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    Montag, 3. Mai 2021
    03052021

    Jetzt ist es mir schon zweimal gelungen, Tofu schmackhaft zuzubereiten und dabei waren beide Wege ganz unterschiedlich. Beim ersten Mal hatte ich ihn in Sesamöl, Sojasoße, Ingwer, Knoblauch, Chili, Reissirup mariniert und heute einfach in Sesamöl angebraten und dann mit je 3 EL Sojasoße, Sherryessig und Erdnussbutter draufgekippt und umgerührt, bis der Tofu damit umhüllt war. Beides schmeckte ganz hervorragend.

    Eine kluge Frau sagte, es könne natürlich auch einfach am Tofu liegen. Leider habe ich keine Ahnung, von welcher Marke der war und bin zu faul aufzustehen und im Papiermüll zu schauen, um das herauszufinden. Vielleicht denke ich ja noch dran, wenn ich mich sowieso irgendwann mal wieder aus dem Sessel erhebe.

    Falls nicht, und falls es so war, es also am Tofu lag und die Altpapiertüte dann schon weg ist, dann wird hier sehr, sehr großes Geheul sein!

    Sonntag, 2. Mai 2021
    0205202

    Habe vielleicht etwas gefunden, was ich beim Hörbuch-Hören tun kann, damit ich nicht einschlafe: Fotos löschen.

    Allerdings weiß ich noch nicht, warum ich das machen sollte.

    Samstag, 1. Mai 2021
    01052021

    Joah, Mai. Von mir aus.

    Freitag, 30. April 2021
    30042021

    Im wesentlichen habe ich zwei Gedanken heute gedacht, zu mehr war keine Zeit.

    Der erste Gedanke behandelte die Thematik, dass ich ja als Sekretariat von Frau Dr. Herzbruch für Frau Dr. Herzbruch einen Termin gebucht habe und das außerordentlich gut funktioniert hat, Sie können das hier bei ihr lesen.

    Frau Herzbruch und ich übernehmen ja schon seit längerem für einander Dinge, die eigentlich nicht schwierig sind, der betroffenen Person aber zu nah gehen, so dass es viel einfacher ist, wenn jemand nicht-betroffenes sie tut. Damit sparen wir viel Zeit und Energie. Mir fiel heute noch die Variante ein, dass man auch für sich selbst Dinge als eigenes Sekretariat erledigen könnte, sozusagen einen kleinen Teil der eigenen Person ein wenig abspalten. In meiner Lage würde es sich noch anbieten, diese Persona mit einem eigenen Namen und eigener Mailadresse auszustatten, mein eigener Name ist nämlich außerordentlich kompliziert und häufig habe ich keine Lust auf irgendwelche Erledigungen einfach, weil ich keine Lust habe, meinen Namen zu buchstabieren und dann gefragt zu werden, woher er kommt. Man könnte einen guten Name wählen - einen, der einfach ist aber nicht platt, im Idealfall einen, zu dem es noch eine freie Mailadresse gibg (das wird schwierig) und einen, der vielleicht gleich einen kleinen Gesprächsanlass bietet, so dass man sich näher kommen kann und quasi ein wenig anfreundet und dann einen besseren Service erhält. Mir ist noch kein solcher Name eingefallen, wenn, dann würde ich ihn jetzt auch nicht verraten, sonst schnappen Sie mir ja die Mailadresse weg. Vorteile wären: man kann mit dieser Persona auf sich selbst wahlweise schimpfen ("Frau N ist enorm schwierig!") oder um Mitleid ersuchen ("Frau N hat es sehr schwer") oder vorgeben, sich zu fürchten ("Ohgott wenn Sie mir nicht helfen können verliere ich meinen Job!"), das sind immer gute Handlungsoptionen. Weiterer Vorteil: wenn man das Gespräch aus irgendeinem Grund total vermasselt kann man später nochmal als man selbst anrufen und sagen "Ich fürchte, meine Assistentin hat da etwas durcheinander gebracht..."

