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Montag, 29. September 2014
Blogging November - 1063

Gestern Abend aß ich etwas sehr simples, aber gleichzeitig sehr leckeres, und die Zubereitung dauerte maximal 10 Minuten.

Und zwar: Pilze auf Toast.

Ähm, das war jetzt eigentlich auch schon das Rezept. Für diejenigen, die es etwas genauer möchten: Ich habe eine große Ladung Pilze - es waren braune Champignons, aber die Sorte ist egal, ca. 300 Gramm - in dicke Scheiben geschnitten und in Butter angebraten, gewürzt mit etwas Salz und Kräutern der Provence. Parallel dazu habe ich zwei Scheiben Toast in den Toaster gesteckt. Das Toast auf einen Teller gelegt, die Pilze aus der Pfanne darauf verteilt und dann noch mit einem Sparschälter ziemlich viel Parmesan drübergehobelt. Und dann schnell aufgegessen.

Definitiv ein <30-Minuten-Gericht. Und wirklich äußerst schmackhaft!

Sonntag, 28. September 2014
Blogging November - 1062

Es ist ja immer gut, zu wissen, wie Dinge funktionieren. Wenn Sie wissen möchten, wie man einen Tisch am Oktoberfest reservieren kann, finden Sie die Erklärung bei der Kaltmamsell.

Wenn sie ganz schnell etwas mehr Ordnung in der Küche haben möchten - im Vorratsschrank zum Beispiel, dann ist es eine gute Lösung, von angefangenen Tüten mit Reis, Nuden, Keksen, Toast etc. einfach das unnötige Plastik über dem Clip abzuschneiden. Sieht gleich viel ordentlicher aus. Allerdings müssen Sie aufpassen, dass das Ganze nicht etwas zwanghaft wird. Wenn Sie vor dem Schrank stehen und auf den Nägeln kauen weil, egal, wie Sie es anstellen, immer ein Gläschen mit Kräutern nicht in die Kiste mit den Gläschen mit Kräutern passt, sondern bei den "indischen Gewürzen" stehen muss, dann schließen Sie bitte umgehend den Schrank, tragen Nagellack auf und suchen sich ein Hobby. Ich zum Beispiel habe mich auf mein begonnenes Studium besonnen und mich auf den "Brückenkurs Mathematik" konzentriert, denn leider ist mir mein mathematisches Schulwissen nicht mehr so präsent, wie ich es gerne hätte. Falls Sie sich jetzt wundern, wie ich auf die Idee komme, mich mit Mathematik zu beschäftigen, wo ich doch noch nichtmals mit meinen nummerierten Überschriften richtig klar komme - Rechnen und Mathematik ist ja nicht dasselbe. Zahlen finde ich langweilig, Buchstaben finde ich gut. Das ist also alles gar kein Problem.

Dann war ich noch mit Mademoiselle im Varieté, nämlich im Tigerpalast. Tiger kamen keine vor, aber sonst sehr viel Sehenswertes. Mademoiselle begeisterte sich besonders für die Akrobatikkünstler im weiteren Sinne (am Trapez, an Stangen, einfach so), hauptsächlich, um mir immer wieder flüsternd zu versichern, dass sie die jeweiligen Übungen auch - jedenfalls fast-beinahe - beherrsche. Tatsächlich habe auch ich viele Elemente wiedererkannt, die beim Kunstturnen vorkommen, aber gerade mit dem Wissen, wie viel Kraft und Übung die einzelnen Elemente erfordern, war die Darbietung für mich umso beeindruckender - gerade, weil sie ja auch noch mühelos erschien.

Besonders faszinierend fand ich aber den Taschenspieler, der Personen im Saal und auf der Bühne mehrmals hintereinander und ohne, dass sie es bemerkten, die Uhr auszog, obwohl er sie vorher eindringlich bat, genau diese festzuhalten, ebenso einem Herrn unbemerkt die Krawatte abnahm und einem anderen - gleich zweimal - die Brille, was man ja nun wirklich kaum für möglich halten sollte. Der Taschenspieler war mir vorher schon im Saal aufgefallen, er ging dort herum und ich wuste nicht, welche Funktion er hatte - im Nachhinein überlege ich, ob er sich möglicherweise einen Überblick über das Publikum und mögliche leichte Opfer verschaffte. Die Opfer waren übrigens ausschließlich Herren. Vielleicht, weil sie tendenziell mehr in Ihren Taschen (Hose/Jackett) mit sich herumtragen als die Damen? Oder wirkten die Damen argusäuiger? Lag es vielleicht an dem notwendigerweise recht engen Körperkontakt? Oder war es einfach Zufall? Das hätte mich interessiert, aber es gab leider keine Möglichkeit, es herauszufinden. Falls Sie ein Taschenspieler sind oder einen kennen, geben Sie bitte Bescheid!


