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    Sonntag, 8. Februar 2009
    Geschwafel

    Einen großen Stempel mit "Geschwafel" drauf wünsche ich mir, den würd ich überall draufklatschen, auf die Mails, auf die Texte, aufs Blackberry, auf den Bildschirm und vor allem auf die Stirn.

    Donnerstag, 5. Februar 2009

    Im Ball-Flachhalter-Modus (könnte falsch geschrieben sein - Nomen mit Bindestrich sind erst morgen dran...) habe ich den Eindruck, dass der geschätzte Kollege und ich genau gegenläufig agieren. Orakelhafte Aussagen über einem Bier zu viel, schwammig-kryptische Teammails und allzeitiges Präsentieren eigener Überaufgeregtheit finde ich schlichtweg überflüssig.

    Tag der U-Boote heute. Befürchte, dem Oberturmherren möglicherweise nächste Woche den finalen Herzkasper zu bescheren. Immerhin werde ich nur in einem von dreien mit badengehen (zusammengeschrieben weil übertragene Bedeutung).

    Und das alles, ohne dass irgendwas los ist. Komische Wetterlage. Es gibt eben Ebbe, Flut - und Tsunami.

    Dienstag, 3. Februar 2009

    Nachdem ich im Erstversuch 57% erreichte und erstmal muksch war, wiederholte ich ein Jahr später den Test des Rechschreibtrainers und erreichte immerhin sagenhafte 58%. Unwillig, weitere zweiundvierzig Jahre zu warten bis ich allein durch zunehmende Altersweisheit Perfektionslevel erreicht habe, absolviere ich nun doch einmal das Programm, das mich durch die Schwerpunkte Groß-/Kleinschreibung, Getrennt-/Zusammenschreibung, Wörter mit Bindestrich, Laute und Buchstaben sowie Worttrennung am Zeilenende und Kommasetzung führen wird.

    Wir befinden uns nun etwa in der Mitte des zweiten Themenblocks. Festzustellen an mir ist dank (Nomen als Präposition) dieses Programmes bisher eine Übersensibilisierung bezüglich Zahlen (unter einer Million klein, außer sie werden als Nomen gebraucht und bezeichnen eine Ziffer) und Farben (nach einer Präposition groß), eine ganz neue Facette der Schreibhemmung durch ständiges Abgleiten (Nominalisierung, groß) auf die reine Grammatikebene und der begründete Verdacht,dass dieses Programm Schuld (Nomen, groß) hat oder schuld (durch Verbindung mit "sein" Adjektiv, daher klein) ist, dass ich dem Nächsten (groß, auch wenn das sehr biblisch wirkt), der mir verkündet, sein Job würde ihn kaputtmachen freudestrahlend mitteile, er könnte dies immerhin zusammen oder getrennt schreiben, ganz nach Belieben, da es sich um eine resultative Adjektiv-Verb-Verbindung handelt...

    [Nachschlag: sollte der Job Sie total kaputt machen, ist das so arg, dass es dann schon wieder drei Wörter rechtfertigt, ganz ehrlich!]

    Samstag, 31. Januar 2009

    Heute war ich einkaufen, in Begleitung, und zwar in Begleitung eines 85x85cm großen gerahmten Tuches mit indischer Stickerei. Wenn Sie mal wieder mit richtig vielen fremden Leuten sprechen möchten, kann ich Ihnen diese Vorgehensweise wärmstens ans Herz legen.

    Erstaunlicherweise ließen sich die Begegnungen klar in zwei Gruppen teilen: Die Herren waren freundlich-interessiert, machten mehr oder weniger spaßige Späße, fragten nach Herkunft des Objekts, nach Bedeutung und Preis. Die Damen hingegen waren durchweg genervt und fragten gar nichts außer "Müssen Sie Samstags unbedingt mit so einem Ding in die Läden??" Eine Antwort hat keine abgewartet, man rauschte weiter. Falls eine derjenigen hier lesen sollte, so sei noch gesagt: nein, ich muss das natürlich nicht, ich wollte einfach nur.
    Verwunderlich jedenfalls, dass sich das so klar aufteilen ließ. Neben dem Gedanken an Kollektiv-PMS oder einen grauenhaften Zufall würde mich interessieren, ob ein Herr, der in Bildbegleitung einkauft, genau die umgekehrte Erfahrung macht. Könnte das mal jemand ausprobieren und mir berichten? Herzlichen Dank.

