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    Sonntag, 10. Januar 2016
    Bumerang-Award

    Auf sicher irgendwie nachvollziehbaren aber letztendlich doch im Detail uninteressanten Wegen ist der "Liebste-Award" wieder bei mir gelandet. Diesmal vom Herrn Paul.

    Rosa Bildchen möchte ich immer noch nicht, ansonsten scheint sich das Reglement nur geringfügig geändert zu haben. Folgendes ist zu tun:

    1. Danken und Person von der das kommt verlinken. Das mit dem Danken auf Aufforderung stieß fiel mir schon letztes Mal auf. Willst Du Herrn Paul nicht danke sagen, Frau N? Doch, klar Mama. Danke, Herr Paul!!

    2. 11 Fragen beantworten (kommt gleich)

    3. Neue 11 Fragen ausdenken (kommt danach)

    4. Die Regeln aufschreiben (bin dabei)

    5. Andere nominieren und Bescheid geben (we'll cross that bridge when we come to it...)

    Die Fragen von Herrn Paul sind:

    Welches Lied hören Sie momentan am liebsten?
    Ich höre nur auf der S-Bahn-Fahrt ins Büro Musik und zwar momentan ununterbrochen Anything but Ordinary von Avril Lavigne.
    Der Grund ist, dass mich das erstens sehr wach macht und ich das zweitens beim Karaoke singen können möchte. Die Betonung liegt auf können. Gesungen hab ich es schon zweimal, beim zweiten Mal war es sogar schlimmer als beim ersten Mal, weil ich da schon Angst hatte.

    Ziehen Sie sich nach der Arbeit um (raus aus den Jeans, rein in die bequemen Jogger)?
    Ich habe ja diese Nach-Hause-Komm-Schwäche, die habe ich beim letzten Mal schon ausführlich beschrieben. Insofern bin ich bis abends in kompletter Bürokluft (das ist bei mir keine Jeans). Von da wechsle ich dann direkt in den Pyjama. Ist aber nicht schlimm, weil ich sowieso keine Kleidung trage, die ich doof oder unbequem finde, auch nicht im Büro. Wäre ja auch etwas widersinnig, die dann stundenlang am Tag anzuhaben. In meinen Bürosachen gehe ich auch in Kneipen und so.

    Zu welcher Uhrzeit würden Sie am liebsten arbeiten?
    Ist mir relativ egal, ich hab glaube ich schon zu allen Uhrzeiten gearbeitet. Tendenziell aber eher früh. Wenn ich es mir komplett aussuchen kann, also von niemand anderem abhänge, bin ich so gegen 7:30 Uhr im Büro, zum einen, weil ich sowieso Frühaufsteherin bin und zum anderen, weil ich es mag, später nicht noch irgendwohin zu müssen.

    Wieviel Stunden pro Tag/ Woche/ Monat würden Sie gern arbeiten?
    Ja, schwierig, ich würde gerne rund um die Uhr arbeiten, weil es mir Spaß macht, wenn da Sachen weitergehen, aber ich würde auch gern gar nicht arbeiten, weil ich auch tausend andere Dinge gern mache. Unter 5 Stunden am Tag arbeiten bringt für mich nichts, dann hab ich nur Stückwerk. Zwischen 5 und 7 Stunden habe ich Flow. Nach der 7. Stunde kommt bei mir ein Loch, da brauche ich Erholung bevor das nächste Hoch kommt. Meistens gehe ich irgendwann in diesem Loch nach Hause. (Ich kann mir meine Arbeitszeit vom Arbeitgeber aus so legen, wie ich will, solange es sinnhaft bleibt, dabei sind Anwesenheitszeiten anderer und Zeitverschiebung zu beachten. Aber natürlich habe ich ganz abgesehen vom Arbeitgeber einen relativ vorgegebenen Rahmen durch Familienleben und Freizeitgestaltung).

    Wie sieht ein gelungender Tag für Sie aus?
    Kann ich so nicht sagen, ich will ja nicht, dass alle Tage gleich aussehen. Eigentlich finde ich die allermeisten Tage gelungen.

    Was würden Sie mit Ihrer Zeit anfangen, wenn Ihr Lebensunterhalt gesichert wäre?
    Ohne Struktur von außen würde ich verlottern. Vermutlich würde ich den ganzen Tag zocken.

