Heute in der Bahn, Frau N. im Vierersitz mit zwei Jugendlichen mit schlecht sitzenden Hosen, die über ihrer Mathehausaufgabe brüten: Es geht um eine Hochzeitstorte, dreistöckig und rund, mit der unteren Torte Durchmesser 30 cm, der mittleren 26 cm, der oberen 20 cm. Die untere Torte ist 10 cm hoch, die mittlere und die untere jeweils 8 cm. Berechne das Volumen der gesamten Torte.
Jugendlicher 1: Gib mal Taschenrechner, das ist einfach, mussdu 30x26x20 rechnen.
Jugendlicher 2: Taschenrechner habsch net. Hab nur iPhone.
J1: Dann mach auf iPhone!
J2: Einfach das alles mal? Sicher? Ist das dann nicht Masse? Torte ist doch schwer.
(Frau N. hebt die Augenbrauen.)
J1: Ich schwör. Aber dann war vielleicht noch was mit Quadrat.
(Frau N. kichert in ihr Buch)
J1: Was lachen Sie? Wissen Sie, wie man das rechnet?
Frau N: Rechne erstmal die Fläche und von da aus weiter.
J1: Was, Fläche? Wozu ist Fläche gut? Wie soll ich wissen, wie man Fläche rechnet? Braucht man für nix, Fläche!!
Frau N: Hab ich schonmal gebraucht, beim Pizza bestellen, um herauszufinden, ob die runde oder die eckige Familienpizza mehr Essen ist.
(Schweigen)
J2 zu J1: Ey, die Frau hat Ahnung. Frag die weiter!
J1: Wie jetzt, Fläche?
Frau N: pi x r²
J1: Was, pi??!
Frau N: Na pi. Die Kreiszahl. Googel mal auf deinem iPhone.
J2: (googelt)
J1: Und Radius? Radius steht in der Aufgabe nicht!
Frau N: Radius ist die Hälfte vom Durchmesser.
J1: Sie haben Abitur, was?
Frau N: Ja.
J1: Krass.
J2: Pi ist krass lange Zahl!!
J1: Jetzt rechne da mit diese Pi und den halben Durchmesser!
J2: (tippt krass auf iPhone und generiert drei Zahlen)
J1: Jetzt die alle mal, gell?
Frau N.: Nein, nein. Fläche mal Höhe. Jetzt die Zahlen mit der jeweiligen Höhe mal.
J2: (tippt krass auf iPhone und generiert drei weitere Zahlen)
J1: Jetzt die alle Mal, gell??
Frau N: Nein!! Was soll das denn dann für eine Einheit werden?!
J1: Was, Einheit? Das ist alles cm!
Frau N: Das ist doch jetzt Volumen! Das ist cm³!
J2: Ich glaub, bei Torte ist Masse, oder? Torte ist schwer.
Frau N: Ihr sollt doch Volumen ausrechnen. Volumen ist nicht Masse. Für Masse müsstest du wissen, woraus die Torte ist und die Dichte von dem Zeug.
J1: Ey, Dichte, wolln Sie uns verarschen??!
Frau N: Googel doch mal Dichte. Aber jetzt mach lieber erstmal weiter ich muss gleich aussteigen. Du hast jetzt das Volumen der drei einzelnen Torten und sollst das der Gesamthochzeitstorte berechnen. Was jetzt?
J2: Ich weiß! Einfach alles zusammen! Hab ich doch gleich gesagt!
Frau N: Super. Tschüss.
J1: Viel Spaß mit der Pizza.
J2: Ey, Dichte, ich guck mal auf iPhone...
Heute vor zig Jahren:
Pe, Ah und Kuli kommen zu mir und wir hören Musik, dann gehen wir in den Schlosspark und der Kuli will wieder eine schwarze Messe machen, aber wir haben keine Lust. Wir gehen an die Bahngleise und warten bis ein Zug kommt. Dann gehen wir durch den Schlosspark, Ah und ich verschwinden und hinterher können wir Pe und den Kuli nicht mehr finden. Wir machen uns auf den Weg zum Karl und treffen unterwegs Phil, der die beiden aufgegriffen hat. Phil will auf Spannerjagd gehen und nimmt uns mit. Phil redet die ganze Zeit nur über ein Rätsel: Eine Pyramide steht in der Wüste. Sie hat eine Tür und ein Fenster. Davor steht ein großer Lastwagen. An der Spitze der Pyramide hat sich ein Mann erhängt. Frage: Wie ist er 'raufgekommen? Antwort: In dem Lastwagen waren Eisblöcke. Wir finden keinen Spanner. Phil will uns morgen Dope besorgen.
