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    Donnerstag, 19. November 2009
    Jetzt will ich es wissen:

    Wie singen Sie?

    "Mit dem purpurrohohoten Mäntelein" natürlich
    "Mit dem purpurrohotehen Mäntelein" natürlich
    Wie meinen?!

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    Erstellt von novemberregen am 2009.11.19, 10:26.

     
    Ganz klar numero zwo.

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    na hören sie mal, das ist doch absolutes kindergarten-stufe-I-wissen. ;)

    aber: eine inspirierende art einer frage. haben sie noch zwei singalternativen? dann schicken sie die mal an günther jauch. das wird die lustigste 32.000 € frage seit langem.
     
    Es geht doch hier nicht um Textsicherheit, sondern um Interpretation, oder? Mit Interpretationen kann man bei dem Jauch nicht mal einen müdes Fernsehlächeln gewinnen.
     
    nanana! ich erinnere mich an kinderliederbücher, da stehen die silben direkt unter der zugehörigen note (siehe bsp. unten in den kommentaren). da ist nix mit freier interpretation. und beim familienweihnachtschor schon gar nicht. da wird straff organisiert und einheitlich gesungen. ;)
     
    Bei Ihnen wird dieses Lied an Weihnachten gesungen?
     
    (offen gesagt hatten wir an Heiligabend schon Differenzen, ob es "Ho-o-sianna" oder "Hosi-i-anna" heißt. Aber das würde hier zu weit führen.)
     
    Heißt das nicht "O Su-san-na"...?

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    Wobei:

    Ich singe eigentlich:

    Mit dem purpurrohohohoten Mäntelein.
    Glaube ich...

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    Die Betonung liegt ganz klar auf dem Mänteeeeeeeleeeeeiiiiiin.
     
    Bei Ihnen, na klar!

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    Wie ichs grad erwisch : )

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    Mist, jetzt hab ich nen Ohrwurm...

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    Wenn ich den Sechstklässler gleich von der Probe abhole, werde ich die Profi-Gretel diesbezüglich mal interviewen.
     
    Auflösung
    Also. Dreimal o und einmal e. Das ist amtlich. Ganz egal, was auch immer bei Ihrer Abstimmung hier herauskommen wird. Da die Profi-Gretel Amerikanerin ist, habe ich mir sogar extra noch den Klavierauszug zeigen lassen. Und es ist wirklich so: Ein Achtelbalken über drei Achtelnoten o und ein vereinzeltes Achtel mit Fähnchen überm e. Weil: o singz sich schöner als e.
    So. Gewonnen. :-)
     
    Frau Vau, mich interessiert, wer wie singt. Deskriptiv, nicht präskriptiv. Dass das "oooooooo" anders transportiert im großen Raum als "ehehehe" hätten wir doch auch ohne Expertenmeinung gewusst. Aber wir können die Dame gern bei Variante 1 hinzuzählen.

    Die Diskussion, ob es (bei Musik) überhaupt richtig oder falsch gibt, hatten wir schonmal ergebnislos vertagt ;-)
     
    Dann müssen Sie den Herrn Humperdinck aber auch bei Variante 1 noch mit hinzuzählen.

    Und jetzt mal ganz so grundsätzlich zur Musik. Da kann es durchaus verschiedene "Richtigs" geben. Aber eben auch sehr eindeutige "Falschs". Und wenn Lieschen Müller das Volkslied singt, dann darf sie bei der Silbenverteilung machen, was sie will. Die Gretel auf der Opernbühne singt allerdings nur richtig, wenn sie es so macht wie im Notentext vorgegeben.
     
    Ob der Herr Humperdinck das überhaupt selbst auch gesungen hat? Oder der Herr von Fallersleben? Man weiß es nicht.

    Was ist, wenn der Intendant (heißen die so?) der Gretel sagt, sie soll das jetzt mal anders singen? Rohotehen z.B.? ;-)
     
    Mit Sicherheit haben die beiden Herren das gesungen.