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Heute aussortiert: ein Kinderstrumpfhose und ein paar kaputte Sockenpaare.

Samstag, 27. September 2014
Blogging November - 1061

Ich hatte heute einen enorm entspannten Tag: Ausgeschlafen, quasi sofort danach kam eine Freundin von Mademoiselle zu Besuch und blieb bis 16 Uhr, so dass ich auf der Couch sitzen und stundenlang lesen konnte, dann hatte Mademoiselle keine Lust, in den Baumarkt zu fahren und diverse Dinge für ihr Zimmer zu beschaffen, so dass wir es einfach nicht gemacht haben. Statt dessen Kuchen gebacken, später noch Tiramisu gemacht und sonst gar nichts.

Das ist auch ziemlich gut so - das nächste derart entspannte Wochenende kann aufgrund der Terminlage nämlich erst wiederam 25. Oktober stattfinden.

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Heute entsorgt: diverses Zubehör einer Espressomaschine, die schon gar nicht mehr in diese Wohnung hier mit umgezogen war.

Freitag, 26. September 2014
Blogging November - 1060

Möchtegernchef: Sag mal, wieso ist dein Büro eigentlich so groß?

Frau N: Die sind alle ungefähr gleich groß.

Möchtegernchef: Deins kommt mir viel größer vor. Vielleicht, weil das so aufgeräumt ist.

Frau N: Kann gut sein. Räum deins doch auch mal auf.

Möchtegernchef: Aaaaaaaaaach, weißt du, Aufräumen, das ist so ein Luxus, das kann man sich nur leisten, wenn man nicht ganz so extrem eingebunden ist… also wenn man jetzt, wie ich zum Beispiel, so viele Projekte hat und für alles die Verantwortung trägt…

Frau N: …neee neee nee, das ist absolut falsch. Eigentlich ist Aufräumen eine Frage eine Frage der Organisation und – das ist jetzt der wesentliche Punkt und für dich wahrscheinlich auch sehr interessant: es ist eine Frage der Entscheidungskompetenz.

Möchtegernchef: Was?

Frau N: Ja! Personen, die nicht aufräumen können, sind entscheidungsschwach. Wenn du etwas nicht wegräumst, bedeutet das nur, dass du nicht entscheiden kannst, ob du es noch brauchst oder nicht und wo es hinsoll. Die Entscheider, die Macher, die haben damit kein Problem!

Möchtegernchef: Äh…

Frau N: Das wirst du so in jeder Managementbibel finden. Und schau dich mal hier bei uns um: das Büro vom Oberchef – total aufgeräumt. Das Büro vom Kronprinz – quasi leer! Denk mal drüber nach. Man kann doch kein Unternehmen führen, wenn man noch nichtmals seinen Tisch unter Kontrolle hat.

Möchtegernchef: Hm. Da ist was dran. Ich glaube, ich dreh mal eine Runde hier.

Frau N: Mach das.

(Möchtegernchef geht)



Oberchef: Frau N.? Was war das denn??

Frau N: Haben Sie etwa gelauscht??

Oberchef: Natürlich nicht. Ich stand nur zufällig neben der Tür. - Das war doch alles Bullshit!

Frau N: Natürlich war das Bullshit, aber ich lasse mir doch – verzeihen Sie die Wortwahl – nicht ans Bein pinkeln!

Oberchef: Sehr gut, sehr gut! Der läuft jetzt bestimmt gleich aufräumen!

Frau N: Kann schon sein.

Oberchef: Vielleicht erzählt er es auch weiter. Mir gehen diese Papierstapel bei den jungen Mitarbeitern sowieso gegen den Strich. "Entscheidungsschwach", hmhm. Hervorragend! Aber Sie wissen schon, dass Ihr Büro ein gutes Stück größer ist als die anderen?

Frau N: Natürlich weiß ich das, ich mache doch die Raumplanung.