Ganz spontan habe ich eben ein paar verschiedene (Speise)pilze, 2 Zwiebelartige (1 Zwiebel und 1 Schalotte, man erkläre mir den Unterschied), eine Handvoll Kirschtomaten und Pfeffer, Salz, Olivenöl und eine Prise Zucker in eine Pfanne getan, dann die Küche aufgeräumt und als ich damit fertig war, war alles perfekt. Sehr einfach und zur Nachahmung empfohlen!
Das Problem: 300g Pilze schrumpfen sozusagen zu Nichts zusammen. Was aber auch nur ein geringes Problem darstellt, wenn im Kühlschrank eine Schale Tiramisu steht.
Heute vor zig Jahren:
Ah hat angerufen, aber Pe und ich waren schon mit Franz1 und Franz2 aus unserer Klasse verabredet, in der Spezialkneipe. Die aus unserer Klasse sind irgendwie alle total doof und uncool. Pe und ich gehen zum Rhein und reden.
Eigentlich wollte ich es ja gar keinem sagen, weil es mir so albern vorkam. Aber jetzt muss ich es wissen.
Es ist nämlich so, dass ich am Sonntag am späteren Abend auf der Autobahn ausgebremst wurde. Dem Wagen - übrigens mit dem Kennzeichen LÖ-WI XXX - entstieg dann ein Mensch in Löwenkostüm und winkte freundlich. Ich konnte mich mit mir selbst auf keine angemessene Reaktion einigen und fuhr einfach weiter.
So weit, so gut. Ich hatte das schon verdrängt. Aber heute saß ich in der S-Bahn, und als ich den Blick hob, ging eine Frau in Pandabärenkostüm vorbei. Niemand schaute länger als nötig, hielt sie auf oder fragte, warum. Ich ja auch nicht.
Der Kollegin, der ich sofort nach Ankunft im Büro (früh!) zutiefst verstört davon berichtete, glaubte, gehört zu haben, es gäbe so eine Bewegung von Menschen, die in Tierkostümen herumläuft. Und nun Sie: Gibt es das wirklich? Und haben die möglicherweise derzeit im Rhein-Main-Gebiet eine Convention? Oder ist es an der Zeit, einen Neurologen einzuschalten?
Heute vor zig Jahren:
Ich habe mit Ah Billard gespielt und es tatsächlich geschafft, eine Kugel in ein Loch zu bekommen.
Über die Jahre hat es sich irgendwie so eingeschlichen, dass ich im Büro immer enorm viel nachdenken muss. Ich meine jetzt nicht selbstmitleidiges Nachdenken über meinen Aufenthalt im Büro an sich, sondern über Themen, von denen ich noch keine Ahnung habe, mir jedoch schleunigst eine zulegen sollte. Das ist natürlich einerseits interessant und herausfordernd, andererseits aber auch anstrengend und, wenn man dann zu einem für sich selbst enorm befriedigenden Ergebnis kommt, dies an entsprechender Stelle präsentiert und dort auf völlige Abwesenheit von gesundem Menschenverstand trifft, enorm frustrierend.
Heute war der Fall, dass eine Person, die im Sommer bei uns arbeiten soll, ein Visum benötigt, und für ein Visum benötigt man eine Krankenversicherung, die nach einer Entscheidung des Europäischen Rates mindestens den Basisleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen muss. Da gab es nun ein bisschen hin und her, denn natürlich hat das vorsorgliche Mutterhaus in Übersee für die Person eine Versicherung abgeschlossen. Ob die allerdings diese Basisleistungen erbringt, weiß das Mutterhaus nicht, es kennt diese Basisleistungen ja nicht (und vermutlich auch nicht den Europäischen Rat, aber das nur nebenbei bemerkt), und es dauerte auch einige Zeit, bis man sich entschloss mir eine schlecht leserliche Kopie der Versicherung zwecks Überprüfung zugänglich machen zu können.