    Was halten Sie von einem bedingungslosen Grundeinkommen?
    Ja, von mir aus.

    Wie besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund?
    Der innere Schweinehund und ich sind ein Team. Ganz generell muss ich auch sagen, dass mich Formulierungen wie "innerer Schweinehund", "Arsch hochkriegen", "sündigen" (findet man ja gern in ähnlichen Zusammenhängen) enorm abstoßen. Ich habe eine übermäßige Eigenmotivation, wenn irgendwas in mir mich ab und an ausbremst, ist das eher gesund.

    Wie kaufen Sie ein? Einmal groß für mehrere Tage oder jeden Tag eine Kleinigkeit?
    Mittwoch bringt der Gemüsemann Obst, Gemüse, Milch, Käse und Brot. Freitags hab ich Trainingsfahrdienst, fahre also Mademoiselle und Freundin zum Training und habe dann 2 Stunden Freizeit mit Auto. Da fahre ich meist etwas einkaufen. Ansonsten durchquere ich auf dem täglichen Weg ins Büro 2 Innenstädte, und bringe mit, was spontan benötigt wird.

    ÖPNV oder Auto?
    Mittlerweile sowohl als auch, ich war lange Zeit 90% ÖPNV aber nutze jetzt seit etwa 5 Jahren immer häufiger Carsharing. Meine Arbeitszeiten haben sich über die Jahre immer weiter erhöht, da wird Zeit wesentlicher als Geld. Ich fahre nicht mehr 60 Minuten mit der Bahn herum, wenn ich den Weg im Auto in 15 Minuten erledige. Zusätzlich habe ich mir vor ein einiger Zeit überlegt, dass ich keine Sachen mehr schleppen will, weil mich das zermürbt. Wenn ich viel zu tragen habe, nehme ich also auch ein Auto. Ansonsten, also zur Arbeit und wenn ich abends ausgehe und dergleichen, Bahn. Und viel Fahrrad.

    Hören Sie Podcasts und wenn ja, welche?
    Nein, bin zu ungeduldig für Podcasts.


    11 neue Fragen:

    1. Finden Sie, so im Schnitt, Sie haben es schwerer oder leichter als die meisten Leute, die Sie kennen?
    2. Wann haben Sie das letzte Mal laut gelacht?
    3. Worüber?
    4. Was ist für Sie aktuell das schwerwiegendste gesellschaftliche Problem?
    5. Was tun Sie ganz persönlich, um es einer positiven Lösung zuzuführen?
    6. Wie finden Sie die Schuhe?
    7. Wie finden Sie Klopstock?
    8. Wie finden Sie rosa Sekt (trocken) mit O-Saft in großen Wassergläsern?
    9. Wovor hatten Sie mal Angst aber haben keine mehr?
    10. Wie stehen Sie zu Kaktehen? (Entschuldigung...)
    11. Was wollten Sie noch sagen, alternativ: was wollten Sie noch wissen?

    Jetzt kommt Punkt 5, die Sache mit der Nominierung. Hier war ich beim letzten Mal schon sehr schlau und habe einfach die Personen nominiert, die die Fragen zuerst beantworten. Dasselbe möchte ich heute wieder tun. Fühlen Sie sich unbedingt aufgefordert. Von mir aus in den Kommentaren. Und sollten Sie zum Jahreswechsel einen dieser bekloppten Vorsätze gefasst haben, z. B. täglich zu bloggen, betrachten Sie diese Aufforderung als Serviceleistung.

    Und nun treffe ich zusätzlich noch eine Managemententscheidung: die Nominierten müssen diesen Award nicht weitergeben, ich wiederhole, bitte hören Sie gut zu: Sie müssen ihn nicht weitergeben. Das ist die neue Regel. Sie können, aber mir liegt nichts daran. Oder auch so gesagt: ich habe Angst, dass er dann nochmal den Bumerang spielt, zu mir zurückkehrt und sich in der Zwischenzeit die Fragen exponentiell vermehrt haben.

     
    1. Finden Sie, so im Schnitt, Sie haben es schwerer oder leichter als die meisten Leute, die Sie kennen?
    Ich habe es deutlich leichter als die meisten Menschen auf der Welt ("wer in einem Land wie Deutschland geboren ist, hat praktisch schon den Jackpot gewonnen"), und ungefähr genauso leicht oder vielleicht ein bisschen leichter als die meisten Menschen, die ich kenne. Ich bin gesund, hatte eine relativ untraumatische Kindheit, es läuft (endlich) beruflich, finanziell ist es okay, meine Freunde sind großartig, ich interessiere mich für vieles, mir ist nie langweilig, und manchmal bin ich ein bisschen berauscht vom Leben.

