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Montag, 31. Dezember 2012
Blogging November - 424

Wichtige Information - der Jahreswechsel muss leider noch etwas aufgeschoben werden, ich bin nämlich noch nicht fertig. Ich sage Bescheid, wenn es losgehen kann.




Heute vor zig Jahren:

31.12.

Wir schlafen bis 14 Uhr und gehen nachmittags zu mir, um den Kartoffelsalat zu holen und mit der Ratte zu spielen und meine Eltern zu sehen. Danach gehen wir wieder zu Pe, weil sie die Guldenburgs im Fernsehen sehen will. Sie guckt Fernsehen und ich spiele Computer. Gegen 17 Uhr trinken wir unseren ersten Batida, dann gehen wir in den Keller und bereiten die Tüten vor. Das Zeug von Tanja ist total gut, wir kriegen auch langsam raus, wann wir auf Asche rauchen. Nur der Tabak ist etwas alt. Es ist total geil, besonders die Schatten (Papageien), die Pes Pflanze an die Decke wirft. Um ca. 19 Uhr gehen wir wieder hoch, wo wir von der Oma in Empfang genommen werden: Ein Junge hat angerufen (vermutlich Ah?), sie wusste aber nicht, wo wir sind. Irgendwie sind wir etwas ernüchtert und schlecht drauf. Wir können uns einfach nicht aufraffen, in die Stadt zu fahren. Wir kochen Suppe, haben aber keinen Hunger. Später trinken wir noch einen Batida, gehen dann gegen 20:50 Uhr zur Haltestelle, die Bahn kommt erst vierzig Minuten später und wir sind gegen 10 Uhr in der Stadt. In der Bahn sind widerliche prollige besoffene Erwachsene, die uns zulabern.

In der Altstadt wollen wir zuerst einmal zu McDonald’s, aber das hat zu. Wir gehen also zu dem anderen McDonald’s, aber das hat auch geschlossen. Also gehen wir zur Tankstelle und holen jeder 2 Tüten Gummitiere. Auf dem Weg begrüßt uns eine Gruppe von Leuten, die wir nicht kennen.

Mit den Flaschen (Martini und Sekt) im Ärmel gehen wir in die Kneipe und da aufs Klo. Danach setzen wir uns vor das Haus und beobachten Leute, gehen dann zu einer anderen Kneipe, die aber geschlossen hat, und schließlich zur Stammkneipe, wo aber nur komische Leute sind. Am Ende gehen wir in den Irish Pub. Darin sehen wir einen aus unserer Klasse mit zwei sonderbaren Leuten. Wir gingen zu ihm und er fragte uns aus und wir fragten ihn aus. Um kurz vor Mitternacht gingen wir aus dem Irish Pub auf die Straße, wo wir den Sekt öffneten und tranken. Alle Leute knallten mit ihren Silvesterteilen rum. Wir gaben auch den beiden sonderbaren Leuten – es stellte sich heraus, dass sie etwas punkmäßiges aus der Schweiz waren - Sekt ab. Der eine war in Australien geboren, man konnte aber beide kaum verstehen. Wir gingen dann mit den dreien in die Stammkneipe und der Große gab Bier aus. Pe verschwand irgendwann und nach einiger Zeit ging ich sie suchen. Ich fand sie vor der Kneipe, sich mit ein paar Mädels unterhaltend. Ihr war Hausverbot erteilt worden. Ich wollte dann nochmal runter gehen, um dem aus unserer Klasse Bescheid zu sagen, wurde dann aber auch vom Kellner rausgeworfen. Also gingen wir woanders hin, wo wir auch rausgeworfen wurden, da wir noch nicht 18 waren. Wir gingen dann in den Irish Pub zurück und lernten ein paar Engländer kennen. Allerdings bekamen wir dort nichts zu trinken (Ausweiskontrolle). Plötzlich fiel mir ein, dass ich meine Eltern anrufen und ihnen ein frohes neues Jahr wünschen wollte, also gingen wir zur Telefonzelle, konnten aber niemanden erreichen. Wir gingen dann noch vor die Stammkneipe und später in eine weitere Kneipe, wo der Rausschmeißer uns ebenfalls freundlichst die Tür zeigte, also wieder zurück vor die Stammkneipe und in den Irish Pub, wo wir aber überall nichts zu trinken bekamen. Also gingen wir zu Onkel J. und holten uns eine Pizza. Wir trafen ein paar Leute aus unserer Schule, die in eine Disco gehen wollten, wir gingen mit bis davor und Pe ging mit rein um zu gucken, ob es sich lohnt, den Eintritt zu bezahlen, tat es aber nicht, also kam sie wieder raus. Jetzt war es auch schon 3 Uhr. Wir versuchten, ein Taxi zu bekommen aber das klappte nicht, immer stiegen irgendwelche Typen mit ein so dass wir gleich auf der anderen Seite wieder ausstiegen. Um kurz nach 5 bekamen wir dann endlich ein freies Taxi für uns allein und waren um 5:15 Uhr zu Hause und fielen wie tot ins Bett.

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