Auf der dunklen Autobahn drang er ganz nach innen durch, dieser Gedanke, dass das Leben eines der absurdesten Dinge an sich ist. Angefangen von diesem Zusammentreffen von ein bisschen Gubber, aus dem Leben entsteht, über das Wunderding Organismus (wie viele lasen jetzt hier Orgasmus, bitte?) mitsamt diesem undurchschauberen und unerklärlichen Gehirn.
Diese Anmaßung, das menschliche Leben, diesen skurrilen Zufall, in irgendeiner Weise für bedeutsam zu halten. Kalte sternklare Nacht in einer Welt, für die die Menschheit an sich doch ein Witz ist, und die Erkenntnis ging so tief, dass ich hätte weinen können, wenn ich mich nicht so nichtig und irrelevant gewusst hätte, dass dies ganz irrsinnige und unangebrachte Dramatik wäre.
Was ist das denn schon, mein Leben. Die Absurdität von Bemühungen wie Arbeit, Schuhe putzen oder moralischen Überlegungen. Geradezu himmelschreiend. Ein Gefühl bis ins Mark von wahnsinniger Angst und wahnsinniger Freiheit zugleich.
Alles schnell verdrängt.
Übrigens habe ich heute Kafkas Tagebücher wieder gefunden. Ich meine keine große literarische Entdeckung, sondern meine eigene alte dtv-Ausgabe, die mir vor ca. 8 Jahren nach einer Geburtstagsfeier bei mir zu Hause, auf der zu späterer Stunde daraus gelesen wurde, abhanden kam und über deren Verschwinden ich immer wieder rätselte, denn - wer klaut schon Kafkas Tagebücher??
Ich fand sie bei meiner seriösesten Freundin im Bücherregal und habe gleich am Buchrücken erkannt, dass es meine Ausgabe ist, sein muss, jedenfalls nicht ihre, denn sie behandelt ihre Bücher - im Gegensatz zu mir - sehr pfleglich. Dieses Buch stach hervor, ich nahm es aus dem Regal und öffnete es, darin stand mit schwarzter Tinte in meiner Handschrift oben links 9/91 und mit Bleistift ein paar Seitenzahlen.
Auf den genannten Seiten entdeckte ich nichts, was ich heute noch für bemerkenswert halte. Also stellte ich das Buch kommentarlos zurück ins Regal und lieh mir statt dessen die Autobiographie von Stephen Fry aus.
Heute morgen klingelte meine Schwester mich sozusagen aus der Dusche, weil ihr Auto nicht ansprang und sie einen dringenden Termin hatte. Die Klamotten, die ich hektisch vom Stapel griff, erschienen im ersten Moment nicht allzu anschiebtauglich, erwiesen sich aber als äußerst hilfreich in dem Bemühen, kräftige junge Männer zum mitreisen mitschieben zu bewegen.
Wir hatten das Auto kaum aus der Parklücke bugsiert, als Papa herbeilief. Er hatte beim Einkaufen im nahegelegenen Supermarkt gehört, dass seine Töchter "ein Problemchen" haben. Wenig später brachte eine ältere Dame meinen (kaum deutsch sprechenden) Schwager herbei, der auch irgendwo spazierend unterwegs war und von dem die Bevölkerung offensichtlich meinte, er würde gebraucht. Der arme Mann wusste wohl kaum wie ihm geschah, konnte man ihm dies doch auch sprachlich nicht oder nur unzureichend vermitteln. Die gleichzeitig vorbeischlendernde Polizeistreife erwies sich als mein Grundschulklassenkamerad, mit dem ich damals so gut wie verheiratet war, dann kam noch der Lastwagenfahrer vom Wochenmarkt vorbei und letztendlich gab es nicht mehr genügend Stellen am Auto damit alle mithelfen konnten. Es fuhr dann aber auch, Papa rief "ich fahr nur mal eben um den Block und komme dann wieder" und wir übrigen blieben in der Kälte zurück. Vor lauter Schwatzen bemerkten wir nicht, wie die Zeit verging, aber dann wurde es doch kühl, so dass wir uns zu fragen begannen, wie weit "um den Block" wohl sei. Bevor wir suchend ausschwärmen konnten klingelte aber auch schon mein Handy, es war meine Mutter, der unsere Nachbarin mitgeteilt habe, sie hätte in der Post gehört dass mein Vater mit dem Auto in der magischen Straße mit K (Frau Diagonale kennt die) liegen geblieben sei, weil jemand einfach so ausgeparkt habe, und er würde sich nicht vom Fleck bewegen, weil es eine Auseinandersetzung gab und der Ausparker nun den Wagen fremdstarten müsse, es sei aber kein Überbrückungskabel vorhanden, wir sollten also alle, möglichst mit einem Kabel, in die K-Straße kommen. Wir zogen los, dachten noch über das Kabel nach als ein kleiner Junge um die Ecke bog und uns das Kabel "vom G. aus dem Blumenladen" in die Hand drückte. Prima. Papa und der Ausparker-Beifahrer hatten sich mittlerweile einen Frühshoppen aus der nahegelegenen Kneipe organisiert, die Auseinandersetzung war damit beendet.
