren schon mal angeraten. Es hat damals gut funktioniert und auch dieses Mal wieder. Man sollte sich nur recht sicher sein, dass die Ursache wirklich Ohrenschmalz ist und nicht eine Entzündung oder Verletzung.
     
    Danke, wieder was gelernt!

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