• Privatbloggen an: novemberregen @ gmail.com
  • | Twitter: @novemberregen
    Sonntag, 12. Januar 2014
    Blogging November - 804

    Heute saß ich drei Stunden in einem Café und schaute Leute an. Also eigentlich las ich Dinge über den steuerlichen in Abgrenzung zum sozialversicherungsrechtlichen Arbeitnehmerbegriff, unbeschränkte, erweiterte unbeschränkte und unbeschränkte Steuerpflicht auf Antrag sowie beschränkte sowie (natürlich!) auch erweiterte beschränkte Steuerpflicht, erste und zweite Progressions und obere und oberste Proportionalzone (warum man letztere wohl nicht analog auch "erste" und "zweite" nennen konnte?) und ähnlich Interessantes, wobei es aber - da wird jeder zustimmen - für die Erhaltung der geistigen Gesundheit absolut unerlässlich war, spätestens nach 3 Seiten Lektüre mal wieder einen Blick auf die Umgebung zu werfen.

    Die betrachtete Umgebung meiner Wahl bestand aus mehreren zu einer Tafel zusammengeschobenen Tischen, an denen eine Gruppe saß, alters- und geschlechtsgemischt, auffällig war aber: Herren, die keine langen Haare trugen, hatten immer einen Bart, wohingegen Herren, die langes Haar hatten, nie zusätzlich auch noch einen Bart aufweisen konnten. So als gäbe es eine maximal verfügbare Menge Haar am Körper. Alle Frauen waren dunkelblond und langhaarig bis auf eine, die hatte rosa Haare. Alle Menschen trugen Jeans, nur ein Herr wich ab mit seinem einteiligen Ganzkörperfleeceanzug in schwarz.

    Zwischen meinen Studien überlegte ich also immer wieder, um was für eine Gruppe es sich gehandelt haben könnte. Man schien sich nicht allzu gut zu kennen, fasste sich auch nicht an. Ich wollte noch fragen, aber dann waren sie ganz plötzlich verschwunden, als ich mich gerade voller Enthusiasmus dem Grenz- und Durchschnittssteuersatz widmete - endlich mal was, das man auf Anhieb versteht.

    Schade. War es vielleicht eine Seminargruppe, die zum Mittagessen ging, oder Teilnehmer an einer Exkursion? Was meinen Sie?

    Sonntag, 12. Januar 2014
    Blogging November - 803

    Frau N: Entschuldigung, haben Sie Steno-Papier, also Blöcke oder Hefte oder was auch immer?

    Verkäufer: Was?

    Frau N: Steno-Blöcke. Oder Hefte. Das ist Lineatur Nr. 12.

    Verkäufer: Was?

    Frau N: Steht hier auf Ihrer Übersicht. Lineatur 12. Aber dazu gibt es kein Fach im Regal. Ist das woanders?

    Verkäufer: Keine Ahnung!

    Etwa 150-jährige Kundin: Steno-Papier gibt es hier nicht. Wozu brauchen Sie das?

    Frau N: Ich überlege, Steno zu lernen.

    150-jährige: Dann überlegen Sie doch erst mal fertig.

    Frau N: Nein, es ist so: wenn es das Papier gibt, lerne ich es, wenn nicht dann eben nicht.

    150-jährige: Wie albern. Das Papier können Sie sich natürlich aus dem Internet ausdrucken. Dass Sie das nicht wissen!

    Frau N: (guckt dumm)

    150-jährige: Sie haben doch sicher Internet?

    Frau N: Ohja, ja, natürlich!

    150-jährige: Na sehen Sie. Dann werden Sie jetzt wohl zurechtkommen.

    (Abgang 150-jährige Frau).


    Ähja.

    Samstag, 11. Januar 2014
    Blogging November - 802

    Vor ein paar Tagen war ich auf dem Weihnachtsmarkt, wie kam das nochmal - achja, es war der Neujahrsmarkt (hier im Ort geht der Weihnachtsmarkt seit ein paar Jahren nahtlos in den Neujahrsmarkt über, außer einer Veränderung des Namens wird keinerlei Modifikation vorgenommen, ich finde das unglaublich elegant) und die ganze Familie mit Großeltern war dort, weil wir ja nochmal Weihnachten gefeiert hatten. Also waren wir auch am Crêpes-Stand und dort war eine Frau, die komische Sachen kritzelte. Ich schaute mir das an, es war komplett unleserlich und keine mir bekannte Schrift, ich schaute die Frau an, sie sah nicht außerirdisch aus und sprach ganz normal mit der Crêpes-Frau, nein, halt: sie interviewte sie!

