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Dienstag, 29. Januar 2013
Blogging November- 456

Himmel, Dallas ist im Fernsehen! Das lief früher immer, wenn ich nicht einschlafen konnte oder nochmal aufgewacht bin und ins Wohnzimmer gegangen bin, um ein bisschen zu jammern.

Und jetzt sitze ich auf der Couch im Wohnzimmer und Dallas läuft und Mademoiselle kommt im Nachthemd mit Schlafbäckchen angetappst.

Himmel.




Heute vor zig Jahren:

7 Uhr Aufstehen, 7:30 Frühstück, 8 Uhr Abfahrt zum Sonnenkopf, schlafen im Bus, 10:30 Mittelstation, 11 Uhr Obermurilift - diesmal verlieren wir Grobi tatsächlich, wir wissen nicht, wie das passsiert ist, warten eine Viertelstunde und machen dann die Talabfahrt. Eine Stunde Pause, wir finden Grobi wieder, die total sauer ist, ab 14 Uhr ist offiziell "Freifahrt", wir fahren mit M, A und Yvette.

Abendessen: Salat, Kartoffelpürree, Crepes, Apfelmus.

Wirklicher Riesenärger wegen Abhauen - es glaubt natürlich niemand, dass es heute nicht absichtlich war, hätten wir selbst auch nicht
geglaubt, das ist okay. Der Vertrauenslehrer hat sich noch den Lehrer aus der Parallelklasse dazugeholt, der spuckt auf den Tisch und zieht
eine Linie und sagt, das ist die Grenze und wir sind hier (tippt genau auf die Linie) und noch einen Schritt drüber und wir dürfen nicht mehr Skifahren. Das ist natürlich Scheiße, nicht mehr Skifahren geht einfach nicht. Wir müssen dann wohl jetzt mit Grobi fahren.

Duschen und Schlafen - gegen 22 Uhr kommen S und E in unser Zimmer und haben Wodka dabei, wir kippen unseren Teil immer in einen Koffer, E kotzt irgendwann und schläft auf dem Boden ein, S transportiert ihn ab, Schlafen gegen Mitternacht.

Montag, 28. Januar 2013
Blogging November - 455

Jetzt hat der Sushi-Mann es bei vierten Anlauf endlich geschafft, die Speisen zu liefern und dann wird es gleich das letzte Mal gewesen sein, denn: Frau Herzbruch hat es auch im vierten Anlauf nicht geschafft, eine angemessene Menge zu bestellen, so dass allen schlecht ist und hier jetzt nie mehr Sushi gegessen werden kann und vermutlich auch sonst nirgendwo, wo sie sich aufhält.

Die Katzen zeigen ja reges Interesse (wobei die heute an allem reges Interesse zeigen, auch an Mademoiselles als Mitbringsel gekauftem Discounter-Futter). Dürfen die das? Erst Aldi und dann Sushi?!




Heute vor zig Jahren:
8 Uhr aufstehen, 8:30 Frühstück, Klodienst wegen abhauen gestern Nacht, 10 Uhr Schlafen, 12:30 Essen (Rotkraut und Rührei, Kartoffeln), Zimmer aufräumen und Zimmerkontrolle und Razzia (Alkohol, Zigaretten - bei uns nicht), 2 Stunden Wandern (!!), schlafen.

Sonntag, 27. Januar 2013
Blogging November - 454

Plitsch, platsch, plitsch, platsch macht es auf dem Balkon. Ein beruhigendes Geräusch. Und man meint fast, man könne wieder barfuß draußen herumlaufen.




Heute vor zig Jahren:
7 Uhr Aufstehen, 7:30 Uhr Frühstück, 8 Uhr Abfahrt zum Sonnenkopf.
Noch bevor die Gruppen sich richtig zusammengefunden ahben, hauen wir mit denen aus der Parallelklasse ab und nehmen eine schwarze Piste. Im Lift merken wir, das der Referendar uns nachfährt, als wir oben sind rasen wir also einfach wie bekloppt alle los und entkommen. Wir machen an einer Hütte Mittagspause, Pe spielt mit zwei älteren Herren Skat, die uns dafür zum Essen einladen, ich schreibe unsere Aufsätze, danach nochmal Obermurilift und später nochmal in Ruhe die schwarze Piste und dann Rückfahrt.

Abendessen: Eintopf. Post von Ah.

20 Uhr Einkaufen, duschen, aus dem Heim abhauen ins Dorf (mit Yvette und ihren Leuten), Mitternacht zurück.

Samstag, 26. Januar 2013
Blogging November - 453

Beim Wäscheaufhängen ist mir heute die Lösung für das Zeitproblem eingefallen: wir verlängern den Tag um 3 Stunden und auch die Woche um 1 Tag - das mit der Woche ist aber nicht ganz so wichtig, wichtig ist das mit dem Tag. Denn es ist ja so: die Wachzeit ist nicht zu lang, eher im Gegenteil. Aber die Schlafzeit ist viel zu kurz! Ich bin gern und mit Freude 18 Stunden am Stück wach, vorher habe ich auch gar nicht alles gemacht, was ich machen wollte. Aber 6 Stunden Schlaf reichen nicht, es sollten 8 oder vielleicht 9 sein, das könnte ich dann flexibel handhaben, entweder die neunte Stunde noch schlafen oder für Frühstück nutzen, Frühstück fällt nämlich mit dem jetzigen (schlechten!) 24/7-Modell immer aus.

