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    Freitag, 17. April 2026
    17. April - 5. Arbeitstag vor Urlaub

    Am Vormittag 4 Stunden Mietvertragsverhandlungen. Wir sind ein Stück weiter, aber auch erst maximal auf der Hälfte des Weges würde ich sagen.

    Mittags kündigte ich den bevorstehenden Urlaub büroweit an und begann, ein paar Abläufe in die richtigen Bahnen für meine Abwesenheit zu lenken.

    Nachmittags war Zeugs. Zwei Verträge machen, ein paar Leute anrufen und Dinge besprechen, Fragen stellen und Fragen beantworten, was man so macht.

    Dann eine Idee, die das eine große Projekt einfach mal 1,5 Jahre vorziehen würde. Finde ich super, mal sehen, ob das klappt. Wenn ja werde ich eine Zeit lang unendlich genervt sein, weil alle, die ich dazu brauche, über die Änderung des Zeitplans jammern. Da muss ich mir vorher was ausdenken, entweder wegen des Jammerns oder wegen des Genervtseins, mal sehen, wozu mir eher etwas einfällt.

    Sehr schön war der Heimweg per Rad. Ich fahre momentan nämlich immer mal andere Wege, das begann, weil auf dem kürzesten Weg eine sehr unangenehme Kurve ist. Da fährt man erst längere Zeit ein wenig bergauf und muss dann mit dem Radweg an einer großen und sehr belebten Kreuzung eine Rechtskurve nehmen, die aber so eng ist, dass man eigentlich absteigen muss, das Rad hochheben und um 45 Grad drehen und dann weiterfahren. Das machte man natürlich in der Regel nicht, man fährt einen weiteren Bogen. Das ist, wenn die Ampel grün ist, wegen der Leute, die zu Fuß gehen, nicht möglich. Und wenn die Ampel rot ist, ist es ja erstens verboten und geht zweitens auch wegen der Autos nicht. Man macht es also "irgendwie, wie es gerade passt" und meistens passt es nicht so ganz. Und danach geht es nochmal ein Stück eine Brücke hoch.

    Weil kürzlich Eichensprozessionsspinnermaßnahmen (glaube ich) zu einer Sperrung eines Uferabschnitts führten, fuhr ich über eine andere Brücke und das war viel besser. Bei der nächsten Fahrt wollte ich das wieder tun, nahm aber eine Brücke zu früh und das war wieder schlecht, wegen Trambahnschienen. Heute nahm ich absichtlich noch eine frühere Brücke, um mal zu schauen. Das war erst sehr gut und dann sehr schlecht, der Weg führte mich nämlich direkt über die Zeil und da sind morgens unendlich viele Lieferfahrzeuge.

    Auf dem Rückweg fuhr ich heute auch anders, weil im Sommer so viele Leute sinnlos am Flussufer herumlatschen und mir im Weg sind. Der neue Weg war erst ganz wunderbar, dann traf ich eine falsche Entscheidung und er wurde etwas blöd. Ich werde das weiter austüfteln, der Sommer beginnt ja erst und sowieso werde ich im Sommer neu austüfteln müssen, denn dann ist natürlich Schatten unterwegs besonders wichtig.

    Übrigens stießen heute vor mir ein Rollerfahrer und ein E-Bike-Rennfahrer zusammen. Es sah wild aus. Beide standen auf und posteten als erstes ihre Verletzungen auf Instagram. Daher fuhr ich weiter in der Annahme, dass sie ohne meine Hilfe zurechtkommen. Mit Instagram kenne ich mich sowieso auch nicht so richtig aus, ich habe heute da Nachrichten von vor 4 Wochen entdeckt.

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