:-)
Oh nein, hat das Laptop des Teufels etwa die finale Schlacht gewonnen? Siegte die dunkle Seite der Macht über Prinzessin Leia Frau Novemberregen?
Nein, glaube ich nicht. Bestimmt tüftelt sie gerade im Keller zusammen mit R2D2 an den Feineinstellungen, um die letzten Darth Vader'schen Hinterlassenschaften zu beseitigen und bald, sehr bald weilt sie wieder unter uns und unterhält uns in mehrfacher Lichtgeschwindigkeit mit ihren wundervollen Gedanken und Erlebnissen.
Wie komme ich nur auf diesen Star-Wars-Quatsch?
Jetzt werde ich mir diesen Laptop des Teufels vorknoepfen. Und entweder gelingt mir das, und dann habe ich fuer die naechste Woche zumindest eine 56K-Verbindung die laenger als fuenf Minuten stabil ist, oder... aehja. Man wird sehen.
format c:\ *augenzukneif*
Jemand eine Meinung zu Schlink - Liebesfluchten? Man möchte es mir bei einem Besuch vorbeibringen, weil es zu mir passt (häh?). Möchte den Besuch gern umgehen, tue aber so einige für ein gutes Buch.
Hm?
Jetzt hat mich dieser Belobhudelungsstock doch noch erwischt. Frau Anje, Sie möchten wissen, warum ich so hartnäckig bei Ihnen lese. Ich sage gleich mal vorab - Komplimente kann ich nicht so gut. Also das ist so:
Ich mag des Stöckchenwerfers Blog weil:
Ich bin bei Ihnen immer hin- und hergerissen. Manchmal könnte ich mich furchtbar aufregen, manchmal verstehe ich Sie einfach nicht, manchmal möchte ich mir die Haare raufen, manchmal zustimmend oder müde nicken, manchmal lache ich auch. Sie sind nicht wie ich. Ich mag das, insgesamt, und es zeigt mir andere Blickwinkel auf. Deshalb schätze ich Ihre Beiträge und Kommentare sehr.
Das Interessante an Ihrem Weblog:
Ich habe oft den Eindruck, dass Sie bei identischer Faktenlage den Entschluss fassen, der dem meinen genau entgegengesetzt ist. Gleichzeitig erscheinen Sie mir aber kein bisschen merkbefreit. Diese Mischung fasziniert mich und regt mich an, über meine Entschlüsse nochmal nachzudenken ;-)
Darum lese ich Ihren Blog:
Weil ich wissen möchte, wie es weiter geht.
Ich mag Sie als Person, weil?:
Ich kenne Sie als Person nicht. Ich glaube aber, wir könnten uns miteinander amüsieren, was - denke ich - unter anderem daran läge, dass wir uns persönlich auseinander setzen könnten, ohne das persönlich zu nehmen.
Ich hab Ihre Seite hier gefunden:
Ich glaube, Sie haben bei mir kommentiert und ich habe dann geschaut, wer Sie wohl sind. Genau weiß ich es aber nicht mehr.
fällt mir plötzlich mitten beim Haare föhnen ein, immer merkwürdig, wenn einen so Traumfragmente überfallen, wie dieses nervöse Zucken der Augenbraue, unkontrollierbar. Es hatte mit zwei Flaschen Martini (rot) und einer blauen IKEA Tüte (die selbst im Traum so furchtbar laut geraschelt hat, unterträglich!) zu tun. Martini trinke ich ja eigentlich seit einem Ereignis in den späten 80ern nicht mehr, mir wird schon übel, wenn ich diese Schlieren in der Flasche sehe. Eine Freundin mit neuer Wohung und wiederbelebtem Ex und eine Wohnzimmerschrankwand kamen vor. Mit wem sprach ich noch gleich letztens über Wohnzimmerschrankwände und diese (ebenfalls 80er) schwarzen Leder(?)sofas und Chrom-Couchtische, die sich männliche Bekannte immer zuzulegen schienen, wenn sie der elterlichen Schrankwandidylle entflohen? Weitere Details dazu und zum Traum wird mir mein Gehirn sicher im Laufe des Tages zu den unmöglichsten Zeitpunkten offenbaren.
Und ja, Haare föhnen um kurz nach 11. Habe dafür aber heute morgen schon gezeltet.
(Nachtrag: Sekt kam auch vor. Ob der mit dem Martini gemischt werden sollte? Bedenkliche Vorstellung.)
