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    Montag, 29. Februar 2016
    Unbedingt KEINE weiteren Büchertipps

    Ich hab genug.

    Heute fragte ich nochmal nach Büchern im Bereich "nicht tiefsinnig" und/oder "Science Fiction", weiterhin bitte deutschsprachig, es folgte eine ganze Liste, die hier unten dranhängt, manchmal kommentiert, ist aber mehr meine Gedankenstütze denn: ich lese die jetzt alle, also: den Anfang. Wie weit ich komme muss ich schauen, wie gesagt mache ich mir beim Lesen das Leben nicht schwer.

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    Andreas Eschbach jetzt insbesondere: Der Haarteppichknüpfer. Ich finde Haare ja superekelhaft, wenn sie sich nicht mehr am Kopf befinden. Möchte das also auf keinen Fall lesen. Ganz genau wie schauderhaft das ist, werde ich noch herausfinden, mittels der heruntergeladenen Leseprobe.

    Wolfgang Hohlbein - von dem hab ich als Kind mal was im Bereich Fantasy gelesen, kann das sein? Hab ihn in den letzten Jahren eher im Bereich Grusel verortet. Grusel und Krimis mag ich nicht. Mal schauen. Der schreibt mir auch ein bisschen zu viel. Bestimmt schreibt der jeden Tag etwas. Verdächtig.

    Irene Dische - Großmama packt aus

    Christian Eisert - Kim und Struppi: Ferien in Nordkorea

    Friedrich Torberg - Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes

    Marc Elsberg - Blackout

    Frank Schätzing (hab mal irgendwas von ihm gelesen, in der Mitte aufgehört wegen langweilig). Hab jetzt nochmal Breaking News als Leseprobe.

    Nadine Boos - D9E Der Schwarm der Trilobiten

    Marcus Hammerschmitt - Der Zensor

    Horst Evers - Alles außer irdisch

    Christian von Aster - Im Schatten der Götter (ist aber ein Krimi, les ich also eher nicht)

    Dietmar Dath - Pulsarnacht

    Kirsten Fuchs - Eine Frau spürt sowas nicht

    André Herrmann

    Michael Schweßinger

    Max Goldt (hab ich schon alles gelesen glaube ich)

    Charlaine Harris - die Sookie Stackhouse Reihe (hab ich mal reingelesen, war nicht so mein Ding)

    Robert Sonntag - Der Scanner

    Walter Moers (hab ich auch mal angefangen, keinen Zugang gefunden, probiere ich vielleicht nochmal, weiß noch nicht)

    Myra Çakan

    Mathias Frey

    Turhan Boydak

    Rafik Schami - Erzähler der Nacht, Eine Hand voller Sterne oder Das Geheimnis des Kalligrafen
    Bin hier besorgt, die Titel klingen nach bedächtigen Erzählungen. Das kann ich nicht. Eins meiner größten literarischen Traumata ist die Lektüre von "Die Entdeckung der Langsamkeit". Ein sehr, nunja, langsames Buch.

    Anette Kannenberg - Das Mondmalheur

    Kai Meyer

    Andreas Steinhöfel

    Martin Burckhardt - Score

    Leif Randt - Planet Magnon

    Rainer Wolf

    Volker C. Dützer

    Uwe Post - SchrottT

    Wilhelm Genazino (nicht die älteren Sachen)

     
    Breaking News hab ich als Hörbuch gehört, fand ich grandios. Ich mag aber auch Schätzing und seine zeitweise langatmige Schreibe. Aber ich finde ja auch seitenweise Naturbeschreibungen im Lotr super...Hohlbein habe ich als Jugendliche verschlungen, würde ich heute nicht mehr lesen, der Stil gefällt mir nicht mehr sonderlich und die Bücher sind immer nach dem gleichen Muster gestrickt. Aber durch ihn bin ich zu Fantasy gekommen.

    Trotzdem noch ne Empfehlung: die Drachenreiter von Pern sind vielleicht Wert, mal reinzuschauen. Ich denke nicht, dass es das als EBook gibt. Muss man generell mögen, aber ich mags.

    Und schließlich: Darkover-Reihe, wenn man auf Zyklen und fremde Welten steht...

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    Guten Abend,
    Die Fantasy-Sachen von Hohlbein sind zusammen mit seiner Frau (Heike) geschrieben. Das was er selbst schreibt ist wirklich eher Grusel und die Hälfte kann man vergessen. Aber Dunkel fand ich wirklich wirklich gut. Nur mäßig gruselig.

    Und Moers... Ich liebe Moers. Aber ich kann mir nicht so ganz vorstellen, dass Sie das mögen werden. Also so ohne Sie näher zu kennen als durchs lesen hier und den Satz "Ich mag keine Märchen." Aber falls sie es probieren möchten: Die Stadt der träumenden Bücher ist sehr gut, auch Rumo und die Wunder im Dunkeln und auch der Klassiker: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär.

    Und nein, bedächtig würde ich Schami wirklich nicht nennen.

