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    Sonntag, 3. Januar 2016
    Blogging November - 1465

    Auch etwas speziell, am 2. Januar vor einem Geldautomaten zu stehen und "Von Ihrem Konto sind derzeit keine Auszahlungen möglich" zu lesen. Vielleicht hätte ich doch beizeiten Brot statt Böller kaufen sollen. Dass ich nicht ausreichend darauf hingewiesen wurde, kann ich jedenfalls auch nicht behaupten.

    Freitag, 1. Januar 2016
    Blogging November - 1464

    Herr N: Ich will auch in einem Haus am Meer wohnen!

    Frau N: (einigermaßen entsetzt) In einem Haus am Meer?! Da ist dann doch gar nix!

    Herr N: Das Meer?!

    Frau N: Dann braucht man doch immer ein Auto, um irgendwo hinzukommen, wo was Richtiges ist!

    Herr N: Es gibt ja auch Meer mit Städten dran.

    Frau N: Naja in Barcelona musste man auch ewig latschen bis man dann wieder in der Stadt war.

    Herr N: (guckt missmutig)

    Frau N: Und dann wären da dauernd Touristen!!

    Herr N: (guckt noch missmutiger)


    Und dabei hatte ich noch gar nichts über den nervigen Sand immer überall gesagt.

    Donnerstag, 31. Dezember 2015
    Blogging November - 1463

    Auf geht's.

    Donnerstag, 31. Dezember 2015
    Blogging November - 1462

    Die absolut beste Idee war es, Mademoiselle zu Weihnachten ein Crêpes-Eisen zu schenken. Es war eher ein Nachgedanke, sie wünscht sich das seit mehreren Jahren, ich habe mehrere Jahre wegen "nicht noch ein Ding, das herumsteht", abgelehnt, doch seit einiger Zeit schon isst sie auf allen Märkten, Festen etc. ausschließlich eine Sache nämlich: Crêpes. Und seit dieses Jahr Weihnachtsmarkt war, klingelte im Büro zuverlässig jeden Nachmittag gegen 15 Uhr das Handy mit der Frage: "Könntest Du mir auf dem Rückweg einen Crêpe mit Apfelmus-Zimt-Zucker...?!"

    Also Spontankauf und Überraschungsgeschenk und es ist so, dass 11jährige mit diesem Ding ganz alleine umgehen können. Teig zubereiten ist ja auch keine Kunst, man sitzt als Eltern also herum, verspürt einen gewissen Appetit und ruft - ach, es reicht schon fast, wenn man es nur denkt - "Crêpes" und dann kommt die Gegenfrage "mit was". Zimt-Zucker ist ja mein Favorit, wobei ich Kinderschokolade auch nicht schlecht finde. Apfelmus ist geschmacklich prima, aber die Konsistens stört mich. Nutella mag ich nicht. Herr N. bevorzugt die herzhaften Varianten. All das liefert das Kind an die Couch.

    Dienstag, 29. Dezember 2015
    Blogging November - 1461

    Heute: Musik

    Montag, 28. Dezember 2015
    Blogging November - 1460

    Auf dem fast völlig leeren Supermarktparkplatz:


    Frau N: (spielt neben dem Auto Scrabble auf dem Handy)

    Autofrau: (hupt ein paar Mal energisch)

    Frau N: (hüpft vor Schreck hoch, spielt dann weiter)

    Autofrau: (hupt)

    Frau N: (macht Fensterkurbelbewegung)

    Autofrau: (macht Fenster runter)

    Frau N: Was ist mit Ihnen?!

    Autofrau: Ich will da parken.

    Frau N: Der ganze Parkplatz ist leer und Sie wollen ausgerechnet hier parken wo ich stehe?

    Autofrau: Ich parke immer dort.

    Frau N: Parken Sie heute doch mal woanders.

    Autofrau: Sie können ja woanders auf Ihr Handy glotzen.

    Frau N: Dann fahren Sie mich doch um, wenn's so wichtig ist.