    2. Wann haben Sie das letzte Mal laut gelacht?
    3. Worüber?

    Total langweilige Antwort, war aber witzig: Blooper Reel von The Big Bang Theory

    4. Was ist für Sie aktuell das schwerwiegendste gesellschaftliche Problem?
    Die ökonomische Ungleichverteilung und der Ausschluß von Bevölkerungsgruppen von der Teilhabe.

    5. Was tun Sie ganz persönlich, um es einer positiven Lösung zuzuführen?
    Zu wenig (aber immerhin beteilige ich mich nicht an Polemik).

    6. Wie finden Sie die Schuhe?
    Diese Schuhe hätten in den 1980ern an einem Zuhälter in West-Berlin sehr gut ausgesehen.

    7. Wie finden Sie Klopstock?
    Mir war vor Ihrem Blogeintrag die Existenz von Klopstock nicht bewusst und ich wäre nicht unglücklich, würde ich ihn wieder vergessen. Mich berührt eher Hilde Domin oder Rilke.

    8. Wie finden Sie rosa Sekt (trocken) mit O-Saft in großen Wassergläsern?
    Ähnlich wie Klopstock. Ich kann Sekt ohnehin wenig abgewinnen, hatte neulich aber einen überraschend guten Champagner: Clairette de Die.

    9. Wovor hatten Sie mal Angst aber haben keine mehr?
    Als ich anfing, Auto zu fahren, hatte ich Angst, die Kontrolle zu verlieren. Ich habe dann aber festgestellt, dass das Auto auch einen Moment lang in der Spur bleibt, selbst wenn ich nicht aktiv lenke. Das liegt an der Trägheit der Masse und ist bei vielen Dingen im Leben so.

    10. Wie stehen Sie zu Kaktehen? (Entschuldigung...)
    Gespalten. Kakteen als Deko könnten gut aussehen (ich denke da irgendwie an "Mad Men"). Andererseits bin ich generell von Erde in Wohnräumen nicht so überzeugt. Außerdem versuche ich, meinen Alltag einfach zu gestalten, da ist umfangreiche Pflanzenpflege kontraindiziert.

    11. Was wollten Sie noch sagen, alternativ: was wollten Sie noch wissen?

    2016 wird ein tolles Jahr.

    Start where you are
    use what you have
    do what you can.
     
    Danke :-)

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    Ich hätte da eine Nachfrage zu Frage 10: Was ist der Schreibfehler, das "t" oder das "h"?
    Ich meine, zu Kackehen fiele mir eine Menge mehr ein als zu Kakteen, insbesondere wenn der Standpunkt dazu gefragt ist.
     
    Ich möchte das offen lassen.
     