Kurz darauf fuhr der Wagen also, alle gingen weg und ich machte mich auf den Weg zu meiner Freundin, reichlich verspätet. Ich musste aber gar nichts erklären, sie wusste schon Bescheid, war doch ihr Mann kurz vorher in der Bäckerei gewesen um Kuchen fürs zweite Frühstück zu besorgen und hatte dort gehört, aus welchen guten Gründen meine Ankunft sich verzögern würde.
Eine Großstadt kann sehr wohl auch ein Dorf sein. Man muss nur lang genug dort wohnen. Ich bin in solchen Situationen ganz hin- und hergerissen. Einerseits ist es ein wunderbares Gefühl von Gemeinschaft und Heimat. Andererseits werden mir die Gründe, warum ich einfach mal wo ganz anders hingezogen bin, in solchen Momenten überdeutlich.
Festgestellt, dass Blackberrynutzung extrem daumenlastig ist, daher momentan quasi ausgeschlossen.
Schon 3x wem geschrieben, dass ich erstmal Kaffee brauche, dann bemerkt: Kaffee steht schon hier.
Was beweist, dass es einen Zeitpunkt für alles gibt, der der für Kaffee holen ist nach PC anmachen, sonst hilfts nicht.
@violinista es lag am Telefon und nicht an mir, ist aber jetzt wieder ok, was aber nichts nützt, weil ich nicht da bin.
Mail vom Chef bekommen. Keine Ahnung, wovon er spricht. Noch nichtmals ansatzweise. Glaube fast, die sollte nicht an mich gehen.
Immer noch eiskalte Hände und eigentlich alles.
Dazu die neuen Daumenverletzungen, schlimmer Handgelenkmuskelkater und Abschürfungen von den Eishockeystiefeln.
Bin ein Wrack.
Ist nach über einem Jahr langsam an der Zeit, dass ich mir meine Handynummer merke.
Esse ein Bonbon mit Mikrogranulaten und einzigartiger Oberflächenstruktur.
Hier im Büro hört jemand "Last Christmas" und es schallt bis zu mir.
Sie ging wohl in dieselbe Klasse wie meine Schwester, genau weiß ich das aber nicht, denn ich war damals noch im Vorschulalter. Zu verschiedenen Zeiten saßen damals die verschiedensten Menschen bei uns am Mittagstisch, bleiben über Nacht oder auch mehrere Wochen oder Monate, und allen war nur gemeinsam, dass sie irgendein Problem hatten. Ihre Mutter war gerade an Krebs gestorben, der Vater natürlich berufstägig und weitere Verwandtschaft nicht in der Nähe, so dass sie, die mit meiner ältesten Schwester und einer weiteren Freundin die drei Musketiere bildete, für längere Zeit die Nachmittage bei uns verbrachte.
