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    Samstag, 4. August 2007
    Ganz schön heiß da draussen

    Zum Glück haben Autos heutzutage Klimaanlagen. Also die meisten. Natürlich nicht alle. Wenn man am heutigen Tag in einem Auto fährt, welches nicht über eine Klimaanlage verfügt, dürfte man ganz schön schwitzen.

    Das ist ein "Blanker-Neid"-Posting. Ich will auch Urlaub!

    Samstag, 4. August 2007
    Out stealing horses...

    Heute hier:



    Morgen dort:



    Während meiner längeren Abwesenheit wird hier Herr Ref für UnOrdnung sorgen. Er ist dann auch Ansprechpartner für Fehlerkorrekturen ;-)


    So ganz aus dem Nichts heraus wurde das noch ein unglaublich beschissener Tag.

    Ob alle Beteiligten bis zur Abreise in den Urlaub morgen früh überleben, ist derzeit fragwürdig. Momentan sehe ich nur zwei Möglichkeiten - entweder werde ich zu späterer Stunde mindestens eine, eher zwei weitere Leichen in den Keller schaffen, oder aber an meiner verschluckten Wut ersticken.

    Ich warte mal noch ein bisschen ab, ob sich eine Lösung C auftut...

    Fehlfunktion

    Manchmal komme ich mir komisch vor, anders, so als würde bei mir vielleicht irgendwas nicht stimmen. Wennm ich z.B. mit einer Freundin abends ausgehe und sie mir sagt, 20:00 Uhr wird knapp, weil sie, wenn sie doch schon abends nicht da ist, zumindest am Nachmittag noch ausgiebig mit dem Kleinen spielen möchte und gemeinsam Abendessen - die Trennung sei sonst so lang. Wenn ich mich im Gegensatz offen freue mich schon am späten Nachmittag absetzen zu können um spazieren zu gehen und mich zu einem Kaffee irgendwo - allein - hinzusetzten.

    Vielleicht stimmt bei mir einfach irgendetwas nicht, emotional oder so, weil ich - im Vergleich zu denen, die mich umgeben - ganz überproportional viel Zeit für mich beanspruche. Für mich allein - nicht in guter Gesellschaft, sondern allein.

    Donnerstag, 2. August 2007

    Mir heute meiner merkwürdigen Leidenschaft für Messer erneut bewusst geworden. Brotmaschinen betrachte ich mit tiefster Verachtung.

    Der Tag, an dem ich einen Bug fand...

    der war heute, oder vielleicht noch gestern, da ich noch nicht geschlafen hatte - ich bin immer unsicher, ob man das dann schon als neuen Tag bezeichnen sollte, genau wie beim Geburtstag auch, ich finde immer, der Tag fängt erst nach dem Schlafen an, außer natürlich man feiert in den Geburtstag hinein (was ich selbst aber ungern mache, bei anderen ungern, weil man dann auf jeden Fall bis mindestens 1 Uhr bleiben muss, um die Gratulationsangelegenheiten abzuwickeln, selbst wenn die Party - oder man selbst - langweilig ist, bei mir selbst aber auch ungern, weil - ach eigentlich aus denselben Gründen).
    Jedenfalls lag so ein Programmierdingenszeugauszug auf dem wichtigen freistehenden Küchenblock (nicht Blog) herum, ich goß die Tomaten auf dem Balkon (ja, nach Mitternacht) und tippelte auf dem Blackberrydingens (ja, auch dies nach Mitternacht) und mein Blick schweifte schwiff vfiel auf diese Blätter und ich sah einen semantischen Fehler (mit Semantik kenne ich mich ja aus, ist hier wie dort auch irgendwie dasselbe) und ich kreiste ihn ein und fühlte mich wie ein Genie.
    Die heute morgen offenbar werdende Tatsache, dass es sich bei dem vermeintlich wichtigen Programmauszug um Schmierpapier aus lang zurückliegenden Diplomarbeitszeiten des Herrn N. handelte, auf dessen Rück- (eigentlich nun Vorder-)seite sich der Einkaufszettel befand, ist dabei nebensächlich.