    Autofrau: (gibt Gas)

    Frau N: (springt konsterniert zur Seite ins Blumenbeet)


    Eieiei, lange nicht mehr so verschätzt. Das muss an diesem Entspannen liegen.

    Sonntag, 27. Dezember 2015
    Blogging November - 1459

    Sie müssen mir mal auf die Sprünge helfen, wie Sie das machen mit diesem Entspannen, denn ich entspanne jetzt mittlerweile seit etwa 55 Stunden und, ganz ehrlich, so langsam geht mir die Puste aus. Ausgeschlafen bin ich schon, 2 Nächte mit 7,5 Stunden statt knapp 5 reichen völlig aus, ich stehe also morgens auf und gehe vom Bett zur Couch, dort sitze ich ordnungsgemäß und trinke Kaffee, ich denke, soweit liege ich richtig. Und dann lese ich, Bücher zum Beispiel, ich hab in den letzten 55 Stunden drei Bücher gelesen, das ist mehr als von Oktober bis Dezember, ich lese auch im Internet, der Feedreader ist leer und ich hab sogar alle Mails durch, inklusive Spam. Auch Fernsehen hab ich schon geschaut und manchmal richte ich das Wort an Herrn N. und er brummt nonverbal oder an Mademoiselle und sie sagt "was ist denn jetzt schon wieder", denn Mademoiselle liest bzw. schreibt seit 55 Stunden und Herr N. schaut seit 55 Stunden eine Serie. Die Katzen liegen auf mir, stundenlang, wenn ich mich bewege, schauen sie missbilligend. Einmal am Tag gehe ich duschen, mehrfach hole ich neuen Kaffee, ab und zu döse ich ein bisschen weg und in meinen Tagträumen renoviere ich die Wohnung, schmiede Pläne, wie der Monsterbaum je wieder aus dem Wohnzimmer transportiert werden könnte (evtl. die Putzfrau, die konnte ja auch das Wurfzelt zusammenlegen?) oder tausche mindestens das Silikon am Badewannenrand aus.

    Für heute wurde ich gerettet, aber Sie sehen, die Situation wird langsam ernst.

    Samstag, 26. Dezember 2015
    Blogging November - 1458

    In ihrer ganzen Pracht hat sie natürlich einen eigenen Eintrag verdient:




    Also große Freundin der Winkekatzen hab ich mir sogar ein Emoticon für diese überlegt, vielleicht gab es das schon vorher, aber in dem Fall war es mir nicht bekannt, also habe ich es mir ausgedacht und verwende es anlassbezogen. Allerdings ist es so geheim, dass ich es hier nicht aufschreiben kann. Das ist kein Scherz, es scheint sonderzeichenbedingt technisch nicht möglich zu sein. Es bleibt Ihnen also nichts anderes übrig, als sich mit meinem Wort zu begnügen.

    Liebe Sandorndiva, noch einmal ganz herzlichen Dank! Das Kätzchen kommt im Januar ins Büro und während Telefonkonferenzen werden wir uns unablässig aber tiefenentspannt gegenseitig zuwinken.

    Freitag, 25. Dezember 2015
    Blogging November - 1457

    Schwester N: Kann ich was helfen?

    Frau N: Mach doch schonmal Besteck auf den Tisch.

    Schwester N: (kramt in der Besteckschublade) (tuschelt mit Mama N) Wir könnten dir nächstes Weihnachten ja mal so ein Besteckset schenken.

    Frau N: Hä? Was ist das jetzt, passiv-aggressiv vor dem Bratapfel? Ich hab doch tausend Besteckdingse.

    Mama N: Aber die sind ja alle unterschiedlich.

    Frau N: Schmeckt das dann anders?

    Mama N: Das Auge isst mit!

    Frau N: Dann bringt euch doch nächstes Jahr eure silbernen Löffelchen von zu Hause mit.

    Schwester N: So Besteck für Erwachsene.

    Frau N: Achso.

    Schwester N: Magst du denn eher schwer oder eher filigran? Eher eher schlicht oder eher verziert?

    Frau N: Leicht und schlicht.

    Schwester N: (hält Laptop hin) So etwas?