Als sich langsam alles wieder einpendelte, verbrachte sie weniger Zeit bei uns, aber die Verbundenheit zur Familie und die Freundschaft mit meiner Schwester blieb bestehen. Die drei Musketiere (sie nannten sich längst nicht mehr so aber in meiner Erinnerung blieben sie immer genau das), machten zusammen ihr Abitur und wählten denselben Studiengang. Während die anderen beiden begannen, auf eigenen Füßen zu stehen, blieb sie in der Wohnung ihres Vaters. Auf Feiern hab ich sie als ewig angespannte Randfigur in Erinnerung und auch bei Begegnungen im kleinen Kreis verließ ihre Nervosität sie nie - obwohl ich sie vor vielen Jahren zum letzten mal sah, habe ich noch ihre so eigenartige Aussprache im Ohr, die ich darauf zurückführe, dass selbst ihre Lippen ständig unter Spannung standen.
Als die beiden anderen Deutschland verließen, blieb sie zurück. Ihr Studium hatte sie mittlerweile aufgegeben, was genau sie den Tag über tat, weiß ich nicht. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie wieder präsenter in meinem Leben, weil sie mit Macht hineindrängte. Vermutlich sah sie in mir einen Ersatz für meine ältere Schwester und sie schenkte mir Bücher und Musik, lud mich ins Kino ein und zum Essen, zum Trinken, zum Reden. Ich war damals 16, ich konnte mit dieser Aufmerksamkeit nichts anfangen und fuhr in diesen Jahren meinen ganz eigenen Film, so dass ich mich nicht einmal mehr erinnere, wie die Situation sich auflöste. Für mich verschwand sie einfach von meinem persönlichen Radar.
Ich sah sie zwischenzeitlich, wenn sie meine Eltern besuchte. An einem Abend fiel mir auf, dass sie mit bunten Glassteinchen, die auf dem Tisch lagen, spielte, Muster damit legte, aber wenn sie weiter entfernt liegende Steine nehmen wollte, immer wieder daneben griff. Sie bräuchte eine Brille aber würde sie nicht tragen, sagte sie mir, als ich sie darauf ansprach. Ein anderes Mal bat meine Mutter mich, ihr irgendetwas nach Hause zu bringen. Ich saß in ihrem Zimmer, in der Wohnung ihres mittlerweile pensionierten Vaters, sah mich um, sie zeigte mir Zeitschriften, Bilder, es war totenstill in der Wohnung und perfekt aufgeräumt, die Sonne schien hinein, eine Küchenzeile mit Edelstahlspüle und Fenster am Ende und es war warm, der Teppich dunkelgrau und ich fragte mich, wie es wohl sei, in dieser Wohnung zu leben, ich fragte mich, was für ein Leben sie lebt und wieder, was sie den Tag über macht, und ich fragte sie, und sie sagte, sie nehme sich gerade eine kleine Auszeit.
Mehrere Jahre später, als ich meine eigene Wohnung bezog, suchte sie wieder Kontakt. Wir trafen uns an der Straßenbahn, sie roch merkwürdig und ihre Hände zitterten ständig, wir gingen zusammen ins Kino, ihre Unentspanntheit zusammen mit einer Intensität, bei allem, was sie sagte und tat, empfand ich als unangenehm. Sie war bemüht, sehr bemüht, es mir recht zu machen, das Gespräch in Gang zu halten, ich wünschte mich nur weit weg. Sie rief noch oft an oder kam vorbei, bot Hilfe im Studium an (dieselbe Fachrichtung wie die ihre, damals), ich fühlte mich bedrängt und nach einiger Zeit rief ich einfach nicht zurück und verschwand in einer Seitenstraße, wenn ich sie von weitem ah. Sie hinterließ Nachrichten über meine Mutter, aber ich wollte einfach nicht, ich konnte mit dieser übriggebliebenen Freundin aus einem früheren Leben meiner Schwester nichts anfangen und auch kein Gefühl der Verantwortung empfinden. Ihren Vater traf ich oft, einen sympathischen älteren Herrn, der sich nur Glück und Zufriedenheit für seine Tochter wünschte und sie in allem, was sie tat, zu unterstützen versuchte.
Es folgte mein Umzug in eine andere Stadt weiter weg und ich habe sie nie wieder gesehen, nur Grüßen gingen hin und her und kurze Randbemerkungen, von meiner Mutter, von meiner Schwester.
