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    Samstag, 11. Januar 2020

    Festgestellt heute - aber für sofortige Umsetzung zu spät, es war schon gegen 17 Uhr - dass ich meine Arbeit anders strukturieren muss. Kurz gesagt: ich verfranse mich zu sehr in Kleinigkeiten, habe dann nicht genug Ruhe für die großen Themen, bei denen ich richtig denken muss.

    Lang gesagt: ich komme morgens und gehe die Mails und die Post durch, mache alles, was schnell geht, sofort - da hakt es schon. Schnelles sofort machen gut und schön, dann muss man es nicht zweimal anfassen oder Zeit verlieren mit terminieren, aber was, wenn es so unendlich viele schnelle Dinge gibt und sie auch noch immer nachkommen? Wenn dann immer schon Nachmittag ist, bis wirklich alle "schnellen Dinge" weg sind?

    ich drehe das ab Montag mal um und fange mit den langen, denkintensiven Sachen an. Vielleicht lassen sich am Nachmittag dann "schnelle Dinge" bündeln oder, auch möglich, es werden dann nur noch so viele von ihnen erledigt, wie Arbeitszeit übrig ist, und der Rest rutscht auf den nächsten oder übernächsten Tag, statt dass die großen Sachen immer weiterrutschen.

     
    Hallo,
    das Problem kenne ich auch. Danke für den Denkanstoß.

    Morgens ist eigentlich die ruhigere Zeit, momentan mach ich auch zuerst alles was vermeintlich schnell geht. Durch Störungen zieht sich das dann meist bis Mittag.

    Ab dann habe ich erst nach 16h wieder Zeit zur Denkarbeit. Dadurch sammeln sich bei mir die Überstunden und spätestens um 17.30h bin ich mental auch durch.

    Ich versuche es auch mal anders rum.

    LG
    Isa
     
    Ich bin unsicher, ob es klappt. Morgens erst einmal Mails schauen ist unentbehrlich. Und dann habe ich viele "kurze" Sachen, die Entscheidungen sind, ohne die andere nicht weiterkommen. Deshalb ist es schon sinnvoll, die sofort und als erstes zu machen, eben damit es an anderer Stelle weitergeht.

    Vielleicht muss ich das besser sortieren.

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    Als ich noch Programmierer war, waren große, komplizierte Dinge am besten in den frühen Morgenstunden zu schaffen, wenn die lieben Kollegen und vor allem die Projektleiter noch nicht da waren.

    Und da mußte man auch nicht erstmal Mail checken -- um die Zeit (so von 5 bis 8) erwartete eh keiner ne Reaktion. Einmal über die Betreffs kucken, ob das aktuelle Projekt betroffen war (nicht daß man was Veraltetes programmiert), dann drei Stunden konzentriert arbeiten, dann lecker Kaffee und Frühstück und den Rest des Tages mit Kleinkram verdaddeln.

    Ich weiß natürlich nicht, inwiefern das auf Ihre Situation übertragbar wäre, aber für mich hat das damals super funktioniert.
     
    Das ginge sicher schon, aber so früh schaffe ich es nicht ;-)

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    Und, klappt's?
     
    Es klappt im Moment ganz gut, zuerst die schnellen und dringenden Sachen zu machen, die zwar schnellen, aber nicht dringenden, hingegen erstmal liegenzulassen zugunsten von größeren Dingen. Die schnellen, nicht dringenden, kommen dann irgendwann zwischendurch, beim Warten in einer Telefonkonferenz oder zur Entspannung. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

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