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    Mittwoch, 3. Oktober 2007
    Vorratsdatenspeicherung...

    ist doof. Zweierlei Maß auch, deshalb gibt es hier ab sofort keinen Counter und sowas mehr.

    Natürlich ist das eigentlich was ganz anderes, ich weiß. Nicht, dass ich da irgendwas ausgewertet hätte. Nur ganz zufällig das ein oder andere bemerkt, manche IPs prägen sich so merkwürdig ein. Und dieses Tool hatte ich ja nur, weil es ja interessant ist. Also was so gelesen wird. Und wer so liest. Wegen der Sicherheit, Sie verstehen.

    Etwas ganz anderes also. Nö, ist es nicht. Der einzige Unterschied ist, dass ich nicht relevant bin. Aber das war schon immer eine der langweiligsten Ausreden.

    Dienstag, 2. Oktober 2007
    What a way to go!

    Vorsaetze sind dazu da, um gebrochen zu werden.

    Eigentlich wollte ich ja im Urlaub nichts posten. Naja, eigentlich wollte ich im Urlaub auch nichts lesen. Aber dann war ich ja krank, einen ganzen Urlaubstag lang, und wenn man krank ist ist ja alles anders. Jetzt bin ich nicht mehr krank, aber egal, gelesen hab ich nun schon, bei Herrn Chauvi naemlich, und dann war ich neugierig und hab getestet, und, nee, also das muss raus:

    How will I die?
    Your Result: You will die while having sex.
     

    Your last moments in this life will be enjoyable indeed...hopefully. Do not fear sex. Try not to become celibate as a way of escaping death. You cannot run from destiny.

    You will die in your sleep.
     
    You will die from a terminal illness.
     
    You will die of boredom.
     
    You will die while saving someone's life.
     
    You will be murdered.
     
    You will die in a nuclear holocaust.
     
    You will die in a car accident.
     
    How will I die?
    Create a Quiz

    Also - das ist ok. Unangenehm fuer die zweite Person im Spiel, vermutlich, aber wenn es um sowas wie Sterben geht darf man wohl egoistisch sein.

    Freitag, 28. September 2007
    Flashback II (Septemberregen)

    Zu den Klängen von Purple Rain und es hätte passender nicht sein können. Da steht er mit einem Rennrad an der Ampel, Businessklamotten, und zückt während der Rotphase sein Handy. Ich kann nur starren, die Augen liegen immer noch tief im Gesicht, die Schatten drunter sind vielleicht sogar dunkler, ansonsten deutlich aufgeräumter. Völlig aus Ort und Zeit gerissen, nichts passt hier, aber: unverkennbar.

    Ich starre und starre während der Regen strömt und er hebt den Kopf, sein Blick streift mich, kehrt zurück und er starrt und starrt. Dann stehen wir uns gegenüber auf dem Bürgersteig und sind uns so fremd, in dieser anderen Stadt und in diesem anderen Leben.

    Nicht, dass ich in den letzten knapp 20 Jahren an ihn gedacht hätte, aber wenn, dann hätte ich ihn eher unter irgendeiner Brücke verortet als hier. So unterhalten wir uns kurz, versuchen, die zwei Jahrzehnte in ein paar Minuten Bordsteinunterhaltung zu packen, weil wir beide wissen, dass wir uns nicht zu einem Bier oder Kaffee verabreden werden. Wir haben nichts mehr gemeinsam mit dem, was wir einmal teilten.

    Ein komisches Gefühl ist es, jemanden nach langer Zeit wiederzusehen, mit dem man solche Extremphasen durchgemacht hat. So ein bisschen wie wenn zwei Überlebende eines Schiffbruchs sich plötzlich auf der einsamen Insel begegnen.


    Manchmal glaube ich dann doch, dass da irgendwo ein kosmisches Wesen sitzt, und sich "Späßken" macht. Es irrsinnig lustig findet, mir jedes Mal, wenn ich beruflich gerade das zweite Bein wieder auf den Boden kriege, das erste wegzukicken. Von Ferne sieht das natürlich auch höchst spaßig aus, wie ich da so herumhopse. Man könnte das glatt für Steptanz halten.

