Seit einigen Tagen versuche ich erfolglos, mir ganz legal ein Lied aus dem Internet herunterzuladen. Also tatsächlich mit bezahlen und so.
Ok, als bekennender Fußballfan gebe ich zu, dass es sich um "Football's coming home" handelt und ich das Stück brauche, um es bei jedem mir gefälligen WM-Tor im Büro abzuspielen und meine Kollegen in den Wahnsinn zu treiben (das zählt nicht als kommerzielle Nutzung, gell?). Momentan sieht es aber nicht so aus, als würde das Unterfangen vor WM-Ende noch gelingen.
Beim ersten Versuch scheiterte es daran, der Shop meines Vertrauens (bzw. all diejenigen, die ich ausprobiert habe, bis mir die Lust verging) verlangt, dass auf dem Computer Windows und der Mediaplayer installiert sind. Dies ist bei mir nicht der Fall, wobei ich dennoch nicht verstehe, wieso mich das am Download hindern sollte, denn jegliche Datein kann ich auch wunderbar mit einem anderen Betriebssystem herunterladen, und wie ich das Ganze dann abspiele, sollte doch eigentlich mein ureigenstes Problem sein. Ist es aber nicht. Nun denn. Dass dieser Shop überhaupt erstmal die Software auf meinem Rechner ungefragt überprüft wundert mich ehrlich gesagt nicht, auch wenn mir lieber wäre, es würde mich wundern.
Der zweite Versuch vom Büro aus (mit Windows und Mediaplayer, wunderbar) scheiterte dann daran, dass der Download nur innerhalb Deutschlands gestattet ist. Und obwohl sich mein Büro tatsächlich mitten in Deutschland befindet, läuft der Rechner über einen amerikanischen Server und ist somit im Netz nicht als "deutsch" gekennzeichnet. Nix deutsch, nix download.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es wesentlich leichter ist, das Ganze ohne zu bezahlen zu erledigen...
Da man aber ja seinen Stolz hat, kommt das natürlich jetzt auch nicht mehr in Frage. Bleibt nur, statt dessen selbst zu singen. Die Sache mit dem "in den Wahnsinn treiben" nimmt damit auch eine ganz andere Dimension an...
Da ist so ein junger Mann Mitte des 15. Jahrhunderts Lehrling in einer Färberei. Er wird als ziemlich tölpelhaft und unbeschwert dargestellt, wobei sich im Laufe des Buches herausstellt, dass er das gar nicht ist. Gott sei Dank, denn sonst wäre das alles ziemlich langweilig.
Dieser junge Mann (Claes heißt er übrigens, später Nicholas oder auch Niccolò), nutzt einige Gelegenheiten, die er vorfindet, und schafft sich andere, die er nicht vorfindet, und schafft sich so eine gewisse Stellung in der Gesellschaft und trägt wesentlich dazu bei, dass die Färberei expandiert.
Jo, so ist das. Nicht uninteressant, aber so richtig mitreißend auch nicht...
irrsinnige Kopfschmerzen, und die letzte Paracetamol ist mir beim Öffnen gerade in den (gut gefüllten weil gerade Ekelzeug aus dem Kühlschrank ausgemistet) Mülleimer gefallen.
Such ich die jetzt daraus oder leide ich vor mich hin??
Am Wochenende kam sie zu Besuch. Etwa drei Jahre lang haben wir uns fast jeden Tag gesehen, und wenn es nur ein schnelles Bier am Abend war. Eine Zeit lang hat sie bei mir gewohnt, am Wochenende haben wir grundsätzlich zusammen gekocht. Ausgegangen sind wir miteinander selten, eher jeder einzeln und haben hinterher drüber gequatscht und gelacht. Dann ist sie weggezogen und ich hatte auch viel um die Ohren und plötzlich waren 1,5 Jahre um.
Ich habe mir vorher nicht viel dabei gedacht. Kurz bevor sie da war, hat sie angerufen und ich hab aus dem Fenster geschaut und sie sah noch aus wie immer. Etwas schicker vielleicht. Aber nicht wesentlich anders.
Als sie die Treppe hochkam, war mir leicht mulmig - war ja schließlich doch eine lange Zeit und telefoniert hatten wir auch nur 2-3 Mal in all den Monaten, gemailt etwa ebenso oft. Bei der Begrüßung dann aber jegliche Scheu wie weggeblasen und alles war wie früher.
