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    Dienstag, 3. Dezember 2019
    Noch nichtmals das!

    Der Wecker ist kaputt gegangen, er röchelte heute Morgen leise fiepsend aus dem letzten Loch. Ich fühle mich ziemlich tough dabei, dass der Wecker diese Unterfangen mit ständig zu wenig schlafen und zu viel machen eher aufgibt als ich.

    Keine genaue Erinnerung an den Vormittag, achja, ich hatte einen Besucher im Büro, der trotz schon mehrmaliger Erklärungen einfach nicht verstehen kann, was ich alles nicht von ihm brauche. Ja, anderswo ist es anders und andere machen Ausnahmen und so weiter, aber ich halt nicht. Vielleicht will er es auch einfach nicht verstehen und kommt wegen der Aussicht. Kann gut sein. Ich muss diese sinnlosen Treffen wegdelegieren.

    Ansonsten ein relativ entspannter Arbeitstag mit etwas Versacken in den Unterlagen. Und ich bin sogar einigermaßen früh gegangen (16 Uhr), um mit M zum Friseur zu gehen. Allerdings war dann kurzfristig noch das Handy von Herrn N. am anderen Ende der Stadt abzuholen (längere verwickelte Geschichte), so dass ich das unter faszinierend rot-grauem Wolkenhimmel tat und dann war ich zu spät beim Friseur, war aber nicht schlimm, ich musste ja nur am Ende bezahlen. Eine Stunde lang wurden simpel mit einer Schere Spitzen geschnitten, meine Güte, bei mir brauchen die mir ihren allen möglichen Messern und Rasierdingsen nicht so lang.

    Danach mit M für Nikolaus eingekauft (Mandarinen und Nüsse), Essen beim Thai geholt, das Fahrrad am anderen Ende vom Weihnachtsmarkt abgeholt, nach Hause, alles abgeworfen, Sportsachen gepackt und sofort wieder los. Sehr, sehr anstrengend. Sport tut schon immer gut und macht auch Spaß, aber ich frage mich, ob es mir nicht vielleicht doch noch besser tun würde, eine zusätzliche Stunde zu schlafen.

    Nach dem Sport ging ich mit Freundin C auf dem Weihnachtsmarkt eine Wurst essen, bzw. ich hatte angekündigt, sowieso nur zum Sport zu kommen, wenn es hinterher Wurst gäbe. Also wurst, ein Crepes mit Kinderschokolade und die Belehrung eines freundlichen älteren Herrns, wie ein Fahrrad fachgerecht abzuschließen sei. "Noch nichtmals das können Sie!", sagte er empört, was ich alles noch nicht kann, verriet er dabei nicht. Da gibt es schon noch einiges. Das Macbook von Herrn N ohne Passwort und Wiederherstellungsschlüssel in Gang setzen zum Beispiel, das versuchte ich nämlich den Rest des Abends und musste da sofort wieder an den Mann denken. Hatte er das etwa gemeint, vorausahnend, und hätte er selbst es gekonnt? Man muss wohl davon ausgehen, oder man muss davon ausgehen, dass es jemand mit einer fehlerhaften Vorstellung von der eigenen Relevanz war. Lassen wir das offen.

    Feierabend um 23:20 Uhr. Reicht dann auch.

    (den DOzember habe ich natürlich nicht vergessen, aber gleich morgens um 7 erledigt in Form einer Frage an zwei Freundinnen zu einer für mich komplett ungeklärten und unüberschaubaren Situation)

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