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    Sonntag, 24. März 2019

    Neue Woche, hurra hurra, sehr aufregend. Ich bin am Sonntagabend, also vor dem Anfang einer neuen Woche, schon immer latent freudig-aufgeregt, wird vermutlich auch immer so bleiben. Nunja.

    Die Woche wird voll, wenn nichts dazwischen kommt, passiert das Folgende:

    Montag Geschäftstermin in einem Hotel und ein paar Kooperationspartner kennenlernen in einem Bereich, in dem ich mich null auskenne. Ist (zum Glück) nur vorübergehend, ich habe einen Profi für diesen Bereich eingestellt, die ihn mir dann in ein paar Wochen wieder abnimmt. Bis dahin muss ich versuchen, keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen und nicht allzu viel Mist zu bauen. Nachmittags dann M zum Sport fahren, vor der Sporthalle auf dem Parkplatz Conference Call (habe alle meine Calls auf Montag zwischen 17:30 und 19:30 gelegt, weil das so furchtbar praktisch ist, wenn ich eh auf dem Parkplatz herumhänge). Dann nach Hause und Abendessen und wie ein super organisierter Mensch habe ich das Abendessen heute schon vorbereitet (Nudelsalat).

    Dienstag habe ich gleich morgens um 8 einen Zahnarzttermin, es geht aber nur um die Anpassung der Knirschschiene. Danach Büro, das Kind hat einen Kieferorthopädentermin am frühen Nachmittag, geht da aber (hoffentlich - oh, das hab ich noch gar nicht abgesprochen) alleine hin, abends ein höchst nerviges Telefonat aber das letzte seiner Art. Das schaffen wir auch noch.

    Mittwoch, was war Mittwoch, ich glaube ausnahmsweise mal nichts Besonderes.

    Donnerstag Rückkehr des Nachfolgers vom Oberchef und wir müssen was ernsthaftes besprechen und einen Plan fassen, am besten Donnerstag, notfalls Freitag. Das Thema liegt bei mir, Initiative und Input müssen von mir kommen, alles nicht schön aber es ist halt, wie es ist. Abends gehe ich mit einem Kollegen was Trinken, wobei ich unbedingt vorhabe, so gut wie nichts zu trinken denn auch da brauche ich - beruflich bedingt - einen klaren Kopf.

    Freitag morgens um 8 Kinderarzttermin (nicht für mich, aber ich bin als Begleitung erwünscht), dann ganz normal arbeiten, abends zum Chor.

    Samstag ausschlafen, vielleicht Gesangsstunde, vielleicht auch eine doppelte, vom erkrankten Gesangslehrer habe ich noch nicht wieder gehört, mal sehen. Am späteren Nachmittag mit einer befreundeten Familie verabredet.

    Und Sonntag mache ich gar nichts, ganz bestimmt.

    Zwischnedurch muss ich unbedingt einen kleinen Stapel Rechnungen bezahlen, schön wäre auch, wenn ich die Mappe, auf der "wichtiges Zeug, endlich machen!" steht angehe, unbedingt auch die Geldbörse umräume und nun, wo ich entdeckt habe, dass TÜV gar nicht im März ansteht sondern erst im Juni, einen Termin für Reifenwechsel und Ölwechsel und das kleine fehlerhafte Birnchen hinten mache. Schön wäre auch, wenn die Leuchtstoffröhre geliefert wird, so dass ich sie in der Küche einbauen kann und über dem Herd wieder Licht habe, schön wäre auch, wenn die Mischbatterie aufhört, von oben hinten in den Schrank zu tropfen, aber das wird wohl ohne Zutun eines Klempners nicht geschehen und für den ist nächste Woche bei aller Liebe kein Platz. Dann habe ich heute ein Buch zu Ende gelesen und hoffe, das neue kommt bald an, weil ich genau dieses jetzt als nächstes lesen will, ich habe es aber gebraucht gekauft (weil ich ja eigentlich gar nichts mehr kaufen will und wenn, dann wenigstens nichts neu produziertes), das dauert manchmal etwas länger. Außerdem habe ich letzte Woche noch einen Schwung Kleidung gekauft - neu, nicht gebraucht also gegen alle Prinzipien, ist halt manchmal so - und die will ich waschen und in den Kleiderschrank einhegen, den dabei auch sortieren. Schön wäre es auch, die Steuererklärung zu machen, vielleicht, vielleicht. Was noch? Niemand hat mich heute daran erinnert, meine Eltern anzurufen, also mache ich das auch morgen noch, spätestens übermorgen. Eventuell noch das zweite Katzenklo grundreinigen (das erste habe ich gestern). Putzen wird notwendig sein, die Putzfrau ist im Urlaub (Flitterwochen, auch das noch, bestimmt wird sie bald schwanger, jammerjammer). Sachen aussortieren wäre klasse, aber wann soll das noch stattfinden, ich setze mir lieber als Ziel, die zwei Farbeimer, die seit ähm, neulich, im Schlafzimmer stehen, endlich in den Keller zu tragen und dann könnte ich schauen, ob die Schreibtischplatte (auf der sie nämlich stehen) auf den Schreibtisch im Büro passt und das dann austauschen oder eben auch nicht, also jedenfalls eine Platte endgültig aus der Wohnung entfernen, egal welche. Und dann wurde mir noch eine Einladung angekündigt, wenn sie eintrifft und mir die Details verrät, möchte ich die Reise organisieren. Achja und ein Seminar muss ich noch endgültig bestätigen. Achja und den neuen Sportkurs in den Kalender eintragen und aufpassen, dass er nicht mit irgendwelchen Calls kollidiert.

    Ich glaube, das war es erstmal.

     
    Uff...
    ... hier sieht es ähnlich aus.
    Viel Erfolg und eine gute Woche, S.

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    Gute Güte ...
    ... allein vom Lesen bin ich schon hundemüde. Wie schaffen Sie das alles nur?

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    Für den Fall, dass es daheim sonst keiner tut, erinnere ich Sie daran: Sie wollten noch Ihre Eltern anrufen.
     
    erledigt, danke!

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    AH! Gut, dass Du die Putzfrau ab und an siehst - diese wertvolle Information hatte ich gar nicht. Dann kann ich wenigstens ein kleines Blümchen für sie hinstellen. :-)

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