Nun kann diese Versicherung ganz schön viel. Zum Beispiel per Hotline Lotterie- und Sportergebnisse bekanntgeben, oder auch Geschenk- und sogar Verpackungsideen! Und so einiges mehr, wie Schneehöhen in Skigebieten, Golfplatzsuche und fragensenicht. In Bezug auf Krankenversicherung wurde es aber deutlich weniger konkret, so dass ich lange Basisleistungen erforschte und die Entscheidung 2004/17/EG studierte und überlegte, ob sich der Sachverhalt nach beglaubigter Übersetzung ins Deutsche wohl irgendwie positiv verändern könnte. Und dann hatte ich die brillante Idee, die Person einfach hier nochmal zu versichern, Krankenversicherung für Einreisende mit deutscher Dokumentation und Beachtung der Regularie. Und für einen Bruchteil der Kosten, die für Übersetzung+Beglaubigung anfielen. Gar nicht zu reden von den Kosten, die entstünden, würde das Visum an der Krankenversicherung scheitern. Die perfekte Lösung.
Fand ich. Fand das Mutterhaus nicht. Weil es ja schon eine Versicherung gäbe, und meine Ausgabe somit eine unnötige sei. Der Hinweis, dass meine "unnötige" Ausgabe eine ansonsten größere nötige Ausgabe verhindert, konnte nicht nachvollzogen werden. Das sei so nicht vorgesehen. Man würde das intern besprechen und sich bei mir melden.
Zum Glück brauche ich weiß Gott keine Genehmigung aus Übersee, um rund 40 Euro an eine Versicherung überweisen zu lassen. Und bis die interne Besprechung zu einem Ergebnis kommt, ist sehr wahrscheinlich der Sommer vorbei und die Person schon längst wieder abgereist. Die Sache ist also in trockenen Tüchern.
Manchmal ist mir aber trotzdem danach, einfach mal für ein paar Tage in einem Supermarkt Regale einzuräumen.
Heute vor zig Jahren: kein Eintrag
Los, alle raus gehen und gucken, auf Balkon oder Terasse oder was Sie so haben, oder vor die Tür - da ist ein wunderschöner Sternenhimmel, mit Orion, Stier und Zwillingen und zwei ganz hellen Dingern, die Venus und Jupiter sein dürften und einer Mondsichel wie eine Wiege, zum reinlegen und Beine in der Frühlingsluft baumeln lassen.
Heute vor zig Jahren:
Wir haben uns für 4 Uhr am Park verabredet und Pe und ich waren zu früh. Wir haben uns auf so 'ne Mauer gelegt und gesungen. Kuli und Ah kamen zu spät. Zuerst wollten wir sie dafür fertig machen, aber das ging irgendwie nicht, weil sie das total normal fanden. Dann sind wir in den Park gegangen und haben geschaukelt, uns auf der Pogo-Platte gedreht und balanciert. Danach sind wir nach Hause gefahren und in die Kirche gegangen.
Hachja. Von all den kleinen und größeren Dingen, die ich gut und sinnvoll heute hätte verrichten können, ist es mir hervorragend gelungen, nicht ein einziges zu tun.
Und davon bin ich jetzt rechtschaffend müde.
Heute vor zig Jahren:
Um 14 Uhr haben wir uns getroffen und sind zu Ahs Vater gefahren. Da haben wir zuerst fern gesehen und nachdem Ahs Vater weg war haben wir Getränke geholt. Ich sollte Pe auch Kippen mitbringen, aber der Automat war kaputt und das Geld ist stecken geblieben. Wir kamen mit 2 Kellergeistern und 4 Diebels zurück. Pe ist dann zur Telefonzelle gegangen, um die Automatenleute anzurufen und als sie zurückkam haben wir alles ausgetrunken und dann den Kühlschank vom Karl geplündert, wo aber nur saure Gurken und Toast drin war. Wir haben ein paar Plastikautos auf dem Balkon verbrannt. Wenig später, ca. 21 Uhr, verließen wir die Wohnung und brachen zum Friedhof auf. Es goss. Pe lief auf Socken durch die Düssel. Dann kletterten wir über den Zaun auf den Friedhof, wobei Pe sich ein Loch in die Hose riss. Der Kuli und Ah wollten eine schwarze Messe machen, aber es war zu nass für schwarze Messen und wir setzten uns auf eine Bank und redeten und lachten. Nach etwa einer halben Stunde sind wir zum Ast aus unserer Parallelklasse gegangen, da war eine Party, aber der wollte uns mal wieder nicht reinlassen. Schließlich hat er uns doch reingelassen. Es war total scheiße da und nach einer halben Stunde sind wir wieder gegangen, nur der Kuli ist dageblieben.