    Frau N: Ja, das ist schön - schenkt das doch nächstes Jahr Herrn N.

    Mama N: Wieso Herrn N.?

    Frau N: Weil der nie Wünsche hat, ich schon, ich wünsche mir doch dauernd was. Wartemal, ich frag ihn, ob es ihm gefällt. (rennt mit Laptop weg).

    (kurz später)

    Frau N: Ja, das findet er gut, aber weißt du was, ich kaufe das jetzt einfach sofort.

    Schwester N: Wieso kaufst du jetzt Besteck?!

    Frau N: Wieso nicht?

    Mama N: Du kannst doch jetzt nicht einfach Besteck kaufen.

    Frau N: Ihr habt gesagt, ich brauche Erwachsenenbesteck, ich kaufe Erwachsenenbesteck.

    Schwester N: Du kannst jetzt nicht einfach Besteck kaufen, schau dich doch erstmal um, vielleicht findest du eins, das dir noch besser gefällt!

    Frau N: Neee, das mache ich nie, das ist mir dann zu viel, gibt ja tausend Bestecke, dieses hier ist super, hast du gut ausgesucht, bestell mal, meine Karte ist da irgendwo in der Tasche.

    Schwester N: Ich hab das nicht ausgesucht, das war nur der erste Klick!

    Frau N: Der erste Klick und ein Volltreffer, ist doch schön, gib den Laptop ich bestelle.

    Mama N: Ist das von WMF? Oder von Rosenthal?

    Frau N: Weiß ich nicht, mir egal.

    Mama N: Denk doch mal nach, sowas hat man viele Jahre!

    Frau N: Hab schon fertig gedacht.

    Schwester N: Aber das sind nur jeweils 6 Teile.

    Frau N: Ich kaufe zwei Sets.

    Papa N: Was für einen Schliff haben die Messer denn?

    Frau N: Weiß nicht, wieso?

    Papa N: Früher konnte man Wellenschliff nicht nachschleifen lassen, aber heute schon.

    Frau N: Dann ist es also egal?

    Papa N: Ja.

    Frau N: Ah. (sucht die Kreditkarte) - Moment! Da sind keine Kuchengabeln dabei.

    Schwester N: Kuchengabeln?

    Frau N: Keine Kuchengabeln. Dann nicht. Vorbei!

    Schwester N: Es gibt bestimmt auch so ein Set mit Kuchengabeln.

    Frau N: Kann sein, aber das hier nicht, ich wollte genau das genau jetzt zweimal kaufen.

    Schwester N: Schau doch einfach mal in Ruhe.

    Frau N: Nee, ich will nicht schauen. Das Zeitfenster für Besteckkauf hat sich auf unbestimmte Zeit geschlossen.


    Dann Bratapfel.

    Donnerstag, 24. Dezember 2015
    Blogging November - 1456

    So this is Christmas.

    Bei uns wird sehr traditionell mit viel Essen, bergeweise Geschenken und Musik gefeiert. Dieses Jah unter einem Monsterbaum, vielleicht bauen wir uns alle noch ein Baumhaus rein, mal sehen. Zusätzlich wünscht sich Mama N. jedes Jahr ein Gedicht, dieses Jahr bin ich mit ihrer Wahl sehr zufrieden, nämlich das Weihnachtslied, chemisch gereinigt. Wer es vorträgt ist noch unklar, vielleicht der Laptop, wir haben ja schließlich 2015.

    Wenn dann noch bitte die Sanddorndiva kurz vortreten könnte - die Dame ist nämlich Mrs Sherlock Holmes und hat mir ganz pseudonym ein Geschenk geschickt. Ich habe so eine gewisse Vermutung, was darin sein könnte, geöffnet wird es aber natürlich erst zur Bescherung. Auf jeden Fall schon einmal ganz herzlichen Dank!

    So. Dann machen Sie jetzt mal alle, wie Sie meinen, Hauptsache es geht Ihnen gut.

    November seit 7098 Tagen

    Letzter Regen: 28. August 2025, 21:53 Uhr