Schon vor dem Frühstück war Gesangsstunde, wir befassten uns heute viel mit Bildern und stellten fest, wenig überraschend natürlich, dass für uns unterschiedliche Bilder funktionieren. Wo der Gesangslehrer gerne von "Stütze" spricht, von unten gedacht, sehe ich ein Luftpolster, auf dem meine Stimme obendrauf liegt. Wo er einen "umarmenden" Klang sieht, ist mein Bild ein "Heiligenschein". Und so weiter.
Er fragte, ob ich mich jetzt für einen Song für den Termin Ende des Monats entschieden hätten. Ende des Monats reisen Violinista und ich nämlich als Teilnehmerinnen zu etwas, das ich "DSDS" nenne, obwohl es das natürlich nicht ist, das wäre ja ein großes Abenteuer und ich mache dieses Jahr nur kleine Abenteuer. Es heißt aber so ähnlich, nicht klanglich sondern semantisch, also sage ich jetzt so.
Und weil wir darüber sprachen, erinnerte ich mich, dass ich vorher noch einen Frisiertermin machen wollte, es wäre auch eine Woche später noch vertretbar, doch verreise ich lieber mit einfachen Haaren, zumal ich las, dass die Zimmer nicht als Standardausstattung über einen Fön verfügen. Und zapp, schon das nächste kleine Abenteuer, ich klicke immer auf "beliebiger freier Termin" und werde dieses Mal bei L. landen, die ich noch nicht kenne, laut Website sind Kurzhaarfrisuren ihre Spezialität, das passt ja, allerdings auch Expertin für Farbe, ich hoffe, das geht gut, ich hörte von einer Freundin, die den Salon anzündete, nein, nein, nur verließ, als ihr die postmenopausale lila Strähne in der Kurzhaarfrisur angeboten wurde.
Danach rauschte der Tag erstaunlich schnell vorbei. Ich hatte gerade kurz Scones gebacken, da war Cucinacasalinga online und ich wollte ja sowieso noch Schreibtischdinge erledigen. Doch gerade, als wir einander auf den aktuellen Stand gebracht hatten - und selbst das nur so halbwegs - rief schon M an. Wenige Minuten später stand sie vor der Tür und wir machten gemeinsam noch ein paar Erledigungen. Jetzt ist hier für die nächsten zwei Feiertage auch ausreichend Klopapier im Haus!
Und dann war auch schon wieder Abendessen. Diese Sache mit dem Essen finde ich wirklich etwas stressig an Tagen, die ich zu Hause verbringe, immer muss man schon nach wenigen Stunden wieder nachdenken und Handlungen beginnen. Für den Urlaub werde ich mir da etwas ausdenken müssen, sonst habe ich ja gar nichts von den freien Tagen.
Ich fühle mich immer noch nicht 100%ig fit. Habe den Eindruck, dass eine Runde Schwimmen dies behoben hätte, doch das Schwimmbad hat bis Dienstag geschlossen. Ein Spaziergang half nicht, ich gehe ja außerordentlich gerne doch an manchen Tagen - und so einer war heute - habe ich das Gefühl, meine Beine wären ein kleines Stück zu lang und folglich bewegen sie sich etwas unkontrolliert und nicht gleichmäßig-geschmeidig.
Deshalb gehe ich jetzt gleich auch schon wieder schlafen. Denn morgen früh um 7 beginnt die Osterreise zu Papa N. Und übermorgen ist dann noch ein Tag frei! Wahnsinn.
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