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Montag, 25. Mai 2015
Blogging November - 1294

Es ist ein ungewöhnliches, aber kein unwillkommenes Kompliment den Satz "An unserer Freundschaft schätze ich übrigens besonders die Effizenz unserer Kommunikation" zu hören.

Des weiteren habe ich die Autofahrt für ein Projekt genutzt. Und zwar fordere ich Frau Herzbruch nun zu einer Wette mit den folgenden Rahmenbedingungen heraus: Wenn sie es schafft, zwischen heute und dem 15. Oktober 2015 (einschließlich) täglich etwas in ihrem Blog zu veröffentlichen, zahle ich die Hotelkosten unsere für irgendwann nicht ganz bald aber auch nicht erst in 10 Jahren angedachten Fahrt nach München. Für jeden Tag, an dem sie kein Posting schreibt, fallen 10% der Kosten ihr zu.

So, jetzt sind wir gespannt.

Samstag, 23. Mai 2015
Blogging November - 1293

Eine ganz perfide Art von Contentklau ist es, in die Wohnung von anderen Bloggern einzudringen und deren Katzenbabys zu fotografieren.

Egal.
















Freitag, 22. Mai 2015
Blogging November - 1292

Beim Vorlesewettbewerb in diesem Jahr besonders oft die folgenden Wörter erklärt: Buchweizen, hervorluken, Unannahmlichkeiten, kilometerweit, Hypnose, Drossel, spähen, schicklich.

Es war unter den 24 vorgestellten Büchern in diesem Jahr keines, das ich noch nicht kannte.

Donnerstag, 21. Mai 2015
Blogging November - 1291

Heute zu Ende gelesen:

Trudi Canavan: The Novice: The Black Magician Trilogy



Also Band 2 von der Serie von neulich, und jetzt bin ich versöhnt. Band 2 ist eine Magier-Schulgeschichte, vielleicht ein bisschen Harry Potter, aber wie soll man auch eine Magierschulgeschichte schreiben, ohne ein bisschen Harry Potter drin zu haben, das geht vermutlich gar nicht mehr. In jedem Fall eine Charaktere und eine Story mit Potenzial. Und eine, die Mademoiselle gefallen wird, naja, wenn sie über den ersten Band hinauskommt, da bin ich mir nicht so sicher.

Ich lese dann auch noch Band 3.

Mittwoch, 20. Mai 2015
Blogging November - 1288

Ab jetzt geht es nur noch bergab. Das sagte der Schwimmlehrer vorhin. Er meinte: mit der Anstrengung. Denn das Anstrengendste soll es sein, ohne Schwimmbrett auf der Seite zu schwimmen und dann die Haifischflosse zu machen, denn die Haifischflosse drückt nach unten und verlangt daher nach einer besonderen Körperspannung.

Einerseits ist es beruhigend, dass es jetzt nur noch bergab geht an der Seite der Anstrengungspyramide (wie er schön mit den Armen andeutete), aber ich bin ehrlich gesagt unsicher, ob der Ironman, den die Teilnehmerinnen heimlich im Kopf planen (die Zahl der Teilnehmer hat sich so reduziert, dass wir sie jetzt einfach mitmeinen können), nicht doch noch einen Tick anstrengender sein könnte. Oder ob der Schwimmlehrer vielleicht nicht weiß, dass sein Kurs aus enorm kompetitiven Schwimmerinnenpersönlichkeiten besteht.

Die besten sind - das sage ich absolut ohne Wertung und rein als Tatsachenbericht - meine Schwimmpartnerin und ich. Heute durfte ich ein paar Züge vorschwimmen, vor Stolz habe ich mich gleich verschluckt, aber ich Sie müssen verstehen: auf der Spitze der Anstrengungspyramide ein paar Züge Auf-der-Seite-mit-Haifischflosse vorschwimmen, da kann man schon mal einen moment Innehalten in der Atmung und dann die Richtung verwechseln.