    Samstag, 24. Januar 2009
    Help

    Man teilt mir mit, dass der novemberregensche RSS-Feed noch nicht über November 2008 hinaus ist.

    Kann das noch wer bestätigen?

    Und - was mach ich denn da?

    Donnerstag, 22. Januar 2009

    Auch 1,5 Jahre später sind wir noch nicht aus dem Gröbsten raus.

    *seufz*

    Oder war hier wohl Katzenbesuch?

    Seufz.

    Mittwoch, 21. Januar 2009
    Langeweile im Rapunzelturm

    Donnerstag ist der neue Mittwoch. Oder Freitag. Oder nächste Woche.

    Salamitaktik.

    Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt nichts zu tun habe, weil ich mir doch den ganzen Mittwoch frei halten sollte. Und jetzt den Donnerstag. Oder Freitag. Oder die nächste Woche??

    Dienstag, 20. Januar 2009
    Is that so??


    Your Word is "Fearless"

    You see life as your one chance to experience everything, and you just go for it!
    You believe the biggest risk is being afraid and missing out on something amazing.

    Sometimes your fearlessness means you're daring. You enjoy risky activities.
    And sometimes your fearlessness means you're courageous. You're brave enough to do the right thing, even when it's scary.


    Gefunden bei: black_keys


    Im Rapunzelturm ging es auch schon erfreulicher zu.

    Samstag, 17. Januar 2009

    Gibt ja diese Gerüche, mit denen man etwas verbindet, die einen, ganz instinktiv, in eine Situation zurückkatapultieren. Und so durfte ich doch heute nachmittag tatsächlich noch einmal 16 sein, kurz nach Mitternacht am - ja, was war das eigentlich? Stromhäuschen nannten wir das, ich habe aber keine Ahnung, warum, jedenfalls an einem kleinen, zugesperrten Häuschen an der Düssel mit einer überdachten Bank davor.

    Am Stromhäuschen waren wir öfters, aber in dieser einen Nacht war mir danach, doch einfach mal eben die Gaspistole vom damaligen Herzallerliebsten auszuprobieren - wie sich das wohl so anfühlt, wenn man die abdrückt, und was dann genau passiert, und überhaupt. Auf Wetterverhältnisse, insbesondere Windrichtung erstreckte sich meine Neugier jedoch nicht, weshalb mich mit dieser Nacht also der spezielle stechende Geruch von CS-Gas - und das Beißen hinten im Rachen, wo Mundraum in Nasenraum übergeht - verbindet.

    Und da war ich heute wieder. Gedanklich. Körperlich war ich im Discounter meines Vertrauens, und da war noch ein Ladendieb und ein Sicherheitstyp und es ging hoch her. Und ich wollte doch nur mal kurz raus, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

    Das Gute: ich hab jetzt nicht mehr diesen zähen Schleim in den Bronchien, der da die letzten Tage festsaß. Ein unkonventionelles Vorgehen, aber besser als alle Mittelchen aus der Apotheke zusammen.

    Dienstag, 13. Januar 2009

    Mademoiselle: Mama - Gott passt auf uns auf, oder?
    Frau N: mhmmrrmm...joaa...mhmmm...
    Mademoiselle: Und Gott hat die Welt erschaffen, gell?
    Frau N: mhmmm... also, der Gott in der Bibel...
    Mademoiselle: Und den Himmel auch.
    Frau N: mhm
    Mademoiselle: Und, Mama: wer hat Gott erschaffen?

    (Und das mir... da sind mir die Aufklärungsgespräche ja fast lieber...)

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