Dann erstmal Kaffee getrunken und erzählt, was gerade so anlag. Es war nicht nötig, die ganzen Monate "aufzuarbeiten" sondern wir konnten einfach da anknüpfen, wo wir aufgehört hatten, ohne dass irgendwas gefehlt hätte.
Dann musste ich nochmal ins Büro und sie hat in der Zeit eingekauft und gekocht. Dazu gab es dann den Wein und es wurde eine lange Nacht. Auch daran hat sich nichts geändert.
Das ganze Wochenende emotional völlig "zu Hause" gewesen, es gab wirklich keinen Punkt, an dem zwischen uns bewusst geworden wäre, dass sich in diesen 1,5 Jahren letztendlich das ganze Leben verändert hat. Dass ich eben nicht mehr die Studentenbude habe und nur mir selbst gegenüber verantwortlich bin (und mich auch dementsprechend verhalte). Dass ich - so sehr es mir manchmal Angst macht - jetzt eine gar-nicht-Studentenbude gekauft habe, eine kleine Tochter habe, verheiratet bin und einen "ernstzunehmenden" Job habe. Und das alles in 1,5 Jahren.
Ist es möglich, persönlich derart unverändert zu bleiben, wenn die Rahmenbedingungen komplett gekippt werden? Oder bin ich so ein guter Schauspieler, dass ich es selbst nicht merke?
Ich bin gespannt, wann ich sie wiedersehe. Zum Abschied gab es keine Zusagen oder Versprechungen, weil wir ja beide gut genug wissen, wie wenig Zeit tatsächlich bleibt, wenn jeder sein Leben lebt. Und dass derartige Lippenbekenntnisse eigentlich auch nicht notwendig ist. Wenn wir uns wieder treffen, werden wir wieder nahtlos anknüpfen können. Oder wenn nicht, haben wir auch nichts verloren.
Ich hoffe mal, dass man "ecstacy" auch so schreibt. Das ist ein Roman über das Leben von Michelangelo. Eigentlich wollte ich das noch gar nicht lesen (weil ich erst einige andere Bücher zu Ende lesen wollte), aber ich habe drin geblättert und bin gleich hängen geblieben. Gutes Zeichen, sind immerhin über 700 Seiten, da sollte es mal besser interessant sein.
Dieses Buch habe ich vor ca. zwei Wochen angefangen. Merkwürdigerweise bin ich über die ersten 20 Seiten noch nicht hinaus gekommen. Merkwürdig ist das, weil ich das Buch schon einmal vor mehreren Jahren gelesen habe und es damals sehr gut fand. Wobei mir die Einzelheiten entfallen sind. Aber es geht um die Artus-Sage.
Was ich besonders merkwürdig finde: ich finde das Buch recht "schwierig", von der Sprache her. Aber sollte mein Englisch vor ca. 15 Jahren besser gewesen sein? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
Vielleicht verwechsele ich das Buch auch einfach mit einem anderen. Aber wieso steht es dann so zerlesen bei mir im Regal?
bei House of Niccolo derselben Autorin angelangt bin.
Dazu habe ich allerdings noch keine Meinung.
Ab der Hälfte ging es dann, und hinterher wurde das Buch noch richtig gut! Erstaunlich. Das letzte Viertel hat wahnsinnig Spaß gemacht, ich wusste nicht, ob ich (hysterisch) lachen oder heulen sollte.
Von den "inverts" hätte ich gern mehr gelesen... diese ganze Trilipush-Geschichte ist ein richtig schöner Gag :-)
Eventuell werde ich das Buch irgendwann nochmal lesen. Mal sehen. Wenn ich über die ersten lahmen 150 Seiten hinweg komme...
Irgendwie hab ich mich durchgearbeitet, aber mein Lieblingsbuch wird das nicht. Ok, es ist immer noch besser als die meisten anderen Bücher, die ich kenne, aber von dem letzten Band einer Serie erwartet man ja immer nochmal etwas ganz besonders. Tja, aber für mich persönlich ist Checkmate der schwächste Band der Serie. Schade. Da geht es nun die ganze Zeit um diese Herkunftsgeschichte, die mich nicht wirklich interessiert, und dann kommt noch die Lovestory dazu, die mich auch nicht soooooo sehr interessiert. Und die ich teilweise auch noch sehr unglaubwürdig finde.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir so langsam dann doch ein bisschen der Überblick über die Einzelheiten abhanden gekommen ist.