Später schwammen wir dann tatsächlich mit beiden Armen. Jedoch noch mit Brett. Ich glaube, also ich bin mir fast ganz sicher, dass wir nächste Woche die ersten beidarmigen Schwimmzüge ohne Schwimmhilfe machen dürfen. An den Beinen und Anemonenfüßen gibt es nämlich schon seit 2 Wochen nichts mehr auszusetzen und auch was die Armarbeit betrifft, ist der Kurs im Vergleich sehr (!) fortgeschritten. Es käme jetzt eben nur noch die Zusammenfügung der Einzelbewegung, ach ja, und das Atmen. Kleinigkeiten halt. Ob wir noch zwei oder drei Termine hätten, fragte der Schwimmlehrer. Es sind tatsächlich noch 6 oder 7. Für den Fortgeschrittenenkurs, der nach uns die Bahnen hat, legte er zu Trainingszwecken Quietscheentchen bereit. Mein mittelfristiges Ziel ist es jetzt, im aktuellen Kurs so weit fortzuschreiten, dass Quietschentchen eingebracht werden.

Falls das nicht klappt, nicht schlimm - wir wurden nämlich indirekt schon zum Fortgeschrittenenkurs eingeladen. Das ist ungefähr so ein Gefühl, wie vom Grundschulfußballturnier in die Bundesliga abgeworben zu werden.


(Schwimmflossen! Quietscheentchen! Pool-Boys! Kann es einen besseren Sport geben?!)

Dienstag, 19. Mai 2015
Blogging November - 1287

Aus aktuellem Anlass wollen wir hier heute einfach mal nur Sachen angucken.

Das hier ist zum Beispiel wunderschön. Es lohnt sich auch, die anderen Videos von Dean Potter anzuschauen. Leider ist er vor ein paar Tagen bei einem Stunt tödlich verunglückt.

Kennen Sie die Fragen von Max Frisch? Diese könne man eventuell hinzufügen.

Auch das hier ist enttäuschend.

Kommen wir zu etwas Sinnvollem: Ein Rätsel ist gelöst!

Erdbeerzeit! Jeder hat schon vom Erdbär gehört. Aber kennen Sie auch den Erd-, äh, Dings?

Etwas Wissenschaft.

Und: Achten Sie auf Ihre Figur!

Montag, 18. Mai 2015
Blogging November - 1288

Heute können Sie von mir hier im Techniktagebuch lesen.

Leider gibt es Tage, an denen reicht es nicht für mehr als einen Eintrag irgendwo.

Sonntag, 17. Mai 2015
Blogging November - 1287

Nachdem ich viele Jahrzehnte meines Lebens Spargel völlig überbewertet fand, mag ich ihn dieses Jahr plötzlich gern. Vielleicht, weil ich - auch relativ zum ersten Mal - eine richtige Hollandaise probiert habe, die ja nun auch wirklich nicht zu verachten ist, oder so gesagt: mit Hollandaise kann ich mir auch Brokkoli enorm gut vorstellen! Seidem habe ich also schon dreimal Spargel gegessen, was ungefähr so viel ist, wie in den letzten 30 Jahren zusammengerechnet. Aber immer nur Außerhalb. Da, wo andere Leute sich Schnitzel einverleiben, esse ich pfundweise Spargel mit Hollandaise und Salzkartoffeln. Selbst gekocht habe ich ihn noch nicht und auch irgendwie das Gefühl, dass ich das bleiben lassen sollte.

Eine weitere Pflanze, die ich bekanntlich für unnötig halte, ist Bärlauch. Bärlauch steht sogar auf meiner Gemüsemann-Ausschussliste, wohl aber nicht deutlich genug, denn heute morgen stellte ich beim beherzten Biss in ein Käsebrötchen mit hübschen grünen Sprenkeln fest, dass es sich bei diesen offenbar um Bärlauch handelte. Können die denn nicht mitdenken da beim Gemüsemann? Wenn ich keinen Bärlauch haben will, wieso sollte ich ihn plötzlich im Käse goutieren? Da muss doch mal jemand bessere Algorithmen programmieren, scheint mir. Bärlauch bleibt also, im Gegensatz zum Spargel, weiterhin widerlich und nur, weil ich zu faul war, aufzustehen, spuckte ich den Bissen nicht wieder aus. Der Rest vom Brötchen landete dann aber im Müll.