    Nun denn
    1. Finden Sie, so im Schnitt, Sie haben es schwerer oder leichter als die meisten Leute, die Sie kennen?
    Leichter. Ganz entschieden viel leichter. Aus folgenden Gründen
    - Ich finde andererleuts/fremde Regeln nicht so wichtig, also habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich sie ignoriere.
    - Da ich mich nur meinen eigenen Regeln und Ethikgrundsätze gegenüber rechtfertigen muss, habe ich meistens gute Laune (Selbstkasteiungsregeln oder Regeln, die schlechte Laune machen, finde ich sehr überflüssig und wundere mich immer, weshalb es so viele Leute gibt, die solchen Regeln, die dann auch üblicherweise noch von anderen Leuten aufgestellt wurden, folgen.)
    - Außerdem würde ich mich als sehr pragmatisch und lösungsorientiert bezeichnen. Wenn Dinge schiefgehen oder Katastrophen passieren, gilt es das Problem zu lösen und nicht darüber zu lamentieren, was dazu führt, dass ich meistens keine Zeit habe, mich aufzuregen, da ich ja schon mit Reparieren beschäftigt bin. Und wer sich nicht aufregt, der hat es einfach leichter - meine ich.
    2. Wann haben Sie das letzte Mal laut gelacht?
    Vorhin.
    3. Worüber?
    Über meinen Westfalenmann. Wir waren im Mediamarkt, ich streiche zum xten Mal um einen Rechner rum, den ich toll finde (Surfacepad von Microsoft) und bei meinem Gefummel und Geschiebe an diesem Rechner schmeiße ich das daneben liegende Preisschild runter. Daraufhin meint er, jetzt wäre der Preis ja deutlich gefallen, jetzt könnte ich es doch endlich mal kaufen. (Ich habe ihn im übrigen im Verdacht, dass er das Teil demnächst einfach selber und nur deshalb kauft, damit ich ihn nicht noch 27mal mit in den Mediamarkt schleppe, um diesen Rechner anzugucken, ihm geht meine Unentschlossenheit gewaltig auf die Nerven.)
    4. Was ist für Sie aktuell das schwerwiegendste gesellschaftliche Problem?
    Jede Sorte Religion
    5. Was tun Sie ganz persönlich, um es einer positiven Lösung zuzuführen?
    Mich überfordert fühlen. - Ich habe leider so gar keine Idee, was man den Unmengen an eifrigen Gläubigen als Alternative anbieten könnte, was nicht als alleinseligmachende Lösung angesehen wird und eine irre Gruppendynamik auslöst.
    6. Wie finden Sie die Schuhe?
    Diese Frage möchte ich nicht beantworten.
    7. Wie finden Sie Klopstock?
    Muss man den finden? Ich fände es besser, er bliebe ungefunden.
    8. Wie finden Sie rosa Sekt (trocken) mit O-Saft in großen Wassergläsern?
    Alles, was dunt ist gut. Sekt mag ich sehr, viel Sekt noch mehr, daher gehen große Wassergläser voll in Ordnung (und bringen so ein bisschen das alte Studentenfeeling zurück, da hatten wir nur Wassergläser oder Kaffeebecher und zur Not nehme ich deshalb auch einen Kaffeebecher, bevor ich gar kein Gefäß habe.) Mit O-Saft ist auch okay, muss man nicht ganz so schnell aufstoßen von. Und rosa ist auch gut, ich bild' mir immer ein, der schmeckt besser als nichtrosa - leider schmecke ich den Unterschied dann oft doch nicht, aber das Auge trinkt man schließlich mit.
    9. Wovor hatten Sie mal Angst aber haben keine mehr?
    In diese Richtung fällt mir nichts ein. Umgekehrt schon eher. Mit zunehmendem Alter verliere ich an körperlicher Geschicklichkeit und traue mir manche Balanceakte nicht mehr zu. (Im Sommer bin ich bei ziemlich strammem Wind im Yachthafen einen sehr langen, sehr maroden und sehr algenglitschigen, aufschwimmenden Pier lang gelaufen und hatte dabei schon das Gefühl, dass ich derartige Extremsportarten besser nicht mehr machen sollte.)
    10. Wie stehen Sie zu Kaktehen? (Entschuldigung...)
    Sie meinen Kackehen? - Sie erfüllen mich mit tiefer Schadenfreude. Ich habe noch nie verstanden, weshalb Menschen ihre ewige (und statistisch durchaus vergängliche) Liebe durch eine Unterschrift vor einem Beamten aus dem mittleren Dienst besonders komplizieren müssen. Aber wer's braucht und dann nicht wenigstens so klug war, durch eine zweite Unterschrift unter einem halbwegs vernünftigen Ehevertrag die Schärfe aus dem Problem zu nehmen, nun, der muss dann halt schauen, wie er in seiner Kackehe zurechtkommt. Ein Vorschlag wäre: Kakteen in die Bettritze zu pflanzen und das ganze Wohngemeinschaft nennen, vielleicht hilft das.
    11. Was wollten Sie noch sagen, alternativ: was wollten Sie noch wissen?
    Wie hoch schätzen Sie bei Wordfeudspielern den Anteil derjenigen, die über wort-suchen.de oder scrabblehilfe.com o.ä. ihre fehlende Kreativität aufpimpen?
     
    Zur Frage unter Nr. 11: ich würde sagen, tendiert gegen Null. Wobei ich da komplett projiziere. Ich kann mir nicht vorstellen, wo da der Spaß wäre. Allerdings ist es mir ja auch aus Kompetitivitätsgründen unmöglich, zu Schummeln.
     
