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    Dienstag, 22. Dezember 2015
    Blogging November - 1454

    Heute quasi höchste Stufe der Digitalkonspiration: Papa und Mama N. bekommen "Devices" zu Weihnachten, die natürlich gebrauchsfertigt mit allen ihren geschätzten Anwendungen vorinstalliert und eingerichtet sein sollen. Nur bemerken die das ja, wenn ständig E-Mails mit Anmeldungen und Tests so kommen, daher musste ich warten, bis sie internetlos in einem Hotel übernachten und jetzt, jetzt ist meine Stunde - na, sagen wir: sind meine Stunden - gekommen und ich mache nichts anderes den ganzen Abend als auf einem iPad und einem Android Smartphone dies und das und jenes...

    Erschießen Sie mich einfach.

     
    Hut ab. Das ist ein echter Liebesdienst, für andere rasche alles einrichten, was nötig ist, damit sie ein plug&play erleben.

    Viel Erfolg und Freude dann später.

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    Eine derlei geniale Idee hatte ich auch schon, als ich meiner Mutter ihr erstes Smartphone geschenkt und ihr beim vorletzten Besuch, als ich mich wieder mal an ihrem PC wiederfand, empfohlen hab, sich einfach ein Kindle Fire zu kaufen, mehr als damit macht sie am PC eh nicht "und ich hab die Schnauze voll von der Dreckskiste".

    Nun stellt man bei solchen Gelegenheiten fest, dass die meisten Geräte, die unsereins für so unglaublich zugänglich findet, es überhaupt nicht sind.

    Kindle Fire: Tatsächlich lassen sich Apps, auch wenn die kostenlos sind, nur runterladen, wenn man One-Click für den Store aktiviert hat. Das möchte meine Mutter aber nicht, weil sie Angst hat, dass der Vater dann lauter Unsinn kauft. (Wer nie bei Amazon kauft: Dieses Oneclick-Zeug ist ganz großer Schwachsinn: Man gibt Konto- oder CC-Daten an, danach braucht man Einkaufsvorgänge nicht mehr bestätigen, sondern drückt nur noch jeweils einmalig auf den Shop-Button). Aber sie will die ganzen Apps eh nicht und zockt irgendwelche Sachen von einer Webseite. Nun ja, Hauptsache man erschließt sich die digitale Welt, denk ich mir immer.

    Android: Seit KitKat ist es mit kaum einer GoogleApp standardmäßig möglich, deren Daten auf SD-Karten zu speichern, was heißt, dass die Geräte selbst vernünftig viel internen Speicher enthalten sollten. Außerdem schmeißt man so viele Apps erst mal runter, dass ein altes Nokia-Slide auch gereicht hätte. Gestern hab ich ihr ein Lumia eingerichtet und geschickt und bin zuversichtlich, dass ihr das echt gefällt. Ich war auch ziemlich überrascht, wie geschmeidig sich das bedienen lässt, beinahe hätte ich das als Zweithandy behalten. Im Büro hat man zwar mit sämtlichen Geräten zu tun, aber da hasst man die ja alle, weil man darauf testen und dann jeden Scheiß fixen muss. :D

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