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Montag, 28. Januar 2008
Stillness (J. E. Fletcher)

When the words rustle no more,
And the last work is done,
When the bolt lies deep in the door,
And Fire, our Sun,
Falls on the dark-laned meadows of the Floor;

When from the clock’s last chime to the next chime
Silence beats his drum,
And Space with gaunt grey eyes and her brother Time
Wheeling and whispering come,
She with the mould of form and he with the loom of rhyme:

Then twittering out in the night my thought-birds flee,
I am emptied of all my dreams:
I only hear Earth turning, only see
Ether’s long bankless streams,
And only know I should drown if you laid not your hand on me.

Autopilot

Das Knistern und Knacken des Radios zieht meine Aufmerksamkeit langsam wieder ins Hier und Jetzt. Unwirklich. Dunkle Autobahn, gerade kein Hinweisschild, 87km seit dem Tanken, verrät der Kilometerzähler. Das müsste ungefähr Bundeslandgrenze sein, deshalb vielleicht auch die Störung im Sender. Wo ich die letzten 87km gedanklich war, ist mir allerdings völlig unklar.

Auf der Rückbank zwei schlafende Blondschöpfe, beide mit zurückgelegtem Kopf und leicht offenem Mund. Ich strecke den Arm nach hinten, aber schaffe es natürlich nicht, ihnen durch die Haare zu wuscheln. Das Radio knistert immer noch, in der nächsten Linkskurve signalisiere ich intuitiv mit dem Arm und stoße gegen das Seitenfenster. Ich finde einen Sender ohne Rauschen, trotzdem keinen gedanklichen Halt. Kurz vor Kilometer 200 bin ich wieder da. Bewegung auf der Rückbank. Ich stecke meine Hand aus, sie wird genommen und gedrückt.

Berührung - manchmal das einzige, das mich glauben lässt, dass es so etwas wie Realität gibt.

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