    Heute ist also der Tag, an dem ich den Bug fand - mal davon abgesehen auch der Tag, an dem ich eine rote Kinderrregenjacke mit weißen Punkten kaufte, die genau so aussieht wie die, die ich selbst auf diesem Foto, auf dem ich etwa drei Jahre alt bin und mit Gummistiefeln und einer ebenfalls in Regenzeug gekleideten Freundin auf dem Bett meiner Eltern herumhopse, trage. Ich bi n fest davon überzeugt, dass Gedankenübertragung möglich ist, denn gleich nach dem Einkauf wurde mein Bett mit der Regenkleidung behüpft. In wenigen Minuten kommt die Freundin der Kleinen, und wenn diese einen grünen Regenmantel und einen Regenhut (statt Kapuze) trägt sowie gelbe Gummistiefel, dann bin ich vermutlich in einer Zeitschleife gefangen. Wollte ich nur gesagt haben, falls ich nicht mehr auftauche, und ewiglich weiterhüpfe, in diesem rotgepunkteten Mantel.

    Dienstag, 31. Juli 2007

    Die Midori-Mücver sind hervorragend. Als Nachspeise empfehle ich Eiscreme, und zwar Ben & Jerry's Cookie Dough und New York Super Fudge Chunk, zu gleichen Teilen, geschichtet.

    Montag, 30. Juli 2007
    Vormittäglich verteilte Gedankenfetzen

    • Großangelegte Aufräumaktion. Redundanz verursacht mir unwohlsein, die ständige Aufmerksamkeitsspaltung auf Milliarden von Dingen strengt mich an. Etwas zwanghaft.
    • Ein paar-Tage-altes Baby regelrecht aus der Wiege gerissen. Whoaaaaaaa und ab in die Luft mit Schwung. Konnte mich gar nicht erinnern, dass die so verdammt leicht sind! Hossa. War versucht, es probehalber gleich noch ein paar Mal hochzuwerfen. Ups.
    • Mehrfache "Datensammlungsorte" - Organizer, Notizbücher und so finde ich gerade enorm anstrengend. Das Gefühl, alles zusammen halten zu müssen.
    • Was kann man denn mal mit einer Riesenzucchini machen, außer sie eine Woche lang in den verschiedensten Kombinationen essen? Vielleicht so eine Art Zucchinipaste mit Knoblauch, Olivenöl und Gewürzen und dann aufs Brot? Hm.
    • Statt gebremst fahren vielleicht lieber weiter Vollgas und ab und an Pausen einlegen? Liegt mir mehr, glaube ich.
    • Gibt es schon gesicherte Erkenntnisse, ob die Disposition zu cholerischen Anfällen vererbbar ist?
    • Merkwürdiges Gefühl an mir wahrgenommen, gerade. Nach einigem Nachdenken festegestellt, dass ich friere!

    Samstag, 28. Juli 2007

    Zu schnell, viel, viel, viel zu schnell. Zu viel auch. Und auch zu hoch. Bremsen, bremsen, bremsen.

    Freitag, 27. Juli 2007
    Sport

    Neu - oder mal wieder - im Programm: über den eigenen Schatten springen. Passt noch nicht so recht. Aber bei den meisten sportlichen Betätigungen fühlt man sich ja eigentlich erst danach, wenn man wieder frisch geduscht mit einem Bier auf der Couch einer Apfelsaftschorle im Garten sitzt, so richtig wohl. Wir werden sehen.

    Dienstag, 24. Juli 2007
    Alle aussteigen!

    Die Nr. 4 mag ich am liebsten. Die anderen sind aber auch nicht schlecht.