    Nun, da ich selber ja nicht genug Ausdauer habe, irgendwelche Spiele zu spielen, aber neulich auf der Fähre zwei Stunden lang beobachten konnte, dass solche "cheats" wohl ganz normal sind und die direkt neben mir sitzende Dame mir noch ausführlich erläuterte, dass es doch davon abhängt, welche Buchstaben man zugeteilt bekommt, das wäre der Hauptreiz des Spiels, geriet ich doch sehr ins philosophische Grübeln, ob solche Seiten im weitesten Sinne unter "Doping" fallen und wie eben insgesamt damit umzugehen ist.
     
    Da möchte ich mal als Überzeugungstäterin widersprechen.
    1. ist scrabblehilfe.com meist nur geeignet für die ersten paar Wörter - sobald zu viele Anlegemöglichkeiten bestehen, bringt das nichts mehr
    2. lerne ich immer gern dazu, sonst leg ich ja vielleicht immer nur dieselben paar Wörter
    3. kennt Scrabblehilfe dann doch gar nicht so viele Wörter und schlägt auch unnützes wie Abkürzungen vor (vor allem im 2- und 3-Buchstaben-Bereich), die gar nicht zu legen sind
    4. Trainiere ich bei Wordfeud ja gleichzeitig für meine Real-Life-Scrabble-Runden - das bestärkt Punkt 2, ich muss ja mal Wörter dazulernen
    5. Helfen diese Programme kein bisschen bei der Strategie, also zwei Wörter gleichzeitig legen, immer auf 3w/2w/3B-Felder, am besten in Kombination - und nur damit gewinnt man.

    So. Und auch Wordfeud an sich eignet sich gut zum Neue-Wörter-Lernen. Da kann man einfach mit den saublöden Buchstaben, die man mal wieder zugeteilt bekommen hat, wild Kombinationen, die viele Punkte bringen würden, austesten. Und siehe da: "Mire" ist tatsächlich ein Wort! Da wäre ich beim Live-Scrabbeln niemals drauf gekommen und hätte es, da ich nicht gewusst hätte, dass es existiert, auch nicht im Duden nachgeschlagen.
     
    Ich frage mich hauptsächlich, wo da der Reiz ist, ich möchte spielen, nicht forschen. Für mich ist also keiner vorhanden. Aber wenn ich gegen jemanden spiele, der daran Spaß hat, Worte irgendwo außerhalb des Kopfes zu suchen, wäre mir das eigentlich auch egal. Also bitte, falls da jemand ist, outen Sie sich, dann wollen wir mal sehen, ob das was bringt oder nicht :-)

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    Haben Sie das nie, dass Sie nach der Arbeit nach Hause kommen, nur Lust auf Couch und Wordfeud haben und sich dann doch nochmal aufraffen müssen um WichtigeSacheX zu erledigen (ungeachtet der Nach-Hause-komm-Schwäche)? Oder greift selbst da die übermäßige Eigenmotivation?

    PS: Danke fürs Beantworten :)
     
    Ich kann das schlecht einordnen, was wäre z.B. die WichtigeSacheX? Normal sitze ich ja erst auf der Couch, wenn alles erledigt ist. Wenn mir irgendetwas wirklich wichtig ist, muss mich mich dafür normal nicht aufraffen, denn es ist mir ja wichtig. Wenn ich mich nicht aufraffen will, weil ich finde, ich habe schon genug Zeug gemacht und jetzt Spaß verdient, finde ich das genauso respektabel.
     
    Ah, ich verstehe. Es hat gerade laut hörbar "klick" gemacht, als ich den Part mit den wichtigen Sachen las.

    "Wichtige Sachen" wären bei mir beispielsweise nach dem Heimkommen das allgemeine Wohnungs-Aufräumen, oder das Essensplan-Aufstellen- alles Sachen die gemacht werden müssen (über die Wichtigkeit lässt sich streiten) sind, an denen ich aber keinen Spaß finde und die ich gern vor mir herschiebe (wie so vieles, wenn ich nach Hause komme ist der Impuls eigentlich Kind bespielen -> essen -> zocken und ich kann dem letzten Punkt nur äußerst schwer widerstehen).

    Darf ich fragen, wie es um Ihr Prokrastinationsverhalten bestellt ist?
     
