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    Freitag, 15. November 2019

    Gut geschlafen, an mehr am Vormittag habe ich kaum Erinnerung, denn um 11 Uhr trank ich Champagner auf nüchternen Magen. Nicht viel natürlich, es war ja im Büro, aber ich trinke ja schon generell selten Alkohol und dann auch noch vormittags und ohne Essen vorher, heieiei. Sicherheitshalber versteckte ich mich danach in meinem Büro und machte unkomplizierte Dinge wie Ablage, bis die Wirkung abgeklungen war.

    Zwischendrin begab sich noch folgendes Gespräch mit dem neuen Oberchef:

    nOC: Frau N., wie geht das eigentlich weiter mit dem Büro vom alten Oberchef? Wir könnten das doch jetzt gut brauchen. Hat er mal was gesagt, wie lange er das noch haben möchte?

    Frau N: Wenn wir es brauchen, sage ich ihm das, das haben wir so abgemacht.

    nOC: Was haben Sie abgemacht, was sagen Sie ihm dann?

    Frau N: Ich sage: Herr Oberchef, ich muss mit Ihnen über die Raumverteilung sprechen, wir haben einen Engpass und Sie hatten mir Anfang 2019 signalisiert, dass Sie flexibel sind.

    nOC: Sind Sie wahnsinnig???!

    Dabei beließen wir es zunächst.


    Am späteren Nachmittag fuhr ich nach Hause, erledigte noch ein paar Einkäufe und fuhr dann M zum Sport. Unterwegs fragte sie, ob ich sie später auch abholen könne. Das kann ich freitags bekanntlich nie, denn das Training endet um 20 Uhr in irgendeinem Dorf und mein Chor beginnt um 20 Uhr in der Innenstadt zu proben. Das ist schon seit 2 Jahren so, deshalb verwunderte mich die Frage und ja, wie immer sind die Dinge komplexer, als sie auf den ersten Blick scheinen. Ich warf die Pläne also nochmal um, setzte M beim Sport ab, fuhr dann bei einem Dorf-Asiaten vorbei, fuhr dann in merkwürdigste Gegenden zu großen Super- und Drogeriemärkten mit Parkplätzen um den Einkauf zu erledigen und holte das Kind um 19:30 aus dem Training, um sie mit dem Essen zu Hause abzusetzen und trotzdem zum Chor gehen zu können.

    Heute war die erste Probe nach dem Konzert, also ein komplett neues Programm, zu meiner großen Erleichterung. Und es wurde auch ein Zeitungsartikel zu unserem Konzert verteilt, der tatsächlich sehr positiv spricht, das war schön. Nicht schön war das Ende der Probe, denn die Leiterin kündigte an, für mehrere Monate wegen Krankheit auszufallen.

    22:30 Uhr zu Hause, dann nicht mehr viel. Ich sehne dringend ruhigere Zeiten herbei!

    November seit 5010 Tagen

    Letzter Regen: 11. Dezember 2019, 22:23 Uhr