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    Freitag, 3. September 2010

    Heute war der große Tag, an dem ich das "Packet" wieder los wurde. Allerdings nicht mit Hilfe des Fehlsendungsverursachers, sondern höchst eigenmotiviert. Ich brauchte nämlich bunte Briefmarken (Wunsch von Mademoiselle) und war gnädiger Stimmung, so dass ich die unendlichen Mühen auf mich nahm, die Sendung eigenhändig zur Postfiliale zu verschaffen.

    Dort wollte man sie allerdings nicht annehmen. Ich sollte an der Packstation auf den Einlieferer warten, wurde mir geraten. Nur, mal ehrlich - was sollen die tun? Wie kann man eine Person zwingen, ein Paket, das sie auf einen Postschalter gelegt hat, wieder mitzunehmen? Sie liefen hinter mir her, sie liefen um mich herum, es war ein Heidenspaß. Die Sache hat sich also doch noch gelohnt.

    Ansonsten viel unterwegs und im Arztwartezimmer mit mindestens 2 Dekaden Abstand die Jüngste gewesen. Gesprächen über die Reihenfolge von Hausnummern, künstliche Hüftgelenke, Beckenoperationen und deren Auswirkungen auf das Eheleben sowie über Schrauben und Drähte in verschiedenen Teilen des Skelettes beigewohnt und am Ende froh gewesen, ohne Befund und nur mit einer schnell noch hinterhergeschobenen Impfung davon zu kommen, auch wenn es wirklich mehr als ausreichend Zeit gedauert hat.

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