Oder ich bin für diesen Band noch zu jung ;-) Ich lese den in 10 Jahren nochmal.
Das war dann mal wieder ganz was anderes. Überlebt hat der den vorherigen Band ja. Wobei man sich fragt, was von ihm überlebt hat. Irgendwie ist die "Seele" weg. Insofern ist das Buch relativ entspannend, weil emotional unauffühlend. Aber auch traurig, weil man ab und an daran denkt, was er verloren hat. Gerade im Vergleich zu Game of the Kings. Und beinah hätte er einen Freund gefunden.
Da bin ich noch nicht wesentlich weiter, was weniger daran liegt, dass mich Ägypten nicht sonderlich interessiert, als vielmehr daran, dass mir die Erzähler des Buches so wahnsinnig auf die Nerven gehen. Wenn es tatsächliche Personen wären, würde ich mich auch bemühen, ihnen aus dem Weg zu gehen, und so bin ich wenig geneigt, sie abends per Buch in mein Wohnzimmer zu lassen. Grrrr. Ich frage mich, wer dieses Buch vorgeschlagen hat. Oder eigentlich frage ich mich eher, aus welchen Gründen jemand dieses Buch vorgeschlagen hat.
Momentan bin ich unsicher, ob ich mich bis zum Ende quälen soll, oder ob mir meine Zeit zu schade ist (wobei zu bemerken ist, dass ich das Ende schon gelesen habe, um zu sehen, ob es sich lohnt, den ganzen Text bis dahin zu lesen - überzeugt hat es mich nicht.)
oder auch Teil 4 der Lymond Chroniken. Mit dem bin ich nun seit ein paar Tagen durch.
Mein Bild von früher wird relativiert. Ich frage mich, warum der Mann sich das alles zumutet. Hm, gehört evtl. zum Erwachsen werden. Früher war er mir sympatischer, momentan finde ich ihn eher zum Fürchten. Bin gespannt, was die restlichen zwei Bände ergeben (ohje, nur noch zwei, was mache ich mit meiner Freizeit danach??). Ob der Eindruck nun trügt oder nicht.
Vom momentanen Stand der Dinge aus fände ich ein Happy End jedenfalls reichlich verfehlt.
die ich ergoogelt habe und die mir sonst verloren gehen, bevor ich die Gitarrengriffe gefunden hab.
Zum ersten "Dainty Davie"
It was in and through the window broads
And a' the tirlie wirlies o't
The sweetest kiss that e'er I got
Was from my Dainty Davie.
Chorus
Oh, leeze me on your curly pow
Dainty Davie, Dainty Davie
Leeze me on your curly pow
My ain dear Dainty Davie.
It was doon amang my Daddy's pease
And underneath the cherry trees
Oh, there he kissed me as he pleased
For he was my ain dear Davie.
Chorus
When he was chased by a dragoon
Into my bed he was laid doon
I thought him worthy o' his room
For he's my Dainty Davie.
Chorus (Twice)
Und dann noch:
Chorus
Hush, hush, time to be sleeping
Hush, hush, dreams come a-creeping
Dreams of peace and of freedom
So smile in your sleep, bonny baby
Once our valleys were ringing
With songs of our children singing
But now sheep bleat till the evening
And shielings lie empty and broken
Chorus
Hush, hush, time to be sleeping
Hush, hush, dreams come a-creeping
Dreams of peace and of freedom
So smile in your sleep, bonny baby
Where is our proud highland mettle
Our troops once so fierce in battle
Now stand, cowed, huddled like cattle
And wait to be shipped o'er the ocean
Chorus
Hush, hush, time to be sleeping
Hush, hush, dreams come a-creeping
Dreams of peace and of freedom
So smile in your sleep, bonny baby
No use pleading or praying
For gone, gone is all hope of staying
Hush, hush, the anchor's a-weighing
Don't cry in your sleep, bonny baby
My land is bogged down in religious tradition.
We nod our heads in humble submission,
One foot in the door a hand in your pocket.
We export our problems for foreign solutions.
My land is naïve, too scared of the devil,
Holier than thou with eyes up to heaven,
And when nobody looks, we tear strips off our neighbour,
Have a good laugh at it all in the end.
Shrouded in mist, the outlook's appalling.
Pressure is rising and temperature's falling.
Sunny spells and scattered showers
And still it rains for hours and hours.
And as the floods rise, we'll drown our sorrows
Tossing them back like there is no tomorrow,
And in the end we'll sit or stand
And piss it back into the bogholes of Ireland.