    Nun bin ich ein Mensch der gerne teilt, ich stellte mir dann schon vor, wie Frau Herzbruch und ich diese Persona mit ihrer Mailadresse (und vielleicht eigener Telefonnummer?) teilen, aber vielleicht dann nicht einfach so, sondern wir würden jeden Monat eine gewisse Summe in einen Topf werfen und dann alles, was erledigt werden muss, als Tickets erstellen, irgendeine von uns greift sich dann so viele Tickets wie Zeit und Lust da sind (hier wird es kompetitiv, das kommt uns beiden entgegen) und am Monatsende wird der Topf entsprechend der bearbeiteten Tickets aufgeteilt. Sollten wir beide zu nichts kommen, wäre nach einigen Monaten ausreichend Geld im Topf, um die allerdringendsten Themen von einer/einem echten Assistent*in bearbeiten zu lassen.

    In diesem Moment fiel mir dann aber auf, dass die Verwaltung dieses ganzen Systems vermutlich aufwändiger ist als alles, was wir überhaupt so zu erledigen haben, das gefiel mir nicht, ich verwarf den Gedanken wieder und habe es erstmal nur als Handlungsoption für mich vermerkt, mich als mein eigenes Sekretariat auszugeben. Frau Cucinacasalinga macht das manchmal und sagt, man bekommt dann besser Tische in ausgebuchten Restaurants.

    Das war der erste Gedanke(nkomplex), der zweite wurde von mir höchst unfreiwillig und unerfreut gedacht, ich war nämlich in der Autowerkstatt und unweit der Werkstatt sind 3 Supermärkte, so dass es nahe lag, den Einkauf dort zu erledigen. Nun muss ich erwähnen, dass die Autowerkstatt 45 km von meinem Wohnort entfernt liegt (aus Gründen) und, leider leider, scheinen die Menschen dort ganz andere Sachen zu essen als ich. Ich war in einem Vollsortimenter und in einem Discounter und dennoch fehlten mir am Ende folgende Sachen - und die fehlten nicht, weil die Regale leer waren, sondern es war kein Platz für diese Dinge im Regal vorgesehen:

    Kichererbsen, weiße Bohnen (ohne Suppe drumherum), TK-Bohnen, TK-Erbsen, Kokosmilch, geräucherten Fisch, vegetarischen Aufschnitt oder auch Aufstrich, vegetarisches Schnitzel/Nuggets/irgendwas halt, Zitronen, Skyr, griechischen Joghurt, Pilze, trockene Linsen (egal welche Farbe), Tofu.

    Statt dessen gab es Unmengen an Obst in Gläsern oder Dosen und fertiges Gebäck sowie Brotbackmischungen und alles mögliche vom Schwein.

    Ich musste daher abends nochmal einkaufen gehen, das war sehr schlecht, kann es denn sein, dass die Ernährungsweise nur 45 km entfernt schon völlig anders ist?

    Donnerstag, 29. April 2021
    29042021

    Habe heute ein unglaublich kurioses Schreiben erhalten, also: nicht der Inhalt war lustig, der war erwartbar-normal (Überprüfung der Zahlung von Kurzarbeitergeld). Es werden verschiedene Unterlagen angefordert, die ich auch alle greifbar habe. Allerdings sollen diese Unterlagen unbedingt auf Papier eingeschickt werden, was bedeutet, dass ich zum Zwecke des Versandes mein Präsenzbüro aufsuchen muss. Das ist ja schonmal eine erste Kuriosität inderaktuellensituation. Wen anders verschicken lassen kann ich nicht, weil es sich ja um Gehaltszahlen handelt.

    Das wirklich Lustige kommt aber erst noch, nämlich werde ich dann - auch wieder in Fettdruck - darauf hingewiesen, dass ich keinesfalls Originale schicken darf, weil: nach Eingang werden die Unterlagen digitalisiert (ich vermute das bedeutet: gescannt) und die Papiere dann vernichtet.

    Seit Erhalt des Schreibens heute gegen Mittag überlege ich, ob ich da irgendwas übersehe, ob es irgendeinen Grund gibt, warum die Unterlagen dann nicht gleich per Mail geschickt werden dürfen. Mir ist aber noch nichts eingefallen.

    November seit 5529 Tagen

    Letzter Regen: 14. Mai 2021, 12:30 Uhr