Nach schweißtreibenden Badewannenrangeleien mit mittagsschlafverweigerndem Kind um exakt 16:14 mit seriösen Sachen, Schuhen, Tasche und Jacke bürofertig, 16:15 trifft die Kinderablöse in Form des Herrn des Hauses ein, unmittelbar zwei Stockwerke hinunter, über zwei rote Ampeln, eine 50-m-Sprintstrecke, drei kleine Stufen und eine 2-teilige 36-stufige Bahnhofstreppe katapultiert um dem Zugbegleiter an der letzten offenen Tür zuzulächeln, der dies mit "eehr Rock war schee geschdern" kommentiert und den Zug um exakt 16:17 weiterpfeift.
3,5 Minuten Unterlagen gesichtet, binnen 2 Minuten Bahnsteig- und U-Bahntreppe runter und umgestiegen, nochmal 4 Minuten Unterlagen gesichtet, 6 Minuten Fußweg joggend mit Musik beschallt und per Mail Raumbelegung geprüft, Aufzug steht bereit, in wenigen Sekunden Fahrtzeit Musik verstaut und Unterlagen rausgeholt, 16:35 den Konferenzraum betreten, Unterlagen auf den Tisch fallen lassen, Jacke über den Stuhl geworfen, Wasser eingegossen und "schon ewig da"-Blick aufgesetzt. 16:36 Chef-Eintreffen und dessen enttäuschte Bemerkung "Sie haben das ja pünktlich geschafft" gelassen lächelnd mit "selbstverständlich" quittiert.
Ein schmaler Grat zwischen Spaß und Stress. 20 Sekunden oder so.
Süße Lethargie, auf weichen, warmen Sand gebettet, liebevoll umschlungen, die Nacht wie eine Umarmung, Blütenduft und Meeresrauschen, zeitverloren, gedankenverloren.
Ein Blitz, der das Dunkel zerreißt und mir ein Bild auf die Netzhaut brennt - der Sand ist Asche, die nächtliche Umarmung ein erstickendes Tuch und das Meeresrauschen ein Ventilator, der den süßlichen Modergeruch immer wieder aufquirlt.
Ein Sekundenbruchteil vor erneutem Einsetzen der Schwere - schließe die Augen, es war nur ein Traum, es war nur ein Traum... - Flucht.
Jahre später noch manchmal die Frage, welches Bild das wirkliche war. Und melancholische Sehnsucht nach einem Zustand, der vielleicht nie existierte.
Nach den ganzen Scherzen und Clownereien des Vormittags in einer ruhigen Minute die Vorsicht und Kontrolle versehentlich fallen lassen. Plötzlich sitze ich da und die Tränen laufen übers Gesicht. Das ist einfach zu viel. Schnell die Wand wieder hoch. Packen und aufräumen und Obstsalat machen oder so.
Herr Ref wirft was nach mir. Kennt man ja, solche Situationen. Mit meinen geübten Reflexen fange ich das Ding locker in der Luft. Achso, das ist ein Spiel, und das geht so:
- Der Werfer postet acht zufällige Dinge über sich selbst.
- Der Beworfene muss ebenfalls acht Dinge über sich posten.
- Er gibt (geben, steht hier!) das Stöckchen an acht Leute weiter. Sonst kriegt er Krätze. Soso.
1. Ich habe kein Allgemeinwissen.
2. Ich verfüge über eine adrenalingetriebene Turbo-Hirnfunktion. Diese führt u.a. dazu, dass ich in mündlichen Prüfungen und ähnlichen Situationen brilliere.
3. Ich mag keine süßen Getränke (Cola light zählt nicht als Getränk sondern als Medizin).
4. Ich bin nicht pingelig.
5. Überraschung: Ich mag Regen!
6. Ich lüge sehr selten, habe aber ein großes Talent dafür, die Wahrheit als Scherz zu verkaufen.
7. Ich habe stark ausgeprägte Phasen, alles betreffend.
8. Ich bin außerordentlich neugierig. Ich mache
Frau N. wurde bestimmt Opfer des Bahnstreiks (die streiken doch aber gar nicht mehr, oder?), deshalb nutzen wir die Gunst der Stunde und werfen mit geballtem Wissen (frisch aus dem Internet) um uns:
Die Frage: Was haben Bienenstich (dieses süße Teil) und Bukowski gemeinsam?
