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    Dienstag, 23. Juni 2020

    Heute festgestellt, dass ich meine Aufmerksamkeit anders steuern muss. Ich starre dauernd auf Masken. Ich zähle sie und ordne sie ein. zwei schwarz, zwei weiß, drei OP, einmal rosa Blümchen, einmal blaue Streifen. Das summe ich dann den halben Tag im Kopf umher, bis ich abends in der Bahn neue Masken sehen und einen neuen Text im Kopf habe. Im Büro kann ich zu jeder Person sagen, welche Art von Maske sie trägt. Unterschiedliche natürlich an unterschiedlichen Tagen. Das muss umgehend aufhören, ich werde ab sofort nichts mehr über Masken schreiben und dann auch hoffentlich nichts mehr über Masken denken. Es gibt sie, man trägt sie, es gibt nichts darüber zu sagen, es gibt nichts zu sehen.

     
    H. nimmt Masken überhaupt nicht wahr, nur Menschen, die sie an bestimmten Orten nicht tragen.

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    Wie sehen denn Ihre Masken aus?
     
    Ich verwende mittlerweile nur noch Einwegmasken, weil ich weder bügele noch häufig 60-Grad-Wäsche habe und weil ich sie komfortabler finde. So gut wie jede Stoffmaske aspiriere ich beim Lachen, das ist eklig (und ich lache sehr häufig).
     
    Das kann ich gut verstehen, ich lache auch gern.

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