Nach einer Woche im Krankenhaus starb sie gestern abend an Leber- und Nierenversagen, bedingt durch langjähigen Alkokholmissbrauch.
Adios, Aramis.
- Es wackelt noch, aber es ruckelt sich ein. Es gibt ja diesen Unterschied zwischen sich einruckeln und sich sozusagen ausruckeln, der bei allem Geruckele doch meist recht deutlich ist - wenn man es zulässt, ihn wahrzunehmen. Jedenfalls sehe ich ruhigeres Wasser irgendwo weiter da vorne, was mir Gelegenheit für einige Reparaturen und genauso für neue Reisepläne und Ziele und möglicherweise sogar für gemütliches Dümpeln bieten wird. Mein Kopf wird jetzt schon frei, wenn ich nur daran denke.
- Jahresrückblicke verweigere ich gleichermaßen wie das Fassen von Vorsätzen. Was nicht heißt, dass ich nicht gerne andere darüber löchere. Für mich persönlich stelle ich nur fest, dass mir diese Standortbestimmungen widerstreben.
- Die Erkenntnis, dass alle meine Freunde etwas Besonders sind, jeder einzelne für sich eine ganz besondere Eigenschaft oder Begabung hat. Darüber hinaus die Frage, wie ich in dieses Sammelsurium an einzigartigen Menschen passe, mal davon abgesehen, dass es mir offenbar gelingt, sie um mich zu sammeln. Vielleicht ist es ja die Fähigkeit, sie alle ohne abgrundtiefe Abstürze des eigenen Selbstbewusstseins auszuhalten, die mich auszeichnet.
- Thermos-Kaffeekannen, diese weißen, "schönen", sind doch immer wieder etwas, das einer Kaffeetafel dieses "spezielle" verleiht, ein sofortiges Zuordnungsmerkmal sind, ein Erkennungszeichen.
- Ich verstehe auch einfach nicht, wie man so wenig mitdenken und so wenig Verantwortung übernehmen kann. Das muss doch tödlich langweilig sein. Es gibt aber wirklich Leute, die sich selbst scheinbar komplett ausschalten können, die tun, was man ihnen sagt, aber nur das, mechanisch, ohne selbst in irgendeiner Form "dabei" zu sein. Wie eine Maschine mit einer äußerst simpel gehaltenen Programmierung. Da ist nicht sim Kopf, das an offenslichtlichen Stellen ein "aber" oder ein "und" auswirft. Ich finde das so ungeheuerlich, dass es einfach bei mir nicht durchsickert. Ich falle jedes Mal wieder darauf herein.
Im Dunkeln auf dem Weg zum Kindergarten sah ich einen Lebkuchen-Stern-von-Bethlehem regennass auf der Straße glänzen, in exakt dem merkwürdigen ockergelben Zuckerguss, den die Plätzchen aus eigener Produktion auch aufweisen. Eine kleine Irritation. Wie kommt der denn hier her? Dann schon, wenige Meter weiter, der nächste Stern.
Theorien überschlagen sich im Morgengrauen, von Hänsel-und-Gretel Szenarien über subtile Privatdetektivmanöver bis hin zur Weihnachtsgeschichte. Nach einem Mond und einem Herz kam dann eine Ente und somit die Widerlegung sämtlicher mein persönliches Gebäck betreffende Theorien, denn Enten hatten wir keine gebacken in diesem Jahr.
Die Spur führte übrigens zur Krippe.
Ob Zufall im Sinne verlorenen Frühstücks aus einem Kinderwagen oder hintergründige Symbolik oder sogar Kunst, mag jeder selbst entscheiden.
Im Fitness-Studio am Empfang freundlich: "Catchen?" gefragt worden.
Mich umgehend vor dem geistigen Auge beim Schlammcatchen mit diversen anderen Studiomitgliederinnen gesehen. Vor Lachen vor dem Tresen zu Boden gesunken. Zu spät die phonetische Verhessischung des Diminutives "Kärtchen" erkannt.
Das gesamte Training über immer wieder Lachschluckauf und mich auf dem Heimweg an der Ampel festhalten müssen, weil vor Lachen die Kniee weich wurden.