    Gestern verließ ich z.B. das Büro mit dem guten Gefühl, gerade alles auf die Reihe gebracht zu haben und die zwei wichtigen und dringenden Gespräche auf den einzig möglichen Tag innerhalb der nächsten vier Wochen terminiert zu haben - nämlich heute. Heute morgen um drei wurde ich nur nicht von einem Kotzschwall aus dem Mund des vor dem Bett aufgetauchten Kindes geweckt, weil ich rechtzeitig zur Seite wich. Und als der Kinderarzt am Telefon fragte, wie oft sie denn erbricht, musste ich schon morgens um acht zugeben, schlichtweg den Überblick verloren zu haben und das ungefähre Ausmaß des Übels allenfalls noch in Waschmaschinenladungen angeben zu können.

    Die Terminvereinbarung gestaltete sich trotz diverser Joker (Private Krankenversicherung und life-Kotzgeräusche im Hintergrund) schwierig. Natürlich schlief das Kind gleich nach dem Telefonat ein, blieb auch beim Eintreffen zwei Stunden später in der Praxis noch Übelkeitsfrei und erfuhr dort, im Zimmer des Arztes, eine Spontanheilung. Dort lag nämlich eine Tüte mit Gummibärchen. Mittlerweile war aber auch Mittag und meine Termine eh gelaufen. Der Arzt dämpfte die Laune auch noch mit der Ankündigung von sicherlich folgendem Durchfall, wie passend, wenn man am nächsten Tag ins Flugzeug steigen möchte. So war die sinnvollste Tätigkeit heute der Erwerb neuer Windeln, denn ob wir das Anti-Durchfall-Zeug überhaupt mit ins Flugzeug nehmen dürfen ist ja auch fraglich.

    Heute Nacht, als mir dieser unvergleichliche säuerlich-milchige Duft die Nase umwehte während ich versuchte, ihr und mir die Haare aus dieser Angelegenheit zu halten, vielen mir dann auch noch so viele Dinge ein, die alle auf die eine oder andere Art in Verbindung mit einem Fitness-Studio-Besuch gestern hochkamen, und die sich alle noch nicht so recht greifen lassen, aber meinen Kopf umkreisten, nachts, wie kleine Fledermäuse. Auch jetzt lassen sie sich nicht in Worte packen sondern huschen hin und her, wispern mal in das eine, mal in das andere Ohr und lassen in meinen Augenwinkeln Bilder entstehen, die verschwinden, wenn ich den Blick auf sie richte.

    Vielleicht bin ich einfach zu müde. Ein andermal.

    Donnerstag, 27. September 2007
    Positiv denken VI

    So eine regennasse Hose sieht ja aus, als hätte man sie gebügelt!

    Mittwoch, 26. September 2007
    Mein Held...

    der Gemüsemann war da.

    Gemüsemann war da

    Sonntag, 23. September 2007
    Zustand

    Mal wieder äußert müde und verfroren (sollte es nicht so irgendwie ganz warm werden heute? Naja, draußen vielleicht), und der feste Vorsatz, jetzt endlich mal langsamer zu machen. Mit allem. Langsamer Essen, Trinken, Gehen, Sprechen, Schreiben, Denken. Besonders langsamer Denken. Oder zu allermindestens Pausen zwischendrin machen. Vielleicht von jeder Stunde die letzten 30 Sekunden. Kurz innehalten und überlegen: was mache ich hier gerade? will ich das? wer bin ich noch gleich? Umschauen, schauen, ob alles noch passt. Sowas in der Art.

    Ach, schwierig. Schon wieder 7 Stunden wach und das Umschauen vergessen. Vielleicht sollte ich mir so einen Kurzzeitwecker (Eieruhr!) stellen, der dann nach einer Stunde unerträglich bimmelt. Vielleicht muss der Tag oder muss das Leben einfach in kleinere Einheiten eingeteilt werden, um besser verdaubar zu werden. Vielleicht sind die Bissen einfach zu groß. Aber schmeckt halt so gut. Und diese Sache mit der Mäßigung war ja immer schon schwierig.

    Sich ständig selbst überholen. Dann in Teilen so weit vorn sein, dass der Rest von mir schon nicht mehr sicher ist, welche Abfahrt die da vorn gerade genommen haben, he, hallo, wo seid ihr, Scheiße! brüllt und nervös hinterherhastet.

    Ich würde mich gern hier lassen, zum sammeln und einordnen, und selbst so lange weggehen was anderes machen. Ist sonst so langweilig.

    Das Gesamtgefühl fehlt. Sowas Ganzes, Weiches, Warmes, Rundes.