Beim Einkaufen tritt bei mir kein Lerneffekt ein. In unregelmäßigen Abständen, aber immer mal wieder, finde ich mich mit übermäßig viel Gepäck in der Fußgängezone wieder. Was nicht so sehr einzig an den Einkäufen liegt, sondern an einer Fehlplanung, die mich mit Handtasche, Zusatztasche mit Buch und Unterlagen, Schulranzen vom Kind, Tasche mit Schonern und Helm und Tasche mit Inlinern (vom Kind) als Grundausstattung ins Einkaufszentrum wandern lässt, um dort zwei Tüten mit Einkäufen zu erwerben und spontan noch ein Paket aus der Packstation zu holen, das sich als doch etwas größer als erwartet erweist. Etwa zu diesem Zeitpunkt stelle ich fest: es gibt da ein Problem.
Je nach Stimmung schleppe ich mich murrend weiter, spreche den nächstbesten kräftigen jungen Mann an, ob er mit mir den Heimweg absolvieren möchte oder setze mich mitten auf den Gehweg und weine ein bisschen. Heute kam, bevor ich eine Entscheidung treffen musste, eine Erzieherin aus der Schule mit diversen Kindern im Schlepptau vorbei. Sie blieben vor mir stehen und die Erzieherin sagte: "Na, was macht man denn wenn man einen Bekannten trifft, der sehr viel zu tragen hat?" Die Kinder schrien im Chor "H e l f e n ! !". Jedes Kind nahm was.
Ich bin mit dem Erziehungsmodell dieser Schule sehr einverstanden.
Heute vor zig Jahren:
An diesem Tag gar nichts unternommen, nur Schule. Pe hat erzählt, dass sie mit Pe2 telefoniert hat, die total viel mit dem Oh und dem Mädchen mit dem Schlauchkleid abhängt und einen Freund hat, der Hühnchen heißt.
Das Büro gebärdet sich wie ein nerviges Kleinkind, das eigene Kind schlägt mich im (Bilder-)Sudoku und am Wochenende wird einem eine Stunde Nachtschlaf geklaut.
Zeit fuer "ein kleines Pils in einem Glas ohne Henkel bitte." - "Was willst Du?" - "Ein kleines Pils in einem Glas ohne Henkel bitte!" - "Die Pilsgläser haben aber alle Henkel!" - "Es muss ja kein Pilsglas sein, nur eins ohne Henkel und mit Pils drin." - "Orrrrrrr!" - "Ich kann Henkel halt nicht leiden."

Heute vor zig Jahren:
Wir haben uns um 2 Uhr mit Ah getroffen. Dann sind wir noch ein bisschen mit Pes Hund rumgegangen und dann im Terroristenabteil der Straßenbahn (so nennt Pes Vater immer das hintere Abteil) zum Kuli gefahren. Wir haben auch die Füße hochgelegt und Ärger von einer älteren Dame gekriegt. Kuli sollte eigentlich Zeitungen austragen, aber ihm war nicht danach. Da sind wir nach Karstadt und Kaufhof gefahren und haben Blondiercreme gekauft und dann zu Ahs Mutter, wo der Ah und der Kuli sich die Haare gefärbt haben. Danach haben wir Papierkügelchen rumgeworfen und eine Zeitungsschlacht gemacht und uns über Kulis Haare totgelacht, die meliert geworden sind. Jetzt sieht er aus wie sein Meerschweinchen.