Samstag, 16. Mai 2015
Blogging November - 1286

Zugegeben, ich war heut am Crepesstand schon nah dran, über die Theke zu springen und die Damen dahinter zu reißen. Nur zwei Leute waren vor mir, die jeweils zwei Crêpes kaufen wollten, mit Nutella, wie schwer kann das sein? Wie lang kann das dauern? Es dauerte über eine halbe Stunde, weil die Damen nämlich gar keine Crêpes machen konnten, einen nach dem anderen zerstückelten sie versehentlich oder verklebten ihn untrennbar mit der Platte und warfen ihn dann weg. Vielleicht ist das die Hölle, der Ort, an dem einem um 18 Uhr, wenn man bis dahin nur Frühstück zu sich genommen hat, ständig frische, duftende Crêpes unter die Nase gehalten und dann weggezogen und in den Müll geworfen werden. Wer weiß.

Das aber nur nebenher, eigentlich wollte ich vom Supermarkt erzählen, bzw. ich wollte nicht, ich wollte das noch nicht einmal erleben, aber man kann es sich halt nicht aussuchen.

Im Supermarkt waren vor mir an der Kasse zwei Herren um die 50, vielleicht waren sie angetrunken, vielleicht aber auch nur vom Tag beschwingt, jedenfalls nicht sofort als sozial herausgefordert identifizierbar, aber sie sprachen laut und viel. Sie hatten auch viel eingekauft, das Band schob alles nach hinten durch, sie kamen mit dem Einpacken nicht nach, der eine bezahlte, der andere packte ein, dabei unterhielten sie sich, dann begann der Kassierer, meinen Einkauf über den Scanner zu ziehen, das Band lief weiter, ich kam an die Sachen nicht dran, da der Herr, der bezahlt hatte, noch direkt an der Kasse stand, der andere kam mit dem Einpacken nicht hinterher, meine Sachen schoben sich zu denen der Herren. Nicht so schlimm, sollte man denken, jeder weiß ja, was er gekauft hat, das wird sich schon klären. Doch der einpackende Herr dachte anders, er begann zu schimpfen, schob die Sachen zurück, obwohl das Band am Ende eine dieser Leisten hat, die auf Druck reagieren, also wenn dort Ware draufliegt, stoppt das Band. Aber nicht, wenn man die Ware immer wieder wegschiebt, dann läuft es weiter, ein selbst verursachtes Problem also, das den einpackenden Herrn aber nachhaltig überforderte. Und so geschah das:

Einpackherr: Boah, das kann ich hier jetzt echt alles nicht brauchen! (nimmt einen Teil meines Einkaufs vom Band und wirft ihn auf den Boden)

Frau N: Halt! Das heben Sie sofort auf!

Einpackherr: Aber das mit dem Band...

Frau N: Kein Gespräch! Aufheben! SOFORT!

Einpackherr: Aber...

Frau N: AUFHEBENJETZT!!!

Einpackherr (Sachen aufhebend): ...hysterisch...

Frau N: TOTAL hysterisch, JA!! Und Finger weg vom Band jetzt FINGER WEG!!!

Einpackherr: Aber das Band...

Frau N: Pscht!!! Ich rede. Finger weg. Sehen Sie. Das Band stoppt. Wenn die Sachen bis zu dieser Leiste fahren, stoppt es automatisch. Sie müssen nichts runterwerfen. Werfen Sie NIE WIEDER meine Einkäufe vom Band!

Bezahlherr: Ich hoffe ja, wir begegnen Ihnen nie wieder!

Frau N: Danke!


Und dann bezahlte ich und sah, dass die nächste Person in der Schlange Mademoiselles Schulleiterin war. Ähja.

Freitag, 15. Mai 2015
Blogging November - 1285

Seit mehreren Nächten träume ich immer wieder von der Zombieapokalyse, bzw. von der Vernichtung der Welt, in immer anderen Formen und aus immer an dern Ursachen, aber eins haben sie gemein: ganz beeindruckend tolle Bilder von Sonnenstürmen, Kometen, Raumschiffen über hohen Wellen, Explosionen, Eis, Feuer, all das.

Ich gehe zwar sehr davon aus, dass es sich nicht um prophetische Träume handelt, aber nur für den Fall sollten Sie unbedingt eine Kamera bereithalten. Die Bilder sind einzigartig.

November seit 3348 Tagen

Letzter Regen: 25. Mai 2015, 01:18 Uhr