    Ja, da haben wir "wichtig" unterschiedlich definiert. Und tatsächlich sitze ich meistens erst auf der Couch, wenn der Haushaltskrempel erledigt ist. Ich finde, nach im Schnitt 14 Stunden ununterbrochen rotieren kann ich mir zusammen mit dem Schweinehund die Seele rauszocken, wenn mir danach ist.

    Um mein Prokrastinationsverhalten ist es schlecht bestellt. Strengt mich zu sehr an, wenn ich immer noch an irgendwas denken muss. To-Do-Listen erstelle ich deshalb nur für andere ;-) Ich mache die meisten Sachen einfach sofort, unangenehmen Dingen renne ich quasi schon entgegen, damit sie bloß schnell aus dem Weg sind. Manchmal, selten, kann ich etwas partout nicht angehen und schiebe es herum, bin sebst ganz verwirrt deshalb. Ein paar Tage später geht es mir dann plötzlich leicht von der Hand. Mir ist irgendwann klar geworden, dass das Sachen sind, die in mir etwas reifen müssen (ich spreche dabei jetzt nicht von Angelegenheiten wie Bügelwäsche...). Seitdem nehme ich das entspannt hin.
     
    Hm, das ist 'ne Eigenschaft von der ich mir eine Scheibe abschneiden sollte. Ich schiebe gerade unangenehmes gern auf.
     
    Ich habe gelernt, dass es ausschließlich dann empfehlenswert ist wegzurennen, wenn man ganz und gar sicher ist, davonzukommen. In allen anderen Fällen ist es vorteilhafter, nicht abzuwarten sondern Ort und Zeit der Konfrontation selbst zu bestimmen. Das gilt auch für den Sachverhalt "Unangenehmes erledigen" ;-)
     
    ja, das ist ein schöner, hilfreicher Gedanke

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    Oh wie schön, vielen Dank!
     
    ich habe zu danken!

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    Frage Nr. 3 und 4
    möchte ich hier mal spontan beantworten:

    Vorhin, als die 5-Jährige vor meinem Mann stand, mit dem (unbenutzten!) Teebeutel vor seinem Gesicht rumpendelte und sagte "Du wirst gaanz müüüde"

    Keine Ahnung, wo sie das her hat, wäre mir nicht bekannt, dass sie schon in Hypnoseshows gewesen wäre
     
    Hehe vielleicht hat sie ALF geschaut.

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    1. Finden Sie, so im Schnitt, Sie haben es schwerer oder leichter als die meisten Leute, die Sie kennen?
    In bestimmten Dingen leichter, in anderen schwerer, das lässt sich pauschal nicht sagen.
    2. Wann haben Sie das letzte Mal laut gelacht?
    Das muss Samstag gewesen sein.
    3. Worüber?
    Der Vater vom Freund war Freitag abend bei uns, ist dann runter in seine Wohnung (mehrere Generationen in einem Haus) und rief mich Sa morgen um acht an, weil er eingeschlossen war. Sein Schlüssel lag auch bei uns auf dem Tisch, aber weder der Freund noch ich können sich daran erinnern, das getan zu haben...
    4. Was ist für Sie aktuell das schwerwiegendste gesellschaftliche Problem?
    Puh, schwer, weil so viel. Das was da gerade durch Leipzig läuft zB.
    5. Was tun Sie ganz persönlich, um es einer positiven Lösung zuzuführen?
    Zu wenig, bzw. momentan nix.
    6. Wie finden Sie die Schuhe?
    Flauschig.
    7. Wie finden Sie Klopstock?
    Habe ich nicht bewusst gelesen, daher keine Aussage möglich.
    8. Wie finden Sie rosa Sekt (trocken) mit O-Saft in großen Wassergläsern?
    Immer her damit! Der Sekt wäre sogar vorhanden, nur leider keinen O-Saft.
    9. Wovor hatten Sie mal Angst aber haben keine mehr?
    Als Kind habe ich mal meine Mama in einen großen Supermarkt verloren und hatte sehr lange große Angst vor diesem Supermarkt. Mittlerweile bin ich groß.
    10. Wie stehen Sie zu Kaktehen? (Entschuldigung...)
    Es gibt in diesem Haus zu viele. Also Kakteen.
    11. Was wollten Sie noch sagen, alternativ: was wollten Sie noch wissen?
    Prost, ich lebe damit keinen O-Saft zu haben.
     
    Prost!