    Der Intendant heißt bei uns nicht so, sondern Intendantin und die mischt sich in solche Dinge nicht ein. Sie meinen wahrscheinlich ohnehin den Regisseur, also diesen Heinz-Becker-Sohn. Die Silbenverteilung ist allerdings ja weniger ein szenisches, sondern eher ein musikalisches Problem. Dafür wiederum wäre dann der musikalische Leiter, in diesem Falle der Generalmusikdirektor, zuständig. Muss ich Kontakt aufnehmen? (Ist ein vielbeschäftigter Mann.)
     
    Nein, müssen Sie nicht, offenbach hat er bereits entschieden. Denn dass ein derart gewichtiges Problem seine Aufmerksamkeit unterläuft kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Aber wieso kommt jetzt hier schon wieder Heinz Becker ins Spiel? Das irritiert mich. Und wie sängen Ihre Kinder, so ganz spontan?
     
    Offenbach?? (Ha, da hat sich offenbar ein Jens versteckt!)

    Von der Drittklässlerin kam soeben ganz spontan ein verschnupftes "mit dem roten purpur purpur purpur Mäntelein"; der Sechstklässler ist momentan nicht greifbar.

    Und Heinz Becker kommt ins Spiel, weil das Saarland halt so aarisch (nein, nix mit blond, blauäugig und so) kleen is.
     
    Stimmt, Offenbach hat eindeutig entschieden, dass es nur Variante 1 sein kann. Davon mal ab, was heisst hier "ob es (bei Musik) überhaupt richtig oder falsch gibt"?? Natürlich gibt es das. Musik ist ja ähnlich wie Mathe. Wenn da auf dem Notenblatt also steht, dann ist das so. Man kann ja in mathematischen Formeln auch nicht einfach etwas ändern, nur weil so viele Leute nicht einmal den Dreisatz beherrschen...
     
    Huch, Herr Jammernich, Sie haben aber hier ein leicht vereinfachtes Beispiel abgebildet, welches weder Variante 1 noch 2 unterstützt. Bei nur zwei Tönen auf dem o fehlt der schöne Schnörkel, diese Girlande, ohne die dieses Lied doch gar keinen richtigen Spaß macht.
     
    Und wenn man gar nicht vom Notenblatt singt? Man singt ja auch nicht zwangsläufig in der Tonart, die - meinetwegen auf dem ursprünglichen Notenblatt - mal angegeben war.
     
    Richtig und falsch ist - ähnlich wie rechts und links - eine Frage der Perspektive.
     
    Blödsinn. Richtig ist wie es der Autor wollte. Alles andere ist eine Coverversion };-)

    Aber mit Dir singe ich auch Variante 2

    @Frau V. Schon klar, hab aber leider auf die Schnelle nix anderes gefunden. Und immerhin ist da definitiv nur ein kurzes e drin... };-)
     
    Das mag - vom Standpunkt des Autors - richtig sein. Nun singe/lese/dingense ich aber doch für mich und nicht für irgendwen anders. Und dann ist natürlich richtig, was mir gefällt.
     
    Dummerweise habe ich auf die Schnelle nun dieses hier gefunden...

     
    Wenn es DIR gefällt, dann ist das natürlich am Wichtigsten }:-)
     
    Frau Vau, Sie sind ja auch ne gute Seele ;-)
     
    Mal zu was ganz anderem. Um was geht es eigentlich? Fliegenpilz oder Hagebutte? Was denken Sie?
     
    Hagebutte
    Das ist die Hagebutte: rot die Frucht, und das Käppelein ist der Rest der Blütenblätter. Das wird doch in der letzten Strophe verraten, in der auf die Frage der zweiten geantwortet wird:
    "Das Männlein dort auf einem Bein, mit dem roten Mäntelein und seinem schwarzen Käppelein, kann nur die Hagebutte sein!"

    Wieso der Herr von Fallersleben übrigens meint, dass die im Wald rumsteht..., man weiß es nicht.
    Vielleicht auf einer Lichtung?!
     
    Ich glaub, ich steh im Wald.
    Hab nämlich 'ne Hagebutte vor der Haustür. :-)

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    wie meinen?
     
    Was denn - Sie als Kinderliedspezialistin??

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    In Lippe...
    ... wo ich wech komme, wie man da sagt, singt man übrigens "mit dem puapuarohohoten Mäntelein". Und das mit breiten Schultern, denn man hat den lippischen Dickschädel. Falsch ist das trotzdem.

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