Oberchef: Bestens, bestens! Wissen Sie noch, Sie wollten dieses Büro erst gar nicht haben. Und jetzt haben Sie so einen Spaß hier!

Donnerstag, 25. September 2014
Blogging November - 1059

Irritierenderweise war ich heute krank, eine Mischung aus Erkältung und Migräneresten. Als das Kind in der Schule war, legte ich mich also einfach wieder ins Bett und stellte den Wecker noch auf 15:00 Uhr, fand mich dabei selbst verrückt, wer schläft schon von 10 - 15 Uhr nochmal - aber sicher ist sicher. Vom Weckerklingeln wachte ich dann auch auf, ohne Erklältung und Migränereste, aber mit ordentlich Kreislauf.

Trotzdem gelang mir eine weitere Verbesserungsmaßnahme im Haushalt - bei Aldi gibt es nämlich derzeit LED-Taschenlampen, 2,99 das Stück. Ich habe schon eine davon, die ist super, nur ist sie immer weg. Ich brauche täglich mehrfach eine Taschenlampe: um Katzenspielzeug hinter Möbeln zu lokalisieren, um im dunklen Kinderzimmer etwas zu suchen, während Mademoiselle schon schläft, und um die schwarzen Katzen auf dem Balkon zu lokalisieren, bzw. deren Abwesenheit zu bestätigen, bevor ich nachts die Balkontür schließe. Und jedes Mal muss ich vorher fünf Minuten lang die Taschenlampe suchen.

Jetzt nicht mehr, jetzt habe ich vier Stück. Yeah!

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Heute aussortiert: 2 defekte Taschenlampen.

Mittwoch, 24. September 2014
Blogging November - 1058

Seit ein paar Jahren - ungefähr, seit ich nicht mehr zu Hause wohne - ok, seit ein paar Jahrzehnten - denke ich immer mal wieder: wie schön wäre es, wenn alle meine Handtücher unversehrte, unverknotete und ausreichend große Schlaufen zum Aufhängen hätten!
Immer mal wieder, wie gesagt. Wenn ich morgens ins Bad komme, und ein Handtuch ist auf den Boden gefallen. Oder noch mehr, wenn ich abends ins Bett will, nach dem Zähneputzen das Handtuch aufhänge, es fällt runter, ich hänge es wieder auf, gehe zur Tür, es fällt runter, ich hänge es wieder auf - etc. Natürlich, es gibt auch Phasen, in denen ich diese Thematik ignorieren kann. Aber es gibt auch immer mal wieder solche, in denen es mich regelrecht verrückt macht, dass nicht alle meine Handtücher funktionelle Aufhängdinger haben. Dann spreche ich mich Leuten darüber, bevorzugt gerne mit Leuten, die in ihrer Freizeit nähen. Ich sage Dinge wie: "Was ja auch mal eine Idee wäre, wäre, es mir zum Geburtstag zu wünschen, dass jemand an alle meine Handtücher Aufhängdinger macht!"

Möglicherweise war das immer zu subtil. Ich glaube aber nicht. Ich glaube, keiner hat Lust dazu.

Ist jetzt aber auch egal, ich habe das Problem ganz alleine gelöst. So:



Für einen so lächerlich geringen Geldbetrag, dass ich ihn schon wieder vergessen habe, ist mein Leben unendlich viel besser geworden. Jeden Tag freue ich mich mehrfach - morgens mindestens 3x (Duschhandtuch, Haarehandtuch, später Händehandtuch), nachmittags ca. 2x (Händehandtuch) und abends nochmal mindestens 3x (Kopfhandtuch, 2x Händehantuch) darüber, dass jetzt nichts mehr runterfällt und nichts mehr gefrickelt werden muss und so weiter. An allen Handtuchhaken im Bad hängt jetzt so eine bunte Schlaufe mit Clip dran - wenn ein Handtuch dann von sich aus ein Aufhängding mitbringt, prima, wenn nicht, clip!, auch egal. Clip! Clip! Clip!! Ich könnte den ganzen Tag Handtücher festclipsen und mich darüber freuen!

Alles ist gut, mein Leben verläuft ab jetzt auf einer nie gekannten Entspannungsebene.