Neben zu kurzen Hosen kann ich übrigens diese braunen Lederschuhe mit umlaufendem Lederbändchen und Bommel vorn dran, wie man sie bei Anwälten in Freizeitoutfit häufig sieht, nicht tolerieren. Socken im Bett, selbstgestrickte Wollpulover oder Rippenunterhemden sind jedoch für mich völlig ok und keinerlei Anlass zu Kritik. Im Fitness-Studio sah ich aber beim letzten Besuch eine Frau in einem Body - nicht mit Spitze oder irgendwie raffiniert, sondern schlichte weiße Baumwolle, Babywäschenstyle. Das hat mich so sehr irritiert, dass ich nachts sogar davon (schlecht) geträumt habe. Traue mich kaum, heute wieder hinzugehen.
Der Seminarleiter hatte zu kurze Hosen. Ich bin wirklich nicht voreingenommen, was Äußerlichkeiten angeht, aber es gibt etwas, das ich wirklich nicht mag: zu kurze Hosen. Da muss ich dann immer hinstarren.
Seine waren ungefähr genau so viel zu kurz wie meine zu lang sind (prophylaktische Maßnahme meinerseits damit sie garantiert nie zu kurz sind). So kam mir der Gedanke, ihm einen gemeinsamen Besuch in einer Änderungsschneiderei anzubieten, und mein zu viel an sein zu wenig annähen zu lassen. Was ich mir reichlich spaßig vorstellte, denn weder Farbe noch Schnitt stimmten überein. Auf dem Weg zum Kaffeetisch stelle ich mir dies bildlich vor und warf erneut kritische Blicke auf seine zu kurzen Hosenbeine, stolperte deshalb über ein Kabel und konnte mich gerade noch durch eine beherzte Umarmung einer überlebensgroßen Papp-Werbefigur vor einem Sturz ins Konferenzgebäck retten. Geschieht mir recht. Aber ich hatte zu dieser Veranstaltung schon im letzten Jahr angemerkt, dass die Abwicklung der Technik professioneller sein könnte.
Gegen Ende des - im übrigen sehr trockenen und durch nur wenige nicht-belang- oder geistlose Fragen unterbrochenen - Seminars erwähnte er im Nebensatz ein Thema, das wohl viel eher das seine war. Er bekam dieses Glitzern in den Augen, stand auf und plötzlich waren Gestik und Mimik und Stimme da, was für eine Verwandlung. Leider war das Thema nur ein Randgebiet und die Verwandlung daher nur von kurzer Dauer. Danach sackte er wieder auf seinen Stuhl und als er die letzte Folie wegklickte, hatte ich für einen Moment den Eindruck, dass er vor Erleichterung den nächststehenden Kursteilnehmer (mich!) umarmen mochte. Verließ schnell den Raum, ohne einen weiteren Blick auf oder Gedanken an die Hose. Geht doch.
Ich seh's ja schon kommen, dass ich mit meinen Partygästen heute abend im Dunkeln sitze, weil der Strom nicht mehr geht. Denke mal, ganz so schlimm ist das nicht. Kerzen hat man in der Vorweihnachtszeit ja in ausreichender Menge zur Hand und das Blackberrydingens kann man auch als Taschenlampe benutzen. Wenn der Akku für die Musik leer ist, wäre sogar Live-Musik möglich, Fachpersonal ist vorhanden. Fuchsig werd ich ja, wenn der Kühlschrank ausfällt und das Bier warm wird. Auf dem Balkon ist es zwar kühl, aber so der letzte Tick würde fehlen.
Wirklich ärgerlich wäre es aber, wenn um acht Uhr noch gar keiner da ist. Ohne Strom nämlich keine Klingel. Andererseits sind die Besucher alle Handybesitzer. Aber dann müsste ich jedes Mal runter rennen, um die Tür zu öffnen. Das muss ja nun auch nicht sein.
Party im Dunkeln hatte ich jedenfalls nicht mehr, seit ich so ungefähr 16 war. Ob das dann ähnlich ablaufen würde, möchte ich auch beinahe bezweifeln. Nunja, man wird sehen...

