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    Mittwoch, 10. April 2019

    Noch ein Tag, nur noch ein Tag, und es sieht danach aus, als ob doch noch alles irgendwie aufgeht. Zumindest das Wichtige.

    Dienstag, 9. April 2019

    Völlige Überforderung in allen Bereichen, aber die Laune hält. Bleiben Sie dran, wenn es in zwei Tagen heißt: absolute Entschleunigung - Frau N in der Krise.

    Montag, 8. April 2019

    Gut: diverse Säcke Kleidung in Altkleidercontainer gesteckt und Pakete in Packstationen verbracht.

    Schlecht: dadurch nicht 1,5 Stunden entspannt auf dem Parkplatz vor der Turnhalle im Auto sitzen können sondern nur gerannt, gerannt gerannt.

    Gut: ein schwieriges Gespräch im Büro erledigt.

    Schlecht: morgen noch ein doppelt so schwieriges (mindestens!) auf dem Plan.

    Gut: Freitag den Kochplan für die Woche gemacht, ich schwör!!

    Schlecht: Ihn offenbar nur im Kopf gemacht, jedenfalls finden sich keine Schriftzeugnisse und ich kann mich auch nicht mehr so richtig erinnern.

    Gut: Sofort einen neuen gemacht, teilweise aus dem Einkaufszettel rekonstruiert.

    Schlecht: war doppelt anstrengend.

    Gut: nicht einen Moment gelangweilt heute.

    Schlecht: nicht einen Moment gelangweilt heute.

    Gut: alle Pläne für heute umgesetzt.

    Schlecht: der Tag war komplett vollgeplant, also nur gerannt, gerannt, gerannt (siehe oben).

    Gut: jetzt Bettschwere, werde gut schlafen heute Nacht

    Schlecht: Wollte eigentlich noch wach bleiben.

    Man weiß es nicht.

    Sonntag, 7. April 2019

    Es ist verblüffend, wie mich immer erst relativ spät am Tag, nämlich zur Schlafenszeit, die Aufräumlust packt.

    Gerade war noch dringend das Auto umzuparken, nach langem innerlichen Jammern darüber raffte ich mich auf, dachte dann, nunja, wenn ich eh laufe, nehme ich die zwei Farbeimer noch aus dem Schlafzimmer mit und trage sie in den Keller. Und im Keller dachte ich mir, naja, wenn ich einmal hier bin, kann ich die Rohrzange suchen, und dabei stieß ich auf zwei Säcke mit Altkleidung, die dort wohl irgendwann mal zwischengelagert wurden und das trug diese schon einmal in den Kofferraum und fand noch einen Zollstock und trug Zollstock und Rohrzange hoch und dachte mir dann, mit dem Zollstock kann ich gleich die Sache mit dem Schreibtisch ausmessen und es schien zu passen, also trug ich den einen Schreibtischteil über drei Räume zum anderen Schreibtisch um zu sehen, ja, das passt, aber so, wie es jetzt ist, ist es schöner, also alles wieder Retour.

    Wenn also irgendwann mal gesagt wird, aus der Wohnung der Novemberregen dringen nachts immer merkwürdige Geräusche und dann werden mannshohe Säcke im Schutze der Dunkelheit ins Auto verladen, höchst verdächtig was mag da wohl drin sein - Sie wissen, es ist eigentlich alles ganz anders!

    (Aber Sie hat doch immer so nett gegrüßt!)

    Samstag, 6. April 2019

    Das war ein sehr schönes Konzert heute aber herrje, 1,5 Stunden still auf einer Stelle stehen ist nichts für mich. Und Bein v.2, das sich ja wirklich wieder ausgezeichnet benimmt, ich merke überhaupt nix mehr und sogar rennen kann ich wieder, ist tatsächlich von 1,5 Stunden stillstehen auch nicht sonderlich begeistert.

    Stehen habe ich aber auch immer schon gehasst. Das einzige Gute: wenn man danach spazieren geht, fühlt sich das Gehen an, als würden die Fußsohlen massiert.

    November seit 4804 Tagen

    Letzter Regen: 19. Mai 2019, 23:16 Uhr