    Schöne Liste. Würd ich nur zum lesen kommen...

    Liebe Grüße -
    Ihre Frau Rabe (die seit peinlich lange an Purity herumliest)

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    Den Herrn Moers...
    den wollte ich Ihnen auch ans Herz legen. Die "Stadt der träumenden Bücher" wäre meine Empfehlung. Und wenn es mal wieder was Englisches aus dem Bereich SF/Fantasy sein darf: Rosemary Kirstein, die "Steerswoman"-Reihe. Wobei ich nciht ausschließen will, dass die hier irgendwann mal empfohlen wurde und ich nur deswegen dran geraten bin. ;-)

    Gruß,
    kaktus

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    Nadine Boos ist übrigens die Frau von Uwe Post, damit hättest du also schonmal den erwachsenen Teil dieser Familie abgedeckt.
    Lustig, dass sie von jemandem anderes empfohlen wurde, ich finde sowas immer total spannend, wie bekannt Leute plötzlich sind, die man früher zu nem Teechen in der eigenen Küche sitzen hatte. :D

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    Horst Evers und Kirsten Fuchs gehen eigentlich immer. Ist auch gehört jeweils nicht zu verachten.

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    Andreas Eschbach hat viele tolle Bücher geschrieben.
    Zum Beispiel Herr aller Dinge, Der Billion Mann. Dann packen sie das eins von den beiden auf die Liste.
     
    Alle Bücher von Eschbach sind prima. Bis auf eines. Da muss man auch keine Leseprobe von lesen.
    Die Reihe mit dem Marsprojekt richtet sich wohl an Jugendliche. Fand ich trotzdem spannend. Kann man dann vielleicht an die Jugend im Haushalt weiterreichen.

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    Blackout
    von Marc Elsberg ist ein wenig gruselig, da machbar. Und vor nicht all zu langer Zeit sogar aktuelles Thema (das inzwischen jedoch wieder untergegangen ist. Sie wissen ja, jeden Tag eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird). Hatte ich gerne gelesen, ist zwar techniklastig, aber doch verständlich erklärt.
     
    Was mir auch gut gefallen hat, aber nicht von einem deutschen Autor stammt, ist One Second After von William R. Forstchen. Beschreibt sehr genau und ziemlich deprimierend, was mit unserer Gesellschaft passiert wenn jeglicher Strom weg ist (hier durch einen EMP). Die Idee ist ähnlich, aber das Buch ist kein Techno-Thriller, sondern reine Postapokalypse.

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    Viel interessanter ist doch eigentlich: in der Überschrift steht "Unbedingt KEINE weiteren Buchtipps" und Sie tippen alle munter weiter.

    Wie kommt das?
     
    Die Menschen halten sich nicht so gern an Regeln. Sie beschreiben das doch regelmäßig in allen Details.

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    Bei Rafik Schami kann ich dir die Sorge nehmen: An der "Entdeckung der Langsamkeit" lese ich seit Jahren, die Bücher von Schami hab ich verschlungen.

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    hohlbein = geht gar nicht, wenigstens nach dem vierzehnten geburtstag. letztes jahr nochmal versucht, unerträglich, obwohl ich bei fantasy einiges an sprachlichem brachland zu tolerieren bereit bin.
    ganz toll und immer: rafik schami. nicht schnell, das wirklich nicht, aber schon mit handlung, und gewalt, und gefühlen, und politik, und coming of age und - hach, toll. sowohl für kinder (so ab dreizehn), als auch für große.
    und ganz groß: leifrandt: planet magnon. zufallsfund in bib, gelesen in der s-bahn, in einem zug über zwei tage weg (pun not intended). sehr, sehr toller text. anders, unerwartet, toll.

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    Hallo? Kann ich jemand hören?

    Komplett unbeachtet im eigenen Blog. Hab ich mir so auch nicht vorgestellt.
     
    Die weiteren Vorschläge einfach ignorieren... ;-)
    Blackout fand ich grottig, saufad, Hans abgebrochen und mich gefragt wie man sowas langweiliges interessant finden kann.
     
    Falls Sie jemanden hören, der nicht da ist - nächstes Problem ;-)

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    Eins meiner größten literarischen Traumata ist die Lektüre von "Die Entdeckung der Langsamkeit"

    Grandios - endlich mal wer, der meine Ansicht teilt : )
    Am liebsten hätte ich dem damaligen Schenker in den Hintern getreten und meine Zeit zurückverlangt.
    Der war genauso tranig wie das Buch...

    Seitdem aber schon mehrere andere vor diesem Erlebnis (Buch) bewahrt *gg*
     
    Ich fand das Buch sehr beruhigend, ich las es seinerzeit während der Vorbereitungszeit für meine letzte Magister-Prüfung (Hauptfach Soziologie) und die Lernerei ging nur sehr eingeschränkt. 13 Tage vor der ersten Nebenfach-Prüfung war mir meine Beziehung zu dem Mann mit den grünen Augen in die Brüche gegangen.

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