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Heute aussortiert: 2 alte Fernsehzeitungen, ein Sammelsurium an Bleistiftstummeln, alten Haarbändern, ausgequetschen Handcremetuben, Luftballons, Bedienungsanleitung vom Kindle, olle Kopfhörer. Alles in einer Schachtel im Wohnzimmertisch gefunden. Alles in den Müll geworfen.

Dienstag, 23. September 2014
Blogging November - 1057

Wirklich blöd war es, als ich heute im Eiscafé nach 3/4 des Schwarzwaldbechers plötzlich etwas Hartes im Mund hatte. Vielleicht ein Kirschkernsplitter, dachte ich, es fühlte sich aber eher wie Plastik an, also zog ich es aus dem Mund und es war sehr eindeutig ein Stück abgerissener Fingernagel



(Bitte bringen Sie Ihre Mimik wieder unter Kontrolle.)



Ich überlegte. Ich kenne das Eiscafé sehr gut. Nicht nur, weil Mademoiselle dort ständig Eis isst, sondern auch, weil die Besitzer sehr nett sind. Mademoiselle und ihre Freundinnen durften von dort schon öfters zu Hause anrufen, wenn sie alleine unterwegs waren und dann doch eine Frage oder ein Problem auftrat. Und als Mademoiselle noch kleiner war, bekamen wir mal auf ihre Frage, wie man eigentlich Eis macht, die Produktion im Hinerhaus gezeigt (alles hausgemacht). Im letzten Schuljahr machte machte Mademoiselle dann ein Schulprojekt über dieses Eiscafé. Alles, was ich von diesem Café kenne, ist sauber und hygienisch.

Aber es kann natürlich passieren, dass man von seinem Körper mal irgendwas verliert. Würde das Eis von Robotern hergestellt und serviert, hätte man ab und an mal eine Schraube im Essen.

Trotzdem, Fingernagel im Eis geht nicht, ich sprach also die Chefin an und zeigte meinen Fund. Sie war angemessen entsetzt und zitierte als erstes den Kollegen herbei, der mein Eis gemacht hatte, und kontrollierte seine Hände. Aber: alles in Ordnung, von ihm war der Nagel schon einmal nicht, es musste also irgendwas in den Zutaten gewesen sein und dementsprechend wurden alle Komponenten, die am Schwarzwaldbecher beteiligt waren (also 3 Eissorten, Kirschen, Schokoraspel), sofort entsorgt.

Bezahlen mussten wir nichts und für den Rest der Saison ist uns freier Eisverzehr in jeglicher Menge zugesichert.

Ich bin jetzt unschlüssig. Einerseits ist mir - reines Bauchgefühl - nach einer kleinen Eiscafépause. Andererseits denke ich: meine Güte, ist halt ein Stück Fingernagel gewesen, kein Grund zur Aufregung. Vielleicht sollte ich den verbleibenden Monat der Eiscafésaison noch zu einer Bewältigungstherapie nutzen und täglich dort vorbeigehen?!


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Heute aussortiert: 2 Bälle (Tüte fürs Kindereim) und 1 defekter Füller (Müll).

Montag, 22. September 2014
Blogging November - 1056

Manchmal führt ja eines zum anderen. Heut z. B. mussten abends die Dinge für den Sperrmüll raus, und zwar aus der Wohnung eben das alte Bett sowie eine kleine und eine große Matratze und aus dem Keller ein Koffer, ein Wäscheständer, fünfeinhalb Stühle, ein Kinderautositz und ein Kinderfahrradsitz.

Um die Einzelteile vom Bett noch besser transportieren zu können, suchte ich eine passende Tasche. Ich fand eine ziemlich passende - allerdings enthielt sie 2 kg Kekse!! An dieser Stelle war ich wirklich kurz ratlos, wie es dazu gekommen sein konnte. Eine Packung war leider bereits abgelaufen und sah auch sehr zerkrümelt aus, die übrigen sind noch gut und werden morgen ins Büro überführt. Um eine passende Stofftasche wiederum zu diesem Zweck zu finden, schaute ich die Stofftaschensammlung durch und bemerkte dabei, dass sie recht umfangreich ist. Ich reduzierte sie um etwa die Hälfte (das wären dann ca. 20 Taschen) und dazu warf ich noch gleich mindestens 10 Einkaufsstofftaschenhüllen weg - sie wissen, diese Hüllen, in die man die Tasche stopfen kann, dann ist alles schön ordentlich und man kann sie, die Tasche in der Hülle, auch irgendwo dran klipsen. Nur bin ich so ordentlich nicht, ich stopfe die leere Tasche immer irgendwie in meine große Tasche, so ordentlich klein wegepackt würde ich sie auch gar nicht wiederfinden. Also weg mit allen Hüllen.

