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    Donnerstag, 4. Februar 2010

    Beim Vorlesen:

    FrauN: Moment, ich hol mir mal kurz was zu Trinken.
    Mademoiselle: Mama, du darfst von meinem Wasser trinken.
    FrauN: Das ist lieb, aber ich bin doch erkältet, dann kommt meine Spucke da dran und ich stecke dich an.
    Mademoiselle: ah.

    (kurz später, nach meiner Rückkehr)

    Mademoiselle: Mama!! Jetzt kannst du doch von meinem Wasser trinken! Ich schenke es dir! Und ich habe reingespuckt und meine gesunde Spucke macht dich dann auch gesund!!

     
    !

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    Schlaues Kind :)
     
    Ich habe noch versucht, zu erkären. Wie das ist, mit Bakterien, aber sie weiß halt schon, dass es auch "gute" gibt. Und Impfen geht ja auch. Und warum dann nicht so... alles höchst kompliziert. Mein medizinisches Wissen erwies sich als zu begrenzt.

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    Gegen
    diese Logik kommen Sie nicht an. Also Austrinken!

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    Mathe. Immerzu und überall. Wie das nervt. Jaja, wir wissen, dass "plus und plus plus ergibt", dass "plus und minus minus ergibt", dass "minus und minus minus ergibt" - Wäre aber doch schön, wenn's anders wäre. Dass die Mademoiselle es auf diese Weise lernt, nicht schlecht!
     
    Wenn,
    dann aber mathematisch richtig. "Plus mal plus gibt plus", "plus mal minus gibt minus" und "minus mal minus gibt plus". Ihre zweite Aussage wäre nur wahr, wenn der Betrag des Wertes mit dem negativen Vorzeichen größer als der Betrag des Wertes mit dem positiven Vorzeichen ist.
     
    Das minus*minus plus ergibt, wollte ich übrigens damals nicht glauben. Und habe die Klassenarbeit, in der das zum ersten Mal vorkam, zunächst völlig korrekt wie geübt berechnet, dann alles durchgestrichen und nochmal von vorn auf meine Weise (sprich: minus*minus bleibt minus). Die Arbeit war eine glatte 6, die Lehrerin schwerstens verwirrt, vor allem weil man die richtige Version (die wäre eine 1 gewesen) ja noch sah. Und ich offenbar ausreichend Zeit hatte, alles sorgfältig nochmal neu und falsch zu berechnen und zu zeichnen. Ich war aber genauso verwirrt und wollte, konnte, das einfach nicht glauben. Habe mich nach einer Absprache mit der Lehrerin und meinen älteren Geschwistern dann aber widerstrebend (wenn auch weiterhin ungläubig) gefügt. Später, in der Oberstufe, kamen mit den Beweissätzen die Aha-Erlebnisse und ich wurde richtig gut darin mit Mathe im Abi und allem. Ich war vorher einfach zu jung für Mathematik und die Stellen im Gehirn, die dafür vorgesehen sind, noch nicht fertig entwickelt. Eine Beobachtung, die ich auch oft bei Nachhilfekindern gemacht habe. Für manches sind im Kopf noch eine Strukturen da, da kann man erlären wie man will. Ich kann das (z.B. auch beim Bruchrechnen) noch sehr gut nachempfinden, wie es sich anfühlte, wenn man einfach nicht verstehen konnte und auswendig lernen musste statt zu begreifen.

    Das hat jetzt alles gar nichts damit zu tun, ist aber ja egal, schließlich hab ich hier Hausrecht ;-)
     
    hups... danke! ich meinte natürlich MAL!!

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