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    Nach vielen Jahren mal wieder: Stöckchen
     
    Danke :-)

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    Mitgemacht! Weil ich zufällig Urlaub und gerade Bloglust hatte hier nachzulesen.
     
    Danke :-)
     
    1. Finden Sie, so im Schnitt, Sie haben es schwerer oder leichter als die meisten Leute, die Sie kennen?

    Ich hab's schwerer als die meisten Leute, die ich kenne, aber lächerlich leicht verglichen mit ungefähr 98% der Menschen allgemein.

    2. Wann haben Sie das letzte Mal laut gelacht?

    Heute früh.

    3. Worüber?

    Über einen Tweet: https://twitter.com/GebbiGibson/status/686850367661969408

    4. Was ist für Sie aktuell das schwerwiegendste gesellschaftliche Problem?

    Der Hass.

    5. Was tun Sie ganz persönlich, um es einer positiven Lösung zuzuführen?

    Ich zeichne Bären.

    6. Wie finden Sie die Schuhe?

    Äh …

    7. Wie finden Sie Klopstock?

    Vernünftig.

    8. Wie finden Sie rosa Sekt (trocken) mit O-Saft in großen Wassergläsern?

    Optisch okay.

    9. Wovor hatten Sie mal Angst aber haben keine mehr?

    Vor Schmetterlingen.

    10. Wie stehen Sie zu Kaktehen? (Entschuldigung...)

    Einerseits kommen sie meinem schwarzen Daumen sehr entgegen … nur einmal im Monat giessen? Super. Andererseits sind sie so hässlich, daß ich sie dann doch lieber gar nicht giesse und wegwerfe (falls mir jemand einen schenkt. Kaufen würde ich mir sowas niemals).

    11. Was wollten Sie noch sagen, alternativ: was wollten Sie noch wissen?

    Was mach' ich hier eigentlich?
     
    Sie auch, wie schön, danke!

    Kommentar beantworten

     
    done
     
    Geh ich gleich mal schauen, danke :-)

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    Dann will ich auch mal
    1. Finden Sie, so im Schnitt, Sie haben es schwerer oder leichter als die meisten Leute, die Sie kennen?
    Ich habs sehr viel leichter, als die meisten Leute, die ich kenne. Das liegt daran, dass ich so unglaublich pfiffig bin, schön, enthusiastisch und neugierig aufs Leben. Mit großem Spass an kleinen Dingen und einem Hang zur infantilen Freude. Ich habs aber auch schwerer als die meisten Leute, die ich kenne. Wenn mich das Weltenelend packt oder ich aus mir unerfindlichen Gründen das einzige Alien unter lauter Menschen bin, die das Menschsein so viel besser beherrschen als ich.

    2. Wann haben Sie das letzte Mal laut gelacht?
    Gestern Abend sehr viel. Heute vielleicht schon ein oder zweimal.

    3. Worüber?
    Sehr viele Dinge. Es war einfach sehr schön und lustig gestern.

    4. Was ist für Sie aktuell das schwerwiegendste gesellschaftliche Problem?
    Dass die dümmsten Populisten am lautesten schreien und am meisten gehört werden.

    5. Was tun Sie ganz persönlich, um es einer positiven Lösung zuzuführen?
    Ich versuche die Stimme der Vernunft hörbar zu machen. Deswegen muss ich in letzter Zeit ziemlich viel diskutieren. Und manchmal ein kleines bissi demonstrieren.

    6. Wie finden Sie die Schuhe?
    Muss ich?

    7. Wie finden Sie Klopstock?
    Er tangiert mich nicht mal peripher. KUSSI!

    8. Wie finden Sie rosa Sekt (trocken) mit O-Saft in großen Wassergläsern?
    TipTop!

    9. Wovor hatten Sie mal Angst aber haben keine mehr?
    Man kann Ängste verlieren?

    10. Wie stehen Sie zu Kaktehen? (Entschuldigung...)
    Ich hab ein Gewächshaus voll davon auf der Schlafzimmerfensterbank stehen. Und manchmal die Befürchtung, sie könnten mir so ganz FengShuimäßig das Raumkarma zersticheln.

    11. Was wollten Sie noch sagen, alternativ: was wollten Sie noch wissen?
    Wirds irgendwann wieder besser?

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    Letzter Regen: 24. Februar 2021, 23:04 Uhr