Die Antwort steht in den Kommentaren...
Darum liegt es in der Weiber Natur,
Alles nur als Mittel, den Mann zu gewinnen, anzusehn,
und ihr Antheil an irgend etwas Anderem
ist immer nur ein simulirter, ein bloßer Umweg,
d. h. läuft auf Koketterie und Aefferei hinaus.
Und die tolle Wegbeschreibung zum KrabbelgruppenTussiTreffen heute abend in der Schoppenauer-Straße ist dann auch schon ein bisschen zu weit gedacht. Und sind doch sowieso wieder alles Apfelsaftschorle-Trinkerinnen.
Schopenhauer, meine Güte. Schopenhauer!
Für alles Über die Weiber hier klicken.
Über Bösartigkeit nachgedacht. Nein, die Gedanken an sich sind schon ok. Also in der Gesamtheit. Der Kopf ist nur so voll. Wie alle Farben, alle Formen, alle Klänge. Das lässt sich nicht in Worte fassen, schon gar nicht in unmissverständliche. Ab und an purzeln Bruchstücke heraus und sind aber so anders als das Ganze. Ach. Es wäre auch ok, wenn man das alles einfach "freischalten" könnte. Für einen Tag oder so. Dann kann jeder einfach gucken und alles ist klar. Ist aber auch egal, weil das mit dem Freischalten ja sowieso nicht geht.
Auch über das Loch und den Lehm nachgedacht. Ich glaube, da käme ich mir komisch vor, wenn ich in so ein Loch spreche. Das ist so - bedeutsam. Bedeutsam macht mich misstrauisch. Ich bin auch immer unsicher, ob ich, wenn ich mich möglicherweise erstmal in dramatische Stimmung versetze, überhaupt noch ein Ende finde. Wird ja manchmal so ein Selbstläufer, Dramatik. Ich mag mich lieber undramatisch. Und dann würde ich bei dieser Sprechsache vermutlich unernsthaft.
Das nächste Wochenende muss noch irgendwie vorbei gehen. Ich habe immer noch keine Strategie gefunden. Ich komme nicht klar mit unausgesprochenen Erwartungen. Ich gebe gern und reichlich, unerwartet. Ich habe auch kein Problem mit klaren und ausformulierte Erwartungen. Bitten, Wünsche und Anweisungen sind in Ordnung. Alles, was ich genauso klar und ausformuliert verweigern kann. Unausgesprochene Erwartungen hingegen gehen gar nicht. Ich realisiere sie, und im selben Moment geht die Wand rauf. Fast egal, worum es geht, und ob die Antwort - wäre eine Frage gestellt worden - ja oder nein gelautet hätte.
Diese risikofreie Hintertürmentalität, subtiles Schweigen mit Blick, ruft in mir ein Gefühl hervor, als würde ich in einer Zwangsjacke stecken. Dass ich mich in Folge tatsächlich so benehme, als bräuchte ich eine, ist der positiven Auflösung des Ganzen sehr abträglich.
Diese völlige Abwesenheit von gesundem Menschenverstand hier ist u.n.e.r.t.r.ä.g.l.i.c.h.
Nett ist auch immer, wenn mir hier Leute ihre "stuff id" nennen. Am besten beim Antrag auf ein "foot voucher".
(Wobei ich mit meinem coporate nightie vielleicht eher nicht lästern sollte :-) )
Die Papierversion mit dem anschließenden Zusammenknüllen und Wegwerfen wäre noch der beste Weg, das ist sicher. Unsicher ist aber, ob ich noch ein Ende finden kann, wenn ich erst einmal anfange, meinen Kopf zu entmüllen.
Das könnte so eine Art Dachbodenentrümplung werden, bei der man dann feststellt, dass der Müllschlucker mitten im Wohnzimmer endet. Mitsamt den ganzen Gedanken, die Gedanken bleiben und deshalb lieber Gedanken bleiben. Aber immer so sehr in Worte drängen. In Worte, die ich ihnen verweigere, weil sie nur Worte sind, die nicht die Form und die Farbe und den Klang meiner Gedanken abbilden können, nicht ansatzweise, und zu ungenau sind, viel zu ungenau, und zu viel Interpretationsspielraum lassen - und deshalb letztendlich unfair wären.
Wieder so eine Phase akuten Schreibzwangs. Rette sich, wer kann!