My land is too fond of incurable scheming
The promises given are nothing but dreaming
We all love a rogue. We'll make him our leader,
But every three years it's right back to zero.
My land is still poor and underdeveloped.
We talk round our problems for hours on end,
And then we decide there's two sides to the story,
And have a good laugh at it all in the end.
(Erik Visser, A. Hensey)
Hab gerade angefangen zu lesen. Ich hatte gehofft, das wäre eine, ja... wie soll ich sagen... objektive Sache. Ist es aber nicht, das Ding soll zum Glauben führen [an dieser Stelle kann man sich mehrere wieder gelöschte Kommentare vorstellen].
Ich merke, wie da bei mir gleich die Jalousie runter geht, alle Schotten dicht. Und frage mich gleichzeitig, wieso das so ist, Glaube ist ja nichts Schlimmes...
Mir passt es vielleicht einfach nicht, so "vereinnahmt" zu werden.
Ich guck mal, ob ich es trotzdem schaffe, mich mit dem Ding zu beschäftigen. Denn uninteressant finde ich es ja nicht, und auch gut gemacht (soweit mein erster Überblick da maßgebend ist).
Vor einiger Zeit habe ich im Netz ein Bibelseminar gefunden und einfach erstmal runtergeladen. Ich wollte die Bibel immer schonmal lesen - bin aber nie weit gekommen und meist bei dem "der wurde soundso alt und hatte soundsoviele Nachkommen" hängengeblieben.
Dabei interessiert mich die Bibel - rein als Kulturdokkument - schon sehr und ich finde, man sollte sie kennen und einigermaßen bibelfest sein. Auch - oder gerade - wenn man nicht gläubig ist.
Jedenfalls habe ich mir dieses Bibelseminar nun einmal näher angeschaut, und, oha, es scheint mich tatsächlich zu interessieren! Es ist in 52 Abschnitte gegliedert, so dass man sich pro Woche einen vorknöpfen kann (ohne gleich einem Bibel-Overkill zu erliegen, wie es mir bisher meist geschah...). In einem Jahr wäre ich dann "durch".
Mh. Mal sehen.
Gestern bin ich mit Band 3 der Lymond Chronicles fertig geworden (The Disorderly Knights). War ok. Nicht so düster, wie ich dachte, aber auch nicht so bewegend, wie ich es in Erinnerung hatte.
Dieser Gabriel-Typ war mir früher sehr unheimlich, diesmal ging er mir nur mehr und mehr auf die Nerven. Und Lymond fand ich (oh, Blasphemie...) ansatzweise anstrengend mit seiner "ich-muss-die-Welt-retten-und-zwar-allein" Mentalität.
Sehr schönes Szenen waren dennoch dabei. Die Sache in der Kirche am Ende, aber auch die Lagebesprechung mit der Familie/den Freunden, die Szene mit Jerott in Lymonds Versteck. Das Highlight für mich war glaube ich der Moment, als er nach St. Marys zurückkehrt, obwohl er weiß, dass der große Showdown jetzt kommt.
Vorher der Teil auf Malta ist mir schon nicht mehr so in Erinnerung. Ach doch, da war die Episode mit Nicholas de Nicolay im Krankenhaus. Das hat mir auch ausnehmend gut gefallen.
Jetzt mache ich vorübergehend Pause von der Serie und lese den "Egyptologist". Bisher ganz nett, aber nicht so zu 100% mein Ding. Der Alte mit seinen ganzen beknackten Kommentaren nervt und belustigt mich gleichermaßen, ich hoffe, das schlägt nicht in "nur noch nerven" um.
Standing for what you believe in,
Regardless of the odds against you,
and the pressure that tears at your resistanc
...means courage
Keeping a smile on your face,
When inside you feel like dying,
For the sake of supporting others,
...means strength
Stopping at nothing,
And doing what's in your heart,
You know is right,
...means determination
Doing more than is expected,
To make another's life a little more bearable,
Without uttering a single complaint,
...means compassion
Helping a friend in need,
No matter the time or effort,
To the best of your ability,
...means loyalty
(...)
Holding your head high,
And being the best you know you can be
When life seems to fall apart at your feet,
Facing each difficulty with the confidence
That time will bring you better tomorrows,
And never giving up,
...means confidence
Ich würde ja gern den Autor dazu setzen, weiß aber leider nicht, woher das kommt.