Der zusätzliche Tag pro Woche wäre dagegen nicht absolute Notwendigkeit, sondern Luxus, der wäre nämlich einfach frei. 5 Tage arbeiten und 3 Tage frei erscheint mir einfach besser als 5 Tage arbeiten und 2 Tage frei.

Das machen wir ab jetzt so, ja? Aktion 27/8!




Heute vor zig Jahren:
7 Uhr Aufstehen, Riesenärger weil A und M bei uns geschlafen haben. 7:30 Uhr Frühstück, Abfahrt zum Sonnenkopf, bis zur Mittagspause keine Chance, abzuhauen, und nervige Wedelübungen und sowas. Nach der Mittagspause tun wir so, als hätten wir den falschen Lift verstanden und nehmen erst den unteren Sessellift und dann den Obermurilift, fahren den ganzen Nachmittag nur zu zweit.
Abendessen Spaghetti mit Tomatensoße, bis 22 Uhr Ausgang, danach werden wir und noch 2 Jungs aus der anderen Klasse, die anscheinend auch immer abhauen, ins Büro bestellt und eine halbe Stunde lang angemeckert und kriegen Strafaufgaben (Aufsatz warum man nicht abhauen soll).

Freitag, 25. Januar 2013
Blogging November - 452

Der arme schwarze Kater hat alles gut überstanden - jedenfalls, soweit man das bisher sagen kann: er läuft wieder gerade, hat Hunger und Durst und schläft ansonsten viel, aber nicht mehr diesen komplett muskelschlaffen Betäubungsschlaf sondern einen normalen, mit aufgestellten Öhrchen.

Und dabei ging es gar nicht sooo gut los, morgens waren die Katzen nämlich wegen des fehlenden Frühstücks enorm ungehalten. Ich bin dann einfach in einem Café frühstücken gegangen und erst kurz vor Tierarzttermin zurückgekehrt. Für das In-die-Tasche-Packen hatte ich 5 Minuten veranschlagt. Zwar hatte ich Probleme erahnt, auch schon von vielen derartigen Problemen gehört, aber was sollte schief gehen, man hat einen Kater und einen Transportbehälter, irgendwie wird es schon zusammenkommen.

Der erste Versuch scheiterte grandios, weil es mir nicht gelang, das Transportdings schnell genug zu schließen und gleichzeitig vorher meine Hand hinauszuziehen. Der Kater kletterte auf meine Schulter und rasch weiter auf meinen Kopf. Dort schnurrte er, während er zärtlich die Krallen hinter meine Ohrmuscheln drückte.

Ich dachte einen Moment scharf nach, und trug dann - den Kater auf dem Kopf balancierend - das Transportdings in den Flur, dort gibt es nämlich keine Verstecke. Und schloss sämtliche Türen. Ich kam mir sehr schlau vor, hatte den Kater auch ruckzuck im Transportdings drin, bekam es zu und gratulierte mir selbst. Wollte dann der Katze Futter hinstellen, die hatte ja auch sehr lange nichs gegessen und es war unnötig, sie noch weiter hungern zu lassen. Die Katze kam aber gar nicht, komisch, wobei, nur etwas komisch, sie konnte gar nicht kommen, sie saß nämlich mit im verschlossenen Transportdings drin. Wie das kam weiß ich nicht, die Katze ist halt ein Inverthoudini.

Seufzend öffnete ich das Ding also wieder, es sprang natürlich nur der Kater raus, die Katze rollte sich darin ein und wollte am Bauch gekrault werden. Der Kater rannte zum Napf, ich überholte den Kater im Sprung, kickte den Napf weg (nüchtern bleiben!), schnappte den Kater mit der einen Hand, schüttelte mit der anderen die Katze aus der Transporttasche, steckte den Kater hinein und machte zu. Geht doch.

Der Rest war dann ein Kinderspiel.



Heute vor zig Jahren:
Aufstehen, Frühstück, wieder schlafen gehen, Aufstehen, Essen (Spargelsuppe, Reibekuchen), Zimer aufräumen, Zimmerknotrolle, Tour nach Isny, Einkaufen, Rumlaufen, Rückfahrt, Essen: Warmes Brot mit Käse, Duschen, schlafen. Um 22 Uhr stolpern 2 Besoffene in unser Zimmer und schlafen bei uns.

November seit 3083 Tagen

Letzter Regen: 01. September 2014, 22:49 Uhr