Der nächste Schritt nach Abtransport des Sperrmülls aus der Wohnung war es, dem Kind zu helfen, eine Vielzahl an Stoftieren in eine Holzkiste zu packen, in der aber noch Verkleidungsmaterial war, das aussortiert werden sollte. Allerdings fanden sich in der Verkleidungskiste auch ein paar Tierchen. So dass ich jetzt eine leere und eingesprühte Kiste habe und 3 Säcke Wäsche - denn auch die aussortierten Prinzessinnenkostümen, Krönchen, Flügeln, Zauberstäben, Ringen und Prinzessinnenschlappen müssen gewaschen werden, da ich sie einem Kinderheim spende.

Herrje.

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Heute aussortiert: Siehe oben.

Sonntag, 21. September 2014
Blogging November - 1055

Um 1 Uhr ging ich letzte Nacht schlafen. Um 5 Uhr wurde ich von Herrn N. geweckt, um 6 Uhr von den Katzen, um 7 Uhr vom Kind, dann stand ich entnervt auf, machte Frühstück und so weiter. Von 10 - 12 schlief ich auf der Couch, fuhr das Kind dann zu einem Kindergeburtstag, fuhr zurück und baute mit Herrn N. das neue Hochbett auf. Dazu also erstmal natürlich das alte Bett abbauen, dann das neue aufbauen, um 19 Uhr das Kind zurückholen, weiter aufbauen und dann das Zimmer wieder einräumen und die Wohnung wieder begehbar machen. Um 23 Uhr fertig. Morgen wird der Sperrmüll abgeholt, nein, übermorgen, aber morgen müssen die Sachen vor die Tür.

Ich wäre jetzt bereit für einen ruhigen Sonntag.

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Heute aussortiert: ein Bett.

Samstag, 20. September 2014
Blogging November - 1054

Seit ein paar Monaten wünscht Mademoiselle sich dringend eine neue Schultasche. Mit 10 Jahren, in der 4. Klasse, da kann man doch unmöglich mit Schulranzen herumlaufen.

Tatächlich finde ich aber, man kann das. Traditionell - finde ich - bekommt das Kind zum Wechsel in die weiterführende Schule, also bei Mademoiselle nächsten Sommer - eine neue Tasche. Vorher nicht. In den 4. Klassen der Schule sehe ich auch hauptsächlich noch Schulranzen, wenn es auch vereinzelt schon Rucksäcke gibt. Mal ganz davon abgesehen aber, dass Mademoiselle eigentlich überhaupt gar keine Tasche bräuche, da sie in eine Ganztagsschule geht und keine Schulsachen mit nach Hause bringen muss. Will sie aber. Auch gut.

Für die meiste ihrer Freundinnen ist das Thema "Tasche" auch noch gar nicht präsent, nur eine von denen quengelte auch schon seit einem halben Jahr. Mit der Mutter hatte ich mich verbündet, dass wir das aussitzen, diese Mutter knickte jedoch in den Sommerferien skandalöserweise ein! Egal, ich nicht.

Heue war Mademoiselle mit einer anderen Freundin auf einem Flohmarkt. Sie ging mit einem Playmobil-Puppenhaus, Inlinern, einem Filly-Puzzle, einem Hello-Kitty-Mandala-Set, zwei Barbie-Büchern, einem unbenutzten Vorschullernheft und 5 Euro. Sie kam zurück mit demselben Playmobil-Puppenhaus, einer Jeans, einem T-Shirt, einer Handyattrappe, einem Schlüsselanhänger, 18 Euro - und einem Schulrucksack.

Hach. Sie werden so schnell groß...


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Heute aussortiert: Filly-PUzzle, Hello-Kitty-Mandala-Set, 2 Barbie-Bücher, unbenutztes Vorschullernheft, Playmobil-Puppenhaus. Alles zum Flohmarkt, das Puppenhaus wurde jedoch nicht verkauft (kein zufriedenstellender Preis erzielt).

November seit 3111 Tagen

Letzter Regen: 30. September 2014, 09:27 Uhr