    Kindercontent

    Hitliste der größten Sauereien der letzten knapp 3 Jahre - bis dato, to be continued:

    Platz 1, unangefochten:
    Große Wäsche


    In der mit Feinwäsche - gute Büroklamotten - beladene Waschmaschine unbemerkt und im letzten Moment noch zwei komplette Rollen Toilettenpapier verstaut. Tür geschlossen. Beim Waschpulver einfüllen geholfen und den Start-Knopf gedrückt.
    Resultat: Größte Sauerei ever. Klopapier ist nicht mit dem Fusseln von Papiertaschentüchern zu vergleichen, sondern löst sich in winzigste Bestandteile auf die schwarze Wäsche in hellgraue Wäsche verwandeln.
    Beseitigung: schwierig. Wegen akuter Überforderung Großeltern anreisen lassen. Kleidung ca. 5 Mal gewaschen, zwischendrin Waschmaschine mehrfach ausgeschrubbt. Kleidung danach über Stunden mit der Fusselbürste bearbeitet. Mehrere Rollen Fusselbürstenpapier verbraucht. Noch nach Monaten Restrückstände auf vereinzelten Textilien.

    Platz 2:
    Reiseübelkeit

    Unvermittelter Kotzanfall im Auto, quer über Kindersitz, Rückenlehne und Kopfstütze des Beifahrersitzes.
    Resultat:Beeindruckend und olfaktorisch überwältigend.
    Beseitigung: tricky, jedoch Zugriff auf Vorerfahrungen sympathisierender Elternscharen möglich. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Schnell verdrängt vergessen.

    Platz 3:
    Die Knoblauchrose

    Man zerschneide eine Knolle Knoblauch mittels Kinderschere in Kleinstteile, lege diese in einen Kinderkochtopf, füge Badekonfetti (Duftrichtung Rosenblüte) sowie eine unbestimmte Menge Wasser hinzu und schiebe es tief unter ein Spielzeugregal unmittelbar neben der Heizung. Im Winter.
    Resultat: Zeitverzögert einsetzender olfaktorischer Großalarm. Knoblauchrosenduft bis ins Treppenhaus.
    Beseitigung: Sehr einfach. Zumindest, wenn man die Ursache einmal entdeckt hat...

    Platz 4:
    Das Liebesperlenfeld

    Eine Großflasche kleiner Liebesperlen wird auf 20qm über Parkett verteilt, möglichst gleichmäßig. Dann wird mit dem Inhalt eines 250ml Milchfläschchens gegossen. Anschließend die Tür zum Zimmer von außen geschlossen und für einen halben Tag jedem der Einlass verwehrt, weil "da was wächst".
    Resultat: Buntschillernd-klebender Boden. Man weiß gar nicht, wo man beim Wischen stehen soll...
    Beseitigung: Mittels Lappen und Schwamm recht einfach, wenn auch zeitaufwendig. Die noch harten ca. 300 Perlen"kerne" (250ml Milch reichen nicht für eine völlige Aufweichung) sind einzeln aufzunehmen, um Kratzer oder Knieverletzungen zu vermeiden. Insgesamt kein Drama, aber gerade akut. Seufz.

    Montag, 23. Juli 2007

    Letztens für eine Summe, die genau zu benennen ich mich hartnäckig weigere, kaufrauschartig enorme Menge Klamotten erstanden und im Gegenzug einen Teil des Kleiderschrankinhaltes in zwei großen Müllsäcken entsorgt. Am nächsten Tag verreist und diesen Umstand komplett vergessen.

    Heute morgen dann sowieso leichte urlaubsrückkehrbedingte Desorientierung. Beim nichtsahnenden Blick in den Kleiderschrank wächst das (sowieso immer latent vorhandene) Gefühl, im Leben einer anderen Person zu stecken, zu einer mittelfesten Überzeugung heran, die ich nur mit viel Konzentration so weit im Griff habe, dass ich nicht ständig in hysterisches Kichern ausbreche.

    Sonntag, 22. Juli 2007

    Und ich wundere mich die ganze Zeit, was hier so nach Kneipe riecht. In jedem Raum. Und draußen sogar auch! Achso, die Jeans...

    November seit 7241 Tagen

    Letzter Regen: 06. Januar 2026, 22:39 Uhr