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    Donnerstag, 7. Januar 2010
    Haltestellengespräche

    Frau (in Sari): Ssöne Wetter?!
    Frau N: Mh. Kalt.
    Sarifrau: Ja! Kalt, kalt, kalt.
    Frau N: Ja, sehr kalt.
    Sarifrau: Ja! Sehr, sehr kalt. Sslim. Sslimkalt!
    Frau N: Fürchterlich kalt.
    Sarifrau: Ja! Füchelich kalt. Viel kalt! Viel, viel, kalt!
    Frau N: Grauenhaft kalt.
    Sarifrau: Ja! Jaja! Grauafkalt!
    Mademoiselle: Scheißkalt.
    Sarifrau (begeistert): Ja!! Sseissekalt!! Sseissekalt!!!
    Frau N: *hmpf*

    [Pause]

    Sarifrau: Jetzt Snee.
    Frau N: Ja. Schnee ist schön.
    Sarifrau: Isse ssön. Isse kalt, Ssnee.
    Frau N: Ja, kalt. Aber hübsch.
    Sarifrau: Üps. Gute Ssnee, kalte Snee. Ja?
    Frau N: Schnee mag ich.
    Sarifrau: Mag Ssnee. Ja. Ssön üps.
    Mademoiselle: Schnee ist voll geil.
    Sarifrau (begeistert): Ja! Voll geil Ssnee! Voll geil!!!
    Frau N: *hmpf*

     
    :)

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    *lol* Sehr ssön!

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    Entschuldigung
    Falschen Knopf gedrückt.

    Ganz fein geschrieben!

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    Das erinnert mich an einen Griechenlandurlaub mit meinen Eltern. Der Grieche unserer Pension konnte nur griechisch sprechen, meine Mutter nur deutsch. Doch beide konnten sie kein Italienisch als zweite Fremdsprache. Und in der Sprache konnten sie sich stundenlang wunderbar unterhalten. M=Mutter, G=Grieche - und das ging so:
    G (sorgenvoll): Poco tourista. Poco.
    M (teilnahmsvoll): Poco tourista? Poco?
    G (noch sorgenvoller): Poco. Poco!
    Schweigen.
    M (interessiert): Und letztes Jahr? Poco tourista?
    G (wegwerfende Handbewegung): Irgendwasaufgriechisch. Poco, poco tourista!
    M: Aha, oh. Poco tourista.
    G (kopfschüttelnd): Poco, poco.

    Denken Sie sich den Dialog einfach weiter. So mancher griechische Kaffe, und nein, kein Ouzo, ist dabei die Kehlen hinuntergeronnen.

    Mein Vater und ich haben Tränen darüber gelacht. :-)))
     
    Meine Güte, und mir fällt nun die ein oder andere mühsame Unterhaltung ein, die ich zu absolvieren hatte in der Zeit, als ich zwischen Darmstadt und Kassel pendelte und dabei diverse Mitfahrer zu unterhalten hatte, die über die Mitfahrzentrale den Weg in mein Auto fanden. Am anstrengendsten war der Äthiopier, mit dem eine Unterhaltung abseits des Wetters gänzlich unmöglich schien. Vergleichsstudien des Kasseler Wetters mit dem an der Bergstraße. Und das die ganze Strecke lang. Fast. Bis auf ein kleines Bananenintermezzo. Ich bot ihm eine an, worauf er enthusiastisch " Yes! Hungry, hungry!" rief und ich ein ganz schlechtes Gewissen bekam angesichts des Hungers auf dem afrikanischen Kontinent und dass ich ihm nicht schon viel früher etwas angeboten hatte. Mir selbst wurde dann verboten, die Banane auf herkömmliche Art zu schälen und er machte sie quasi "unten" auf und ich musste sie am Stil festhalten und das war alles gar nicht so einfach am Steuer mit dieser torkelnden Banane. Aber ich war dennoch froh, dass für kurze Zeit das Wetter mal nicht so wichtig war.
     
    @baghira hihi. Das erinnert mich nun wieder an meinen Vater. Der nahm vor einigen Jahren meinen "frischen" Schwager zu einem kleinen Männerspaziergang beiseite. Das Interessante daran: mein Schwager sprach kein Wort Deutsch, mein Vater spricht (neben einem tief westfälischen Dialekt) ausschließlich Deutsch.
    Nach 3 Stunden begannen wir uns zu sorgen.
    Sie kehrten irgendwann später zurück, mit Biergeruch und der Information, man habe sich verquatscht und die Zeit vergessen...

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    Huch, wie niedlich!!!

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