Beim Betreten der S-Bahn am Morgen im "Endstück" des Wagens vier sehr tief schlafende junge Frauen - mit Kopf am Fenster, aus der Hand gefallener Tasche und allem - und einen sehr alten Mann vorgefunden.
Frau N: "Himmel, was haben Sie denn mit den Damen gemacht? Kann ich mich hier gefahrlos hinsetzen?!"
Alter Mann: "Ich hab denen meine Lebensgeschichte erzählt."
Ich bin dann trotz längerem Gespräch nicht eingeschlafen. Erst auf dem Rückweg.
Heute vor zig Jahren:
Um 16 Uhr haben wir uns mit Ah und Kuli vor der Haustür getroffen. Pe musste noch Milch kaufen, dann haben wir ihr Rad und die Milch weggebracht und sind Pes Oma begegnet (von der unsere Mütter umgehend von dem unschicklichen Aussehen meines Freundes unterrichtet wurden). Dann sind wir zu Ahs Vater gegangen, der in einem total runtergekommenen Haus wohnt und Karl heißt. Zuerst haben wir die restlichen Dosen vom Vortag vernichtet und dann gingen Ah und ich eine Flaschce Wein kaufen, die wir mit einem Strohhalm getrunken haben. Ahs Vater ist irgendwie gut drauf, obwohl er schon ziemlich alt ist. Er nennt Pe und mich "die Rosen". Der Tankwart sagt ja immer "Röschen" zu uns und wir fragen uns, ob die sich kennen und fragen auch den Karl, aber der kichert nur. Später hat er uns Kaffee gekocht, dann sind wir zum Abenteuerspielplatz gegangen und über den Zaun geklettert und haben uns in eine Hütte gesetzt.
Der Kaffeeladen im Rapunzelturm hat nun eingeführt, dass der Vorname des Käufers auf den Kaffeebecher geschrieben werden. Warum erschließt sich mir nicht, denn ich finde es wichtiger, dass ich das richtige Getränk bekomme als dass mein Name auf einem Pappbecher steht. Vermutlich denkt man, es sei hip. Die Rapunzelturmbewohner müssen das mit dem Hip-Sein aber noch ein wenig üben. Heute im Kaffeeladen war es nämlich so:
Kaffeemann: "Was darf ich denn auf den Becher schreiben?"
Frau N: "??! Mir egal?"
Kaffeemann: "Welchen Namen meine ich!"
Frau N. "Venti Vanilla Latte?"
Kaffeemann: "Ihren Namen?!
Frau N: "Frau Novemberregen"
Kaffeemann: Den Vornamen...
Frau N, bockig: "Äh - Venti."
Kaffeemann: (seufzt und schreibt "Venti")
Vor mir holten - neben einer Gaby und einem Stefan und einem Andre - noch "Superman", "Bond, James" und "Kitty, Hello" ihren Kaffee. Nach mir kam "Wenn ich Dir das sage muss ich Dich töten", der darauf bestand, dass alle Wörter ausgeschrieben werden.
Ich kam mir etwas einfallslos vor.
Heute vor zig Jahren:
Heute wollten Pe und ich uns eigentlich vom Schrecken des Sonntags erholen, d.h. zu Hause bleiben. Als Ah dann bei mir anrief, konnte ich dann doch nicht widerstehen und wir haben uns darauf geeinigt, dass sie (Kuli und Ah) uns um 7 Uhr abholen. Pe, als gute Freundin, kam natürlich mit. Wir gingen dann in den Park. Mit uns ging eine Palette Karlskrone und eine Flasche Martini. Zuerst waren wir am Seilzirkus, da ist so eine Drehscheibe, die wir Pogo-Platte nennen. Da war es ziemlich langweilig. Außerdem war da so ein nervender Typ, der immer "ui!" gesagt hat. Irgendwie klang das pervers. Deshalb entschieden wir uns, diesen Platz zu verlassen. Wir gingen zu einer großen Wiese in der Nähe der Spielburg, wo 2 Bänke draufstanden. Pe und Ah haben abwechselnd Martini auf ex getrunken und ich habe mit dem Kuli Dosen shooten geübt. Später haben Petra und Kuli versucht, Zigaretten zu ziehen und ich war mit dem Ah beschäftigt.
