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Montag, 7. Januar 2013
Blogging November - 432

Silvester gab es bei uns Fondue. Nicht, weil es Tradition wäre - ich habe erst einmal vorher in meinem Leben Fondue gegessen und habe danach knapp 9 Monate lang gekotzt, was nicht am Fondue lag sondern an der Schwangerschaft mit Mademoiselle. Auf Fondue hatte ich seither trotzdem keine große Lust. Das Silvesterfondue sollte aber anders sein, nämlich mit Fett statt mit Brühe. Frittiertes Fleisch, gut, das erschien mir nun auch nicht so der Brüller, aber besser als gekochtes Fleisch allemal. Da ich aber nun einmal von Fondue nichts wusste, googelte ich mal kurz "Fondue" und mich traf fast der Schlag, denn: ich habe ungefähr ein Viertel meines Lebens lang ausschließlich von Fonduetellern gegessen. Konkret gesagt: von denselben zwei Fonduetellern. Braune, schwere Dinger mit verschiedenen Abteilungen. Das war mir wichtig, weil die verschiedenen Speisen sich keinesfalls berühren durften und auch, weil ich es einfach besser fand, alles gut einordnen zu können. Wie konnte ich das je vergessen? Was war wohl aus den Tellern geworden?

Ein Anruf bei meiner Mutter Klarheit: weggeworfen, denn nach 10 Jahren brauner Teller auf dem Tisch neben hübschem Porzellan oder festlichen Feiertagsgedecken war sie so endlos froh über das Ende dieser Phase, dass sie ihn am liebesten als Frisbee-Scheibe aus dem dritten Stock geschleudert hätte.

Schade. Eigentlich esse ich auch heute noch gerne sortiert.




Heute vor zig Jahren:

Wir stehen gegen 13 Uhr auf, ich dusche und gehe nach Hause, dort spiele ich mit der Ratte und unterhalte mich und ruhe mich aus. Um 22 Uhr gehe ich ins Bett, um 23 Uhr ruft Pe an um mir zu sagen, dass das Piepsen ihr Wecker im Keller war, den wohl irgendwer auf 23 Uhr gestellt hatte, jedenfalls hatte er sie gerade geweckt.

Blogging November - 431

Silvester gab es bei uns Fondue. Nicht, weil es Tradition wäre - ich habe erst einmal vorher in meinem Leben Fondue gegessen und habe danach knapp 9 Monate lang gekotzt, was nicht am Fondue lag sondern an der Schwangerschaft mit Mademoiselle. Auf Fondue hatte ich seither trotzdem keine große Lust. Das Silvesterfondue sollte aber anders sein, nämlich mit Fett statt mit Brühe. Frittiertes Fleisch, gut, das erschien mir nun auch nicht so der Brüller, aber besser als gekochtes Fleisch allemal. Da ich aber nun einmal von Fondue nichts wusste, googelte ich mal kurz "Fondue" und mich traf fast der Schlag, denn: ich habe ungefähr ein Viertel meines Lebens lang ausschließlich von Fonduetellern gegessen. Konkret gesagt: von denselben zwei Fonduetellern. Braune, schwere Dinger mit verschiedenen Abteilungen. Das war mir wichtig, weil die verschiedenen Speisen sich keinesfalls berühren durften und auch, weil ich es einfach besser fand, alles gut einordnen zu können. Wie konnte ich das je vergessen? Was war wohl aus den Tellern geworden?

Ein Anruf bei meiner Mutter Klarheit: weggeworfen, denn nach 10 Jahren brauner Teller auf dem Tisch neben hübschem Porzellan oder festlichen Feiertagsgedecken war sie so endlos froh über das Ende dieser Phase, dass sie ihn am liebesten als Frisbee-Scheibe aus dem dritten Stock geschleudert hätte.

Schade. Eigentlich esse ich auch heute noch gerne sortiert.




Heute vor zig Jahren:

Wir stehen gegen 13 Uhr auf, ich dusche und gehe nach Hause, dort spiele ich mit der Ratte und unterhalte mich und ruhe mich aus. Um 22 Uhr gehe ich ins Bett, um 23 Uhr ruft Pe an um mir zu sagen, dass das Piepsen ihr Wecker im Keller war, den wohl irgendwer auf 23 Uhr gestellt hatte, jedenfalls hatte er sie gerade geweckt.

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