    Freitag, 21. September 2007
    Badbelange im Falkenhorst

    Bei Novemberregens gab es ja neulich eine Änderung im Familienablaufplan: Frau N. kann nicht mehr bis in in den späten Vormittag mit Mademoiselle N. im Bett kuscheln, um danach noch ein entspanntes Lesestündchen einzulegen und dann die Füße Richtung Kaffee schluren zu lassen. Neinein. Mademoiselle N. muss nun pünktlich um 7:30 Uhr in der KiTa sein, damit Frau N. nach morgendlichem Triathlon (Rad zur KiTa, rennen zur Bahn, schwimmen im eigenen Schweiß) ihren Rapunzelturmausblick genießen kann. So muss die Gesamtfamilie N. das Haus gemeinschaftlich um 7:15 Uhr verlassen - ein nie zuvor dagewesener Zustand und äußerst gewöhnungsbedürftig!

    Der Hauptengpass am Morgen ist natürlich das Bad. Frau N. benötigt zehn Minuten für die Pflicht (Duschen, Haarewaschen, Anziehen) und fünf Minuten für die Kür (Föhnen, Anmalen, Einsprühen). Diese beiden Elemente können gern unterbrochen werden von einem längeren Zeitraum ausgefüllt durch folgende Tätigkeiten: ziellos durch die Wohung irren, aus dem Fenster schauen, überprüfen, ob in den sechs Stunden Schlaf hochwichtige Nachrichten auf dem Blackberrydingens eingegangen sind, planlose Blicke in den Kühlschrank zu werfen bis Frösteln einsetzt, eine Tasse Tee aufbrühen, den zu trinken später die Zeit fehlen wird.

    Herr N. benötigt 25 Minuten für irgendwas - für was exakt, kann nicht überliefert werden, denn: "wie lang ich für waaaaas brauche? Du hast doch ne Macke ich stopp doch nicht die Zeit wenn ich auf dem Klo sitze!" Außerdem dürfen diese 25 Minuten durch nichts, auch nicht durch wichtige organisationsbedingte Fragen der Frau N. ("wann kommsedennheuteabend?", "hamwanochbier??"), unterbrochen werden. Sonst kommt Herr N. nämlich durcheinander. Und dann dauert es länger.

    Mademoiselle N. braucht keine Zeit für irgendwas. Die ziehen wir überhaupt nicht mehr um, so dass wir sie um 7:15 einfach nur - komplett gekleidet - aus dem Bett reißen müssen um ihr mitzuteilen "wir sind jetzt eine Falkenfamilie und fliegen alle huuuuuiiiiiii innen Hof und auffes Fahrrad und nix wie zum Kindergarten, hurraaaa!" (irres Lachen inklusive).

    Knackpunkt der Angelegenheit: Das Altbaubad ist für zwei Personen zu klein. So steht derzeit Frau N. (mit Mutter-Theresa-Lächeln und sämtliche-Märtyrer-Leidensmine) um 6:35 Uhr als erste (alle Bekannten wissen das mittlerweile, dass sie als erste aufsteht, und der Bäcker und die Müllabfuhr auch) auf, um Richtung Bad zu irren. Nach der Pflicht knufft sie Herrn N. mit den liebevollen Worten "jetzt isses schon 6.45 losrausausmBett ich steh doch nicht so früh auf damit Du hier rumgammelst!!" in die Seite. Frau N. irrt dann durch die Wohnung, schaut aus dem Fenster und aufs Blackberrydingens und in den Kühlschrank und kocht Teewasser. Exakt 25 Minuten später (7:10 Uhr) stürmt Frau N. das kleine Altbaubad mit den Worten "schnell schnell ich muss loooos, ich muss loooohoos!!". Und um 7:15 fliegen die Falken aus dem Horst und hinterlassen auf dem Küchentisch eine dampfende Tasse Tee.

    Keine Ahnung, wie andere Leute das mit Frühstück und Zeitung lesen und derartigen Dingen hinbekommen...

    Mittwoch, 19. September 2007
    Für den Heimweg...

    (lockert die Schultern)



    Ja, genau.

    schärfebedingte Esspause

    Der Dapp schreibt "Danke für das angenehme Telefonat von vorhin" nachdem ich ihn eine Viertelstunde lang angeschissen habe. Ich mag den :-))

    (Muss nach Hause, brauche Bier zu dem Essen... hier im Kühlschrank nur Schampus entdeckt.)


    Essen eingetroffen. Ich riech das. Mal sehen wie lang sie braucht, um die Mail zu verschicken.

    [update: 12 Minuten. Das ist inakzeptabel!]

    [updateII: Scheiße, ist das scharf!!!]


    Sah nach einem richtig entspannten Tag aus, heute morgen, als der kühle Wind mir um die Nase wehte und alles so schön in der Herbstsonne leuchtete. Hinterhältiger Dreckssack-Tag, verstellt hat er sich auch noch! Gezerre ohne Ende, das Kind in die eine und der Hund in die andere Richtung noch das harmloseste darunter. Mittlerweile heiser gebrüllt und festgestellt, dass aus einer nassen Windel, wenn man sie mit genug Wucht gegen die Wand knallt (ohne Kind drin, kein Grund, das Jugendamt einzuschalten), komisches minihagelkornartiges Granulat rieselt, das sich weder gut aufwischen noch auffegen lässt und der Besserung der Laune nicht zuträglich ist.

    Penetrantes Schrillen des Telefons und Freizeitangebote, wir müssen mal wieder was zusammen machen - warum eigentlich? Naja, das blieb eine ungestellte Frage. Schwimmen gehen ist eine prima Idee, aber warum zusammen? Warum dieser ständige Gesellschaftszwang, komm doch mit, lass uns..., wir... . Ich glaube, ich habe eine 1.-Person-Plural-Allergie. Als ob es nicht genügte, diese Offensiv-Defensive schon im (angeheirateten) Familienkreis zu fahren, um die Treffen auf das exakt akzeptierte Minimum - erträgliche Maximum zu begrenzen, und keine Sekunde mehr. Können Freunde nicht einfach merken, wenn allein ein Konversationsansatz schon eine rot-blinkende no-go Aura hervorbringt? Hier ist der Kopf schon voll, da geht gerade nix! Sieht man doch! Genauso wie ich erwarten würde, dass die Hand, dies ich auf den Arm legt, wie verbrannt zurückzuckt. Statt zu einem Stein, zu einem Felsen, zu einem Gebirge zu werden, das die Arterie abdrückt, bis es anfängt zu kribbeln und der Arm letztendlich einfach abfällt. Jettisoning, was für ein hübsches Wort. Gut, dass die Hand nicht im Nacken lag. Genickbruch kann ich aber auch selbst viel besser.

    Ja. Ich weiß, dass ich manchmal nicht genießbar bin. Wenn unreife Gedanken den ganzen Rest versäuern. Da kann man nur ausspucken. Lasst mich doch einfach in Ruhe meine Erbsen sortieren (einarmig). Ich komm ein andermal mit Tanzen. Barfuß. Prinzen unerwünscht.

    Dienstag, 18. September 2007
    Sprachberatung

    Mail bekommen:

    "Mein Lieb - ich hab so Stress, ich meld mich am WE."

    Ist "Mein Lieb" ne neue coole Andrede, oder ist sie so im Stress, dass sie die "E"s einsparen muss? Das wär dann wirklich beeindruckend!

    *grübel*

    Montag, 17. September 2007
    Wie. mich. das. alles. ankotzt. (!!!)

    Seit ein paar Tagen endlich eingespielte Abläufe, nachlassende Anspannung, das Gefühl, nach langer Zeit wieder Atmen zu können. Pläne - für schöne Dinge und für weniger schöne, aber notwendige, die nun relativ schmerzfrei funktionieren können. Kein Silberstreif am Horizont sondern gleißendes Licht.

    Heute Vollbremsung und Rückwärtsgang Zugegebenerweise alles nicht so wirklich dramatisch: ein krankes Kind, daher die vorläufige Rückkehr zum alten Tagesablauf, ist alles in spätestens einer Woche vorbei und auch vergessen.

    Aber heute fühlt es sich an wie eine kalte Dusche, und während ich das schreibe schrumpft die verbleibende Zeit für das Pensum eines kompletten Arbeitstages von zwei auf 1,5 Stunden zusammen, es ist einfach zum kotzen, ein kleiner Stein im Weg und zurück in alte Muster: Frustkäufe beim Bäcker um kurz nach fünf, "habense auch was das noch nicht ausgetrocknet ist" zum Bäcker und "können Sie auch schneller gucken" zum Kontrolleur, alle, die nicht rechtzeitig aus dem Weg springen angerempelt, der Rezeptionistin "machense das Drehkreuz auf ich hab keinen Bock meine Karte rauszufummeln" zurgeraunzt und den Schuh in zwischen die sich schließenden Aufzugtüren gerammt um dem nächsten die Tür von innen per Knopfdruck vor der Nase zu verschließen.
    Abgehetzt ins Büro und "Hallo" ohne Blick nach rechts und links, dem sich nähernden Chef ein Timeout gestikuliert und den aus NY nach wenigen Minuten Gestammel gebeten, Englisch zu reden, weil geht schneller, jetzt alles wirklich heute notwendige und unerlässliche in der verbleibenden Zeit ohne jede Kontrolle raushauen, nach mir die Sintflut.
    Gleich genauso abgehetzt zurück, denn die Planung einer Fußballmannschaft ist deutlich weniger flexibel als die meines Arbeitstages, mit Nerven wie Zuckerfäden auf die Couch und die Räder werden, wieder einmal, noch ein paar Stunden im Leerlauf überdrehen, ansatzweise besänftigt von Bier und Internet, es ist einfach zum kotzen.

    Aber was jammer ich, die Zeit läuft, das ging drei Jahre gut und wird auch einmal (oder zweimal oder dreimal) mehr gut gehen, Dramen sind was anders, nur komm mir keiner zu nah heute, gute Laune ist nämlich auch was anderes.

    Buntgestreift

    Stöckchenregen. Und eins muss ich auch noch suchen gehen, um es Frau Schneckle zu verpassen. Ts, was für ein Aufwand...

    Nun fragt aber Frau Lunally zunächst mal nach Farben.

    1. Welche Haarfarben hattest Du schonmal?

    Ehm. Also die Natur hat mich mit blonden Haaren bedacht.
    Diese bekamen zunächst verschiedene Rottöne. Das feuermelderrot mit 16 war ein Unfall, gefiel mir aber dann doch ganz gut. Dann wollte ich mal dunkelblond sein, was durch Auftragen einer Tönung für dunklere Haare als meine dann ein tannenbaumgrün ergab. Grün macht mich sehr blass, so dass ich blondierte und ein teintschmeichelnderes hellgrün erhielt. Das himmelblau, zu dem ich mich kurze Zeit später entschloss, war hingegen kein Unfall, wusch sich aber sehr schnell aus.
    Später beschloss ich dann bei vollem Bewusstsein und ungeachtet aller Einreden, meine damals schulterlangen Haare blauschwarz zu färben. Dies verlief sehr erfolgreich, sah nur zu meinen sehr hellen Wimpern und Augenbrauen höchst merkwürdig aus, und nachdem ich eine Woche lang jeden morgen neben schwarzen Haaren aus dem Schlaf schreckte und bange Sekunden mit den Fragen "wer??" und "warum??" verbrachte, bevor mir klar wurde, dass es sich um mein eigenes Haupthaar handelte, entschloss ich mich zur Aufhellung. Das blauschwarz hielt sich jedoch hartnäckig. Nach sieben Packungen Dingens-Cristal-Blond-Intensiv-Aufheller-Ultra (oder so) konnte ich mich mit dem Endergebnis - einem strohigen platin-orange - vorläufig anfreunden. "Vorläufig" hielt drei Tage, dann rasierte ich einen Teil ab, band den Rest zu Tolle und Pferdeschwanz und trug von der Haarfarbe ablenkende Kleidung. So konnte das platinorange, das das Ende meiner Färbekarriere darstellte, halbwegs unbemerkt herauswachsen.

    2. Welche Haarfarben würdest Du gerne mal ausprobieren?

    Keine mehr. Naja. Schwarz hätte ich schon gern nochmal :-)

    3. Welche Farben kommen in Deinem Wallpaper am Meisten häufigsten vor?

    (Irgendwie ist doch hier die Grammatik krumm?). Wallpaper? Was ist das eigentlich? Der Bildschirmhintergrund da aufm Computer? Keine Ahnung, den seh ich nie. Ubuntu-Orange würde ich sagen.

    4. Welche Farben magst Du am meisten (möchte wetten, das ist aus dem Englischen übersetzt...) liebsten?

    Als Farben an sich: Blau, blaugrau, grün, orange.
    Bei Kleidung, also an mir: schwarz, hellgrau, dunkelrot

    5. Welche Farben kannst Du überhaupt nicht ausstehen?

    Och, keine. Ich mag sie alle, im richtigen Zusammenhang.

    Ich werfe das weiter an Frau Zora und Frau Gutemine und Herrn Schnitzel.

    November seit 7224 Tagen

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