    Ich wusste ja auch schon einiges über die Crêpes-Frau durch meine kleine Weihnachtsmarktumfrage neulich, bei der ich wissen wollte, das die Standbesitzer eigentlich außerhalb der Saison machen. Hatte ich davon berichtet? Bestimmt. Ich konnte mich aber zurückhalten und rief nicht "ich weiß auch was!" sondern erfasste blitzartig die Situation: die Dame war eine Journalistin (oder sowas) und führte ein Interview und schrieb folglich Steno.

    Steno! Dass es sowas noch gibt. Wie veraltet, wer braucht den sowas - aber moment, wie praktisch! Wenige Sekunden später wollte ich auch Steno lernen, der erste Weg, wenn man etwas lernen möchte, ist natürlich, es zu googlen. Sowieso, was man nicht online lernen kann, kann ich nicht lernen, dazu fehlt mir die Zeit.

    Man kann Steno online lernen, sogar auch kostenlos. Dauert allerdings länger, als ich mir vorgestellt hatte, nämlich wenn man jeden Tag eine Stunde lernt etwa ein halbes Jahr. Ich hatte mir eher sowas im Zeitraum von ein Wochenende und dann halt Übung vorgestellt, Übung hätte ich mir im Büro nebenher beschaffen können, in dem ich einfach immer munter alles mitschreibe, was jemand sagt, das hätte ich mir spaßig vorgestellt. Aber ein halbes Jahr täglich eine Stunde? Wenn ich so viel Zeit hätte, würde ich virtuos Klaiver spielen und müsste nicht demnächst eine Woche Urlaub nehmen, um meine Prüfung gut zu bestehen. Der Wunsch, Steno zu lernen, erlosch genauso schnell, wie er entstanden war.

    Das ist jetzt ungefähr eine Woche her. Und seit einer Woche, ungelogen, begegnet mir Steno jeden Tag. Einmal sah ich wen in bei Starbucks etwas in Steno in ein Moleskin schreiben (Verdacht: Entwurf eines Blogpostings), einmal ging es in einer Zeitschrift um Steno, ein anderes Mal in einem Blog, dann fand ich einen Zettel in einem Einkaufswagen (den ich aufgrund meiner Recherchen immerhin zuordnen konnte).

    Ich glaube, ich sollte das doch lernen. Ich weiß zwar nicht, zu welchem Zweck, aber ich bin sicher, es wird zu irgendwas gut sein.

    Freitag, 10. Januar 2014
    Blogging November - 801

    Urlaub ist ja immer so eine Sache, jede Durchbrechung der Routine supsekt denn meist nicht folgenlos: die Leute kommen verändert zurück, jedenfalls vorübergehend.

    Ich zum Beispiel kehrte aus meinem Urlaub als neue, und zwar völlig emotionslose Person an meinen Arbeitsplatz zurück. Schon nach wenigen Tagen kann ich behaupten: meine Arbeitsbelastung reduziert sich dadurch signifikant! Als völlig emotionslose Person muss man nämlich auch gar nichts diskutieren, man sagt entweder Ja oder Nein und so ist es dann. Geht alles viel schneller!

    Ist allerdings auch ziemlich langweilig.

    Dienstag, 7. Januar 2014
    Blogging November - 799

    Nachdem - auf meine spezielle Anordnung hin - seit 1.10. in jeder Gemüsekiste ein Kürbis dabei war und wir dazu noch außerplanmäßig die gesamten Halloween-Laternen aufgegessen haben, kulminierte die Saison heute in einem Kürbis-Risotto - das Kübisfleisch im Ofen gebacken und ganz am Ende untergerührt, obendrauf Bacon-Streifen.

    Beim Kochen war ich noch absolut motiviert, es roch auch gut, der Duft allein sättigte aber schon enorm und als es dann ans Essen ging, nahm ich mir eine eher kleine Portion, von der ich dann die letzten zwei Löffel auch partout nicht mehr runterbringen mochte.

    Die Kürbisphase ist damit wohl auch erstmal durch. Und ich könnte mir gut vorstellen, die nächste Saison auszusetzen.

    Dienstag, 7. Januar 2014
    Blogging November - 798

    Januar ist ein Monat, den ich nicht so mag. Erstens wird es zwar wieder heller, aber was man dann im Hellen sieht ist grau und nass und klamm. Die bunten Blätter sind weggefegt, die Kerzen wieder im Schrank, der Tee ausgetrunken. Die Erdrückende Gemütlichkeit ist wieder in der Kiste im Keller verstaut, die Feierei und die Verwandtschaft haben wir hinter uns, aber - was jetzt?! Karneval etwa?

    Schlechte Laune herrscht im Januar vor, schauen sie sich die Leute auf der Straße mal an: alle schlecht gelaunt. Die hatten nämlich Vorsätze, doch dann waren sie erst verkatert und danach setzt schon der Alltag wieder ein. Die Aufbruchstimmung haben sie also verpasst und nun schauen sie ratlos dem abgefahrenen Zug hinterher. Im Nieselregen.

    Januar ist das eigentliche "zwischen den Jahren". Das Bestellt und nicht Abgeholt. Aufräumzeit - den Baum raus, die neuen Mülltermine eintragen und die Versicherungen buchen ab. Andere Steuern, Beitragsbemessungen und Briefporto. Alles anders, nichts besser.

    Frohes neues Jahr. Ich kann nichts dafür, dass heute schon der 6. ist. Man kommt ja zu nichts, auch 2014 nicht.

    Montag, 6. Januar 2014
    Blogging November - 797

    Wenn man wegen der ganzen Feiertage ausnahmsweise einmal für alles mögliche Zeit hat, ja, dann kommt plötzlich auch Puzzlen als Freizeitbeschäftigung in Frage. Findet Mademoiselle. Und so dufte ich heute etwas assistieren, als eine Portraitzeichnung eines blumenumrankten Einhornkopfes aus 500 Teilen erstellt wurde.

    Zu meiner großen Überraschung stellte ich fest, das Puzzle heute ja auch ganz anders ist als früher. Also das Teilezusammenstecken ist gleich (wobei es nun auch 3D gibt, also doch nicht ganz gleich), aber die Peripherie! Man hat eine Puzzlematte, wo ich früher noch auf einem grünlackierten Holzbrett puzzlete, das gleichzeitig die Unterlage für Lego oder Playmobilwerke oder den Fußboden der Barbiebehausung darstellte! Dann gibt es ein Tütchen mit "Puzzle-Fixateur" in der Packung, das rührt man an, muss dann 1 Stunde warten, schmiert es dann auf das Puzzle, muss dann nochmal 2-3 Stunden warten und kann das Werk, also den Einhornkopf mit den Blumenranken, dann noch mit beigefügten Glitzersteinen bekleben. Das hat mir auch keiner vorher gesagt, das mit den 1 Stunde plus 2-3 Stunden, als das Puzzle so als "letzte Aktivität vorm Schlafengehen" angefangen wurde. Dankeschön, Ravensburger... aber dafür haben wir ja nun einen Einhornkopf, den wir überall aufhängen oder, ja!, oder sogar auch aufstellen können. In jedem Raum der Wohnung. Wunderbar.

    Samstag, 4. Januar 2014
    Blogging November - 796

    Nun habe ich knapp einen Tag Quizduell ausprobiert und dabei festgestellt: das absolute Kerngebiet meines Wissens liegt im Bereich "Essen und Trinken".

    Früher, bei Trivial Pursuit, habe ich ja nie das pinkfarbene Tortenstück bekommen. Also das für "Unterhaltung". Nie, wirlich nie, in nicht einem einzigen Spiel. Später haben wir gar nicht mehr normal gespielt, sondern alle haben nur noch versucht, eine pinkfarbene Frage zu finden, die ich beantworten könnte - aussichtslos. Wir haben dann aufgehört, es zu spielen, ist ja dann sinnlos.

    Interessanterweise scheine ich aber seither ein gar nicht geringes Wissen über Fernsehserien aufgebaut zu haben, was besonders fasziniertend ist, weil ich doch gar keine gucke. Auch amüsierte es mich zu erfahren, dass ich mich im Bereich "Labor" ganz gut auskenne, besonders in chemischen Fragen. Wo ich doch immer Chemie als das Fach anführe, das besonders gut belegt, dass man ohne jeglichen Wissenserwerb aus einem Kurs hervorgehen kann. Vielleicht muss ich diese These überdenken.

    Jetzt ist Quizduell aber erstmal schon wieder vorbei, man hat nämlich anscheinend nur eine begrenzte Art an Spielen, bis man irgendwas bezahlen um Dingens, Premium, zu werden. Und die habe ich jetzt aufgebraucht.

    Samstag, 4. Januar 2014
    Blogging November - 795

    Ich weiß ja nicht, was Sie am Wochenende vorhaben, aber ich für meinen Teil werde morgen wieder Weihnachten feiern. Das Essen habe ich heute teils vorbereitet (Schmorgulasch), dazu gibt es das Rotkraut von dem Weihnachten neulich (aus der Tiefkühltruhe), Klöße kriegen wir nochmal frisch aus dem Kochbeutel morgen spontan hin. Jahaa, wir schrecken hier vor nichts zurück.

    Das besonders lustige ist, dass Herr N. es auch bis zu unserem Zweitweihnachten noch nicht geschafft hat, die benötigten Geschenke zu beschaffen. Er wird also morgen früh aufstehen müssen.

    Möglicherweise feiern wir dann nächstes Wochenende nochmal Silvester. Aber da möchte ich mich jetzt noch nicht festlegen.

    Donnerstag, 2. Januar 2014
    Blogging November - 794

    Kontrolleur 1: Diiieeeee Fahrkarten bitte.

    Junger Mann: (zeigt Fahrkarte)

    Kontrolleur 1: Sie wissen schon, dass Ihre Fahrkarte für Offenbach ist?

    Akkordeonspieler: lülülüüüüü

    Kontrolleur 1: Sie dürfen hier nicht musizieren! - Sie, haben Sie mich gehört?

    Junger Mann: Schon. Aber wir sind doch in Offenbach.

    Kontrolleur 1: Jetzt sind wir in Offenbach, aber eben waren wir in Frankfurt und da saßen Sie schon in der Bahn.

    Junger Mann: Jetzt sind wir in Offenbach und jetzt kontrollieren Sie meine Fahrkarte und die ist für Offenbach. Wo ist das Problem?

    Akordeonspieler: lalalalaaaaa

    Kontrolleur 1: Gebensemal Ihren Ausweis. - Sie dürfen hier nicht musizieren! - Ihren Ausweis!

    Junger Mann: Habe ich nicht dabei.

    Kontrolleur 1: Dann hole ich mal meinen Kollegen...

    Junger Mann: He, geben Sie mir erstmal meine Fahrkarte zurück!

    Kontrolleur 1: (geht weg)

    Junger Mann: (hält ihn fest)

    Kontrolleur 1: Nehmen Sie die Finger weg!

    Akkoredonspieler: luuulululluuuuuu

    Junger Mann: Geben Sie mir meine Fahrkarte!

    Kontrolleur 1: Sie können hier gar nichts fordern!

    Anderer Mann (gerade eingestiegen): Entschuldigen Sie - wie viele Kinder kann ich auf meiner Monatskarte mitnehmen?

    Kontrolleur 1: Was?

    Anderer Mann: Ich habe eine Monatskarte und da kann ich doch Kinder mitnehmen. Aber wie viele?

    Akkordeonspieler: liiililiiiiiliiii

    Junger Mann: Ich will meine Fahrkarte zurückhaben!

    Kontrolleur 1: Sie dürfen hier nicht musizieren!! - Jetzt gar keine, nur am Wochenende und nach 19 Uhr.

    Anderer Mann: Ich will ja auch erst am Samstag mit den Kindern...

    Junger Mann: Meine Fahrkarte!!

    Kontrolleur 1: Drei eigene oder ein fremdes unter 15.

    Frau N: Äh - Entschuldigung, das stimmt nicht.

    Kontrolleur 1: Wer sind Sie denn?

    Frau N: Mein Name ist Novemberregen, ich fahre hier Bahn.

    (Frau N. und anderer Mann kichern)

    Akkordeonspieler: läääälääläääää

    Kontrolleur 1: Sie dürfen hier nicht musizieren!

    Junger Mann: Meine FAHRKARTE!

    Frau N: Seit der Fahrplanumstellung Mitte Dezember Kinder unter 15 so viele man will. Egal ob eigene oder fremde.

    Kontrolleur: Quatsch.

    Frau N: Doch. Natürlich nur nach 19 Uhr und am Wochenende. Und an gesetzlichen Feiertagen.

    Anderer Mann: Wie viele?

    Frau N: So viele unter 15 wie man will. Oder muss.

    Kontrolleur 1: Reden Sie keinen Unfug!

    Frau N: Sie reden Unfug!

    Kontrolleur 1: Nicht in dem Ton, junge Frau!

    Anderer Mann: Moment Mal, ich möchte schon wissen, welche Auskunft jetzt korrekt ist!

    Junger Mann: Jetzt reicht es mir aber! Meine Fahrkarte!!

    Akkordeonspieler: läääälääääälääää

    Kontrolleur 2: Was ist denn hier los? - Sie dürfen hier nicht musizieren!

    Kontrolleur 1: Ich habe hier eine uneinsichtige Person!

    Kontrolleur 2: Wer denn? Der Herr?

    Anderer Mann: Ich wollte nur wissen, wie viele Kinder ich mitnehmen kann auf meiner Monatskarte!

    Kontrolleur 2: Alle eigenen oder bis zu drei fremde Kinder.

    Frau N: Verzeihung, das ist falsch! Unendlich viele unter 15. Täglich nach 19 Uhr, Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen. Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember.

    Kontrolleur 2: Woher wollen Sie das denn wissen?

    Frau N: Ich bin Profibahnfahrer.

    Kontrolleur 2: Was sind Sie?

    Kontrolleur 1: Das ist doch Quatsch!

    Frau N: Das steht auch in Ihrem Kundenmagazin und in der Tarifübersicht in den Schaukästen überall die ich immer studiere, wenn die Bahn Verspätung hat.

    Anderer Mann: Also echt jetzt, das sollten Sie aber wissen! Da hätte ich jetzt völlig umsonst Fahrkarten für die ganze Bande gekauft! Das ist nicht in Ordnung so, haben Sie eine Dienstnummer oder sowas?

    Junger Mann: Ihr Kollege hier gibt mir meine Fahkarte nicht mehr zurück, können Sie da mal was sagen?

    Kontrolleur 2: Sind Sie der uneinsichtige Schwarzfahrer?

    Akkordeonspieler: liiilülülülüüüüü

    Kontrolleur 2: Sie dürfen hier nicht...

    Junger Mann: Ich fahre nicht schwarz! Ich habe eine Schülerkarte für Offenbach und wir sind in Offenbach.

    Kontrolleur 1: Aber der saß aber schon an der Stadtgrenze in der Bahn!

    Anderer Mann: Kann ich jetzt mal einen Namen oder eine Nummer von Ihnen haben? Ich muss gleich aussteigen und möchte mich schriftlich über Sie beschweren. Das gibt es doch nicht, dass Sie hier die Fahrkarten kontrollieren und dabei die Beförderungsbedingungen nicht kennen.

    Kontrolleur 2: Bist du sicher?

    Anderer Mann: Duzen Sie mich nicht!

    Kontrolleur 2: Ich spreche nicht mit Ihnen.

    Junger Mann: Ich will mich auch beschweren!

    Akkordeonspieler: dudeldudeldiiiii

    Kontrolleur 1 und 2: Sie dürfen hier nicht musizieren!

    Akkordeonspieler: Ich steige gleich aus.

    Anderer Mann: Ich auch, deshalb Ihren Namen bitte.

    Junger Mann: Ich auch, deshalb meine Fahrkarte bitte.

    Frau N: Ich auch, aber das ist glaube ich egal.

    (alle steigen aus)


    Ab da habe ich die Situation nicht weiter verfolgt. Nur der Akkordeonspieler hat mich noch ein Stückchen spielend begleitet.

    November seit 7098 Tagen

    Letzter Regen: 28. August 2025, 21:53 Uhr