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    Mittwoch, 29. Oktober 2008
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    Zeichnen Sie sich beim Kindergartenlaternenbastelabend nie!!! durch besondere Schnelligkeit mit akzeptabler Kompetenz aus. Es sei denn, Sie möchten wirklich mehr als ein Laternenexemplar herstellen.

     
    Man verkneife sich auch
    Häme und Schadenfreude, wenn sich andere Elternteile beim Laternenbasteln mit der Heißklebepistole Brandblasen an den Fingern applizieren.
     
    Bei uns gab es gar keine Verletzungen. Naja, gut, ich hab mir mit so einem "Ding" (Metallstift mit Holzgriff zum Löcherstechen, hatte einen richtigen Namen der mir schon wieder entfallen ist) mehrfach in die Finger gestochen. Die Erzieherin meinte, sie wüsste nun, von wem das Kind diese pfriemelige Hektik hätte... ;-)
     
    Keine Verletzungen?
    Klar, Sie waren ja wahrscheinlich auch nicht beim Laternenbasteln für Papis. ;-))
     
    Ein Papi war dabei. Der hat an seinem Tisch die fertig ausgeschnittenen Teile zusammengeklaut und sie als die seinigen ausgegeben. :-)
     
    Dieses Jahr lief es eh anders, aber in den Vorjahren wurde es den Männern schon etwas erleichert, damit nicht der ganze Samstag draufgeht mit der Bastelei. Da bekamen wir die Pappteile schon als vorgezeichnete Schablonen, man fing also nicht komplett bei Null an. Das Ausschneiden haben die meisten auch hingekriegt ohne sich zu verletzen, aber das Festpappen der Transparentfolie am Papprahmen erwies sich als echter Belastungstest. Ich habe mir zwar nicht die Finger verklebt und verbrannt, aber ich war auch kurz davor, es lieber mit dem Tacker zu probieren.
     
    Oh, bei uns ist das immer alles vorbereitet - vorgezeichnet, Pappe mit zugehörigen Transparenten per Büroklammer zusammengelegt und ein Schälchen mit Zubehör (Augen/Fäden/Drähte/fragensenicht) dazugestellt. Das notwendige Werkzeug auf den Tischen verteilt. Man scheint uns nicht allzu viel zuzutrauen ;-)

    Andererseits muss quasi im Austausch Gebäck mitgebracht werden. Man stelle sich das so vor, dass 10 Elternteile jeweils einen Kuchen mitbringen, anlässlich der abendlichen Terminierung des Events aber maximal die Hälfte maximal 1 Stück Kuchen verzehrt. Die Reste werden von den Erzieherinnen unter munterem "Sie wollen das sicher nicht mehr mit zurück nehmen!" in die Tiefen des Raumes verschleppt. Man darf davon ausgehen, dass die Dienstbesprechungen der nächsten Tage wenn nicht gar Wochen damit bestritten werden.

    Es scheint sich also für beide Seiten zu lohnen ;-)
     
    Ha, fühle mich gerade ein wenig ertappt.
    Die Weihnachtsfeier hier im Hause mit meinen Schülern läuft auch immer so, dass die Kinder für das Mitbringen des Gebäcks (da sich ein Konditorenkind unter den lieben Kleinen befindet, wäre ich ja schließlich auch irgendwie doof, wenn nicht) zuständig sind und ich stelle Punsch bereit. Übrig bleibt immer eine bunte Mischung und auf eigenes Plätzchenbacken bin ich dann nicht mehr angewiesen.
    Lasse mich von den Trabanten allerdings dann doch meist noch dazu erweichen, zumindest ein paar wenige Alibi-Teile mit ihnen selbst herzustellen.
     
    Prickelnadel?
     
    ¡Ah, sí! :-)
     
    Frau Keksschnorrerin V., Sie hatten mir noch eine Expertise über Schuh- und Schlüsseldienste versprochen!

    (wir könnten dies zu einer Rubrik "Frau V macht schlau" machen ;-) )
     
    Gemach, gemach. Sie wissen doch, ich neige dazu, Kommentare mit deutlicher Verzögerung abzugeben, um auf diese Weise ganz uraltes Zeugs aus ihrem Blog wieder auf den Tisch zu bringen. Weil Sie sich dann so nett darüber ärgern.
    By the way, ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass ich letztlich als ich bei Ihnen war, die Klorolle in Ihrem Badezimmer wendete, um sie damit in die einzig und alleinig wahre Position zu bringen? Und dies sogar gleich zweimal. Schließlich hatte ich Geburtstag und da stand mir das zu.
    Hm, hm, hm, jetzt wollt ich das mit der Klorolle hier verlinken und find den Blogbeitrag nimmer. Ich fürchte fast, dass dies Thema an komplett anderer Stelle behandelt wurde. Nun denn, auch egal, kann ich halt doch eben nix ans Tageslicht hervorheben bei Ihnen hier und heute.
    Aber das mit den Schuhen und den Schlüsseln, das kommt noch